Xe 2 (Battlemage) vs. Xe (Alchemist): Benchmarks und Vorschau auf Intel Arc B580
Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Die neue Intel-Grafikkarte Arc B580 startet anscheinend in Kürze. Was die Xe-2-Architektur mit dem Codenamen Battlemage kann, lässt sich schon heute skizzieren. Wir haben Benchmarks und eine Vorschau für Sie.
In diesem Artikel
Sie dachten, der (Desktop-)PC sei die Speerspitze, die Krone der Schöpfung? Tatsächlich hinken ausgewachsene Rechner derzeit hinterher, was Grafiktechnologie angeht. Seit rund zwei Jahren sind RDNA 3 (RX 7000), Ada Lovelace (RTX 4000) und Alchemist (Arc A) nun im Amt. Selbstverständlich waren AMD, Nvidia und Intel seitdem nicht untätig. Sowohl in der Playstation 5 Pro als auch Notebooks stecken überarbeitete GPU-Architekturen: RDNA 3.5 alias "Strix Point" treibt neue Ryzen-Notebooks an und in der PS5 Pro werkelt ein Hybrid aus RDNA 3 und 4.
An dieser Stelle möchten wir Intels "Lunar Lake" in den Blick nehmen, denn entsprechende Mobilprozessoren beherbergen bereits das, was in Kürze auch auf Grafikkarten zum Einsatz kommen wird: die Xe-2-Architektur, besser bekannt unter ihrem Codenamen "Battlemage". Wir vergnügen uns seit einigen Wochen mit einem Asus Zenbook S14 Ultra 9 288V, welches nicht nur haptisch eine exzellente Figur macht, sondern auch die schnellste Xe-2-Mobile-GPU beherbergt. Die Arc 140V genannte IGP bietet acht Compute-Blöcke, von Intel "Xe Cores" genannt, was 1.024 FP32-Rechenwerken entspricht. Damit ist die Arc 140V gut mit einer Arc A380 vergleichbar - zumindest der rechnende Teil. Der mobile Battlemage verfügt nämlich über keinen eigenen DRAM, sondern mit der CPU geteilten LPDDR5X-8533-Speicher. Der maximale Kerntakt des Winzlings beträgt 2.050 MHz, womit eine Rechenleistung von 4,2 Tera-FLOPS erreicht wird. Das ist wenig, stellt jedoch auch niedrige Anforderungen an die Speichertransferrate und spielt uns somit in die Hände. Die komplette Spezifikation des zum Test herangezogenen Notebooks:
| Notebook | Asus Zenbook S14 Ultra 9 (UX5406SA 288V) |
|---|---|
| Prozessor | Intel Core Ultra 9 288V, 4 P-Cores + 4 E-Cores, 8 Threads |
| Display | 14 Zoll, 2.880 × 1.800 Pixel (16:10), OLED, 120 Hz, HDR, Touch |
| Arbeitsspeicher | 32 GiB LPDDR5X-8533 (geteilt zwischen CPU & GPU) |
| Grafik | Intel Arc 140V (8 Xe-Cores, max. 8 GiB zugewiesener RAM) |
| Speicher | Western Digital SN560 1 TByte |
| WiFi | Intel Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4 |
| Akkukapazität | 72 Wattstunden |
Klitzekleiner Kampfmagier vs. ausgewachsener Alchemist
Wir haben mithilfe gezielter Benchmarks abgeklopft, welche Vorteile Xe 2 (Battlemage) gegenüber Xe 1 (Alchemist) aufweist. Darüber sprach Intel bereits im Sommer ausführlich, allerdings nur auf theoretischer Ebene. Nun können wir die Diskussion um einige Fakten anreichern, wenngleich diese nicht auf die Goldwaage gehören.
Quelle: PCGH
Asus Zenbook S14 Ultra 9 (UX5406SA 288V)
Damit das Unterfangen eine Aussagekraft erzielt, mussten die beiden Grafikchips mit gleichem Kerntakt arbeiten. Was bei einer Radeon oder Geforce dank mannigfaltiger Tool-Auswahl kein Problem darstellt, ist bei Arc-GPUs etwas komplizierter. Der Intel-Treiber erlaubt zwar das Übertakten, aber weder eine Takt- noch Spannungsabsenkung. Die Konfiguration lief daher folgendermaßen ab: Das Asus Zenbook arbeitet mit der höchstmöglichen Leistungsaufnahme sowie aufgedrehter Belüftung. Mit 37 Watt für den ganzen SoC (CPU + GPU) kann der Grafikchip in vielen Tests seine 2.050 MHz halten. Das Vergleichsobjekt, eine Asrock Arc A380 Low Profile im GPU-Testsystem, boostet ab Werk auf 2.200 bis 2.450 MHz, weshalb wir im Treiber ihre GPU-Power reduzieren. Je nach Test genügen 35 bis 43 Watt (Standard: 45) für die gewünschten 2.050 MHz. Die von PCGH gewohnte Nachkomma-Präzision ist damit zwar nicht möglich, diesen Tod müssen wir für die Battlemage-Vorschau jedoch sterben. Auf der nächsten Seite erwarten Sie die interessanten Ergebnisse und was diese für die erwartete Desktop-Grafikkarte Arc B580 bedeuten.

[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Aber den G31 seh ich tatsächlich unter einer 4070.
Lass nen gedanklichen 64Xe Chip dann zwischen einer 4070ti Super und 4080 Super positionieren, oder halt um/oberhalb einer 7900XTX.
Und dazu sind dann 4nm, viel Chipfläche, und ein unbekannter Stromhunger notwendig?
Das ergibt egal wie man es dreht und wendet für mich keinen Sinn jetzt noch eine solche Karte zu releasen.
Aber straft mich gern Lügen, im Besonderen was die Leistungseinordnung angeht.
Wenn der G31 kommt wird das definitiv spannend, preislich ließe der sich denk ich ansprechend positionieren, aber der wird es nächstes Jahr mit den neuen Gen´s der Mitbewerber dann wohl doch recht schnell sehr schwer haben.
Bleibt auch die Frage, wer in den nächsten Monaten jetzt überhaupt Bereitschaft zeigen würde, in diesem Leistungssegment in eine neue Karte zu investieren.
Die B580 ist nach den Werten und Hochrechnungen von Raff etwa auf dem Level von der A770 oder mal rein auf Rasterizing bezogen und zu AMD verglichen bei einer 7600XT. Der G31 hat 1,6x mehr CU's als der G20, entspricht bei AMD ungefähr dem Sprung von der 7600XT (32CU) zur 7700XT (54CU).
Kann sich natürlich auch nur auf TimeSpy oder so beziehen ... wer weiß.
Naja, bald hamm wir die Benchmarks.
Selbst 399€ sehen dann eigentlich schon unhaltbar günstig aus, Performance vermutlich vergleichbar mit der 7700XT, dafür besseres Raytracing und +4Gb Vram. Vor einem Jahr wäre das "interessant" gewesen, aber schon jetzt ist das eigentlich kaum der Rede wert, selbst wenn RDNA4 nicht im Januar kommen würde.
Ich habe ehrlich keine Ahnung, wie Intel hier irgendetwas verkaufen will, erst recht nicht bei nem Release in Q1 2025.
Es sind x1,33 beim VRAM und ungefähr x1,4 bei der Die size.
sagmer einfach mal grob x1,4.
285€ x 1,4 = 399€ ... sogar exakt ^^