Panther Lake im Testlauf: Core Ultra X9 388H mit ersten Benchmark-Werten
Erstmals sind konkrete Benchmarks zu Intels kommendem Core Ultra X9 388H aufgetaucht. Die Passmark-Datenbank liefert erste Leistungswerte der CPU.
Die Intel-Core-Ultra-X9-388H-CPU aus der neuen Panther-Lake-Generation (Intel Core Ultra Series 3) liefert in ersten Passmark-Benchmarks konkrete Zahlen, die auf einen deutlichen Leistungsfortschritt gegenüber dem Vorgänger hindeuten. Laut Wccftech erreicht der X9 388H in Leaks einen CPU-Mark-Wert von rund 40.500 Punkten und einen Passmark-Rating-Score von etwa 10.301 Punkten. Besonders im Multithread-Test zeigt der Chip einen deutlichen Vorsprung gegenüber dem Core Ultra 9 285H und liefert teilweise rund 10 bis 17 Prozent mehr Leistung als sein Vorgänger.
Performance-Zahlen im Vergleich
Technisch basiert der X9 388H auf einer Hybrid-Architektur mit 16 Kernen und kann bis zu 5,1 GHz Boost-Takt erreichen. Im Passmark-Direktvergleich zeigt sich: Während die Single-Core-Performance des X9 388H in etwa auf dem Niveau des 285H liegt, fällt das Multi-Thread-Ergebnis deutlich höher aus. Damit hebt sich der Chip trotz gleicher Kernanzahl sowohl in parallelen Workloads als auch im Gesamtergebnis von seinem Vorgänger ab.
Weitere Benchmarks außerhalb von Passmark untermauern das Leistungsprofil: In Geekbench-Tests erzielte der X9 388H etwa 3.050 Punkte im Single-Core- und rund 17.687 Punkte im Multi-Core-Test, was ihn gegenüber einigen AMD-Mobilchips deutlich konkurrenzfähiger erscheinen lässt.
Grafik und Ausblick
Neben der CPU-Leistung profitiert der X9 388H von einer integrierten Intel Arc B390 auf Basis der Xe-3-Architektur, die eine deutliche Verbesserung gegenüber früheren IGP-Generationen bringt. Insgesamt zeigen die ersten Passmark-Zahlen des Core Ultra X9 388H ein deutliches Leistungsplus im Multithread-Bereich, während die Single-Core-Leistung stabil bleibt.
Damit zeichnet sich der Chip als vielversprechende mobile High-End-CPU für PCs ab, auch wenn weitere Tests in realen Anwendungen und Spielen entscheidend für ein vollständiges Leistungsbild sein dürften. Während Architektur und Benchmarks bereits öffentlich kursieren, steht der Prozessor aktuell bisher nicht zum Verkauf. Erste Geräte mit Panther-Lake-CPUs werden jedoch ab Ende Januar erwartet.
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6P Kerne 8 E Kerne und 2 LE oder LP Kerne, ich hab die LP Kerne vorangestellt, weil sie letztlich diejenigen sind die immer im Einsatz sind
der X9 388H (4+8+4 Kerne) basiert ja auf Intels 18A, der 285H (2+6+8 Kerne) auf TSMCs N3B, ein gewisser Vorsprung sollte hier zu erwarten sein, ja, auch ohne Architekturverbesserungen.
Noch ein paar Daten aus der Intel Datenbank die vielleicht bei der Einordnung der Effizienz ein bisschen helfen, wenngleich sie natürlich wieder völlig von der Herstellerkonfiguration abhängig sind:
388H:
Grundleistungsaufnahme des Prozessors 25 W
Maximale Turbo-Leistungsaufnahme 80 W
Minimal sichergestellte Leistung 15 W
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285H
Grundleistungsaufnahme des Prozessors45 W
Maximale Turbo-Leistungsaufnahme 115 W
Minimal sichergestellte Leistung35 W
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