Intel Xe: Dual-GPU-Lösung in Benchmark gesichtet
Intels Grafikarchitektur "Xe" wurde in einem neuen Benchmark-Eintrag gesichtet, der auf eine mögliche Kombi aus iGPU und dedizierter Grafikeinheit hindeutet.
Einmal mehr liefert ein via Twitter publik gewordener Eintrag in der Datenbank der Benchmark-Software SiSoft Sandra einen Hinweis auf mögliche Hardware-Details von Intels Grafikarchitektur "Xe", die es im Rahmen der "Tiger Lake"-Plattform bereits in Notebooks geschafft hat, aber auch noch in dedizierter Grafikkartenform höherer Ausbaustufen erscheinen soll. Die Listung zeigt dabei vermeintlich ein Multi-GPU-Setup aus zwei Intel Xe LP ("Low Power") mit jeweils 96 Execution Units bei einer Gesamtzahl von 1.536 Kernen mit 1,25 GHz Takt, gepaart mit 6,2 GB Speicher. Die Performance im Benchmark wird dabei unter Berücksichtigung aller anderen Ergebnisse mit durchschnittlich bewertet.
Derzeit ist allerdings noch unklar, ob es sich sich wirklich um eine echte GPU-Kombination handelt oder aber um die womöglich noch nicht korrekt erkannten Tiles einer einzelnen skalierbaren Xe HP-Lösung für Datacenter. Alles in allem würde sich das gezeigte Setup mit kolportierten 4,6 TFLOPs im gehobenen Einstiegssegment bewegen, wobei erwartetet wird, dass sich die Taktraten abseits des vermeintlichen Testsamples letztlich eher im Bereich von 1,5 GHz bewegen.
Für eine mögliche Dual-GPU-Lösung im hiesigen Fall würden dabei laut Tomshardware.com sprechen, dass die gesamten 192 Execution Units (EUs) auch zu einer diskreten DG1-Karte mit 96 EUs plus einer mobilen Tiger Lake-U-CPU mit ebenfalls 96 EUs passen würden, da letztere Anzahl die Maximalkonfiguration darstellt. Zudem gab es in der Vergangenheit bereits mehrere Hinweise darauf, dass Intel eine Multi-GPU-Unterstützung plant, bei der eine diskrete Grafikkarte die Hilfe der ansonsten ungenutzten iGPU der CPU in Anspruch nehmen könnte, um etwas zusätzliche Leistung aufzubringen.

Wurde bereits mehrmals angesprochen.
Es hieß doch auch vorhe rimemr schon "Design Hersteller x entspricht nur dem gröberen Intel y Prozess.
Und da wollte Intel nochmal einen draufsetzen, nur haben die sich da total selbstüberschätzt.
Samsungs 8nm (der alte optimierte 10er) ist z.B. auch viel schlechter als der optimierte 7nm (eher 5) von TSMC.
Nicht umsonst ist TSMC für die 800-1800 Euro Karten von nvidia zu teuer gewesen. Dann lieber dem Kunden 100 Watt mehr Stromkosten aufbrummen. lol
Wenn vielleicht mal etwas Zeit vergangen ist und Intel das hinter sich gelassen haben wird, wird möglicherweise ein B.Krzanich ggf. mal aus dem Nähkästchen plaudern und dann wird man das mal wirklich bewerten können.
Btw., was soll "optimierte 7nm (eher 5) von TSMC" heißen? Aktuell nutzt AMD ausnahmslos 7nm und die haben mit "5" (nm?) nichts am Hut. Und dass Samsungs 8nm sooo viel schlechter ist als TSMC 7nm ist, ist derzeit nur schwer zu belegen, aber das dürfte man ja in ein paar Wochen sehen, wenn ein vergleichbar großes Design von AMD kommt. Aktuell verdrehst du hier mit deinen "100 Watt mehr" schlicht die Fakten und befriedigst deinen Bias, denn +100 W sind aus fertigungstechnischer Sicht per se falsch, da RDNA2-Karten gar nicht so sparsam werden können bei vergleichbarer Leistung, weil das der TSMC-Prozess gar nicht hergibt und weiterhin scheinst du hier zugunsten deines Bias sehr bewusst zu igrnorieren, dass ein wesentlicher Teil des Energieverbrauchs auf das Speichersubsystem zurückzuführen ist.
Den Leaks zufolge kommt Navi21 mit 200 bis möglicherweise gar 238 W TDP daher. Bei letzterer Variante bleibt vorerst die Frage offen, ob das Design HBM2 nutzt und den Speicher auf dem Package damit inkludiert. Wäre dem nicht so und auch dieses Design würde GDDR6 verwenden, dann wäre auch diese RDNA2-Karte ein echter Heizblock, der Ampere da in nichts nachstehen würde.
Aber selbst mit 200 W steht das AMD-Design nicht um Welten besser dar, denn bereits eine getunte 3080 zeigt, dass es bei minimalen Leistungsverlusten auch deutlich effizienter geht. TSMCs 7nm werden zweifelslos effizienter sein aber die Unterschiede sind nicht übermäßig groß.
Schön auch deine Bias-Demonstration zu den "Fertigungskosten und dem Ausbaden durch den Kunden". Weißt du mehr als alle anderen oder spekulierst du nur auf blauen Dunst und suchst dir das nachteiligste Szenario heraus, dass du dann lauthals hinausposaunst? Aktuell kennt man nVidias Pläne nicht, weil lediglich ein einziger Chip aus der Ampere-Serie veröffentlicht wurde. Weder weiß man ob noch weitere Chips von TSMCs kommen noch weiß man, ob es vielleicht so etwas wie einen GA103 gibt und ebenso weiß man nicht, warum Nvidia den GA104 zu Samsung gab. Gründe dafür kann es viele geben und schlussendlich, oh mein Gott wie unerwartet, ist Gewinnmaximierung dabei sicherlich auch eine Triebfeder, ebenso wie bei allen anderen Firmen auch, insbesondere auch bei AMD.
Wurde bereits mehrmals angesprochen.
Natürlich kann man jetzt einen auf Captain Hindsight machen und alle Fehler aufzählen, genau wie bei den Lottozahlen (6, 14, 20, 25, 26, 27 und 2, es wäre doch so einfach gewesen), bringt nur nichts mehr. Man sollte sich einfach damit abfinden, dass das Leben nicht fair ist und man viele Probleme einfach nicht vorhersehen kann, so wie hier.
Was für "unglückliche" Entscheidungen haben sie denn getroffen? Das mit dem 10nm Prozess war so ja nicht vorherzusehen und alle anderen Entscheidungen waren logisch begründet. Manchmal läuft es im Leben eben nicht so, wie es soll.
Wurde bereits mehrmals angesprochen.
Es hieß doch auch vorhe rimemr schon "Design Hersteller x entspricht nur dem gröberen Intel y Prozess.
Und da wollte Intel nochmal einen draufsetzen, nur haben die sich da total selbstüberschätzt.
Samsungs 8nm (der alte optimierte 10er) ist z.B. auch viel schlechter als der optimierte 7nm (eher 5) von TSMC.
Nicht umsonst ist TSMC für die 800-1800 Euro Karten von nvidia zu teuer gewesen. Dann lieber dem Kunden 100 Watt mehr Stromkosten aufbrummen. lol
als in der CPU Sparte ...