Intel Arc: Release der ersten Desktop-Grafikkarten wird vorbereitet
Auf Intels Arc-Produktseite ist vor Kurzem ein Hinweis aufgetaucht, der für einen baldigen Release der Arc-A3-Grafikkarten spricht. Die neuen Modelle werden aber vorerst nur in China auf den Markt kommen.
Nachdem Intel die ersten Arc-Notebook-Grafikkarten bereits auf den Markt gebracht hat, sollen als nächstes die Desktop-Modelle folgen. Ursprünglich hat Intel angekündigt, dass die ersten entsprechenden Grafikkarten bis zum Ende des zweiten Quartals, also spätestens 30. Juni, erscheinen werden. Zumindest bislang fehlt von den Modellen zwar noch jede Spur, doch hinter den Kulissen bereitet das Unternehmen offenbar schon den Launch vor.
Arc A310 und Arc A380
Dafür spricht zumindest eine Veränderung auf Intels Arc-Produktseite. Der für seine Leaks bekannte Twitter-Nutzer @momomo_us hat dort kürzlich einen Button entdeckt, der zwar nicht funktionierte, aber laut Aufschrift zu den Arc-A3-Desktop-Grafikkarten führen sollte. Inzwischen hat Intel zwar reagiert und den Button wieder entfernt, doch damit dürfte feststehen, dass das Unternehmen derzeit bereits die Launch-Website vorbereitet.
Intel hält also offenbar an dem Plan fest, noch im zweiten Quartal die ersten Desktop-Grafikkarten vorzustellen. Ob dabei gleich beide A3-Grafikkarten vorgestellt werden, oder ob Intel nur die Arc A380 beziehungsweise die Arc A310 auf den Markt bringt, ist unklar. Die Website Videocardz erwartet aber, mit Verweis auf nicht näher genannte Gerüchte, dass die etwas schnellere Arc A380 zuerst auf den Markt kommen soll.
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Unklar ist außerdem, ab wann die neuen Grafikkarten auch in Europa erscheinen werden. Vor drei Wochen hat Intel bestätigt, dass die ersten Arc-Desktop-Grafikkarten anfangs nur in China erscheinen werden. Wann die A3-Modelle weltweit erscheinen werden, ist deshalb noch unklar. Im Lauf des dritten Quartals sollen aber die schnelleren Arc A5- und Arc A7-Grafikkarten weltweit vorgestellt werden, sodass Intel spätestens dann wohl auch die A3-Modelle überall ausliefern wird.

Ich habe gerade den Bericht über Intel in der Print gelesen.
Hat damals mit den anderen Grafikkarten genauso gut funktioniert, also gar nicht.
Die i740 kam damals auch zu spät, alle anderen Produkte waren mindestens genauso gut, Voodoo sogar für (verwöhnte) Spieler mehr oder weniger Pflichtkauf.
Und als kurze Zeit später dann die Konkurrenz die nächste Generation präsentiert, war eh der Ofen ganz aus.
Ich habe das ja selber live miterlebt, jaja, ich, der alte Sack ^^ (hatte zur der Zeit ne "gammelige" Voodoo1).
Kann man eigentlich ganz gut auf das aktuelle Projekt projezieren, um da mit einer gewissen Skepsis an die Sache ranzugehen.
Die Konkurrenz bietet die schnelleren Produkte, dann steht da die Sache mit den Treibern im Raum, die damals zu Beginn auch gar nicht oder schlecht liefen (derzeit übrigens auch noch beim Xe, selbst nach einem Jahr noch, siehe Tests von IgorLabs), und wir wissen, in einem halben Jahr kommen erst NVidia und dann AMD mit angeblich großen Brocken.
Und Intel hat die Karten ja jetzt imemr noch nicht auf dem Markt.
Wenn das so weiter geht, kommt bald noch die Ankündigung der RTX 4090 eher auf den Tisch.
Und wenn man deren Fakten kennt, wird auch der uninformiertetese Leser hier einen Blick drauf werfen und abschätzen, ob dann noch Intel selbst bei günstigsten Preisen überhaupt eine Investition Wert sein wird, denn am Ende zählt ja trotzdem die Leistung und der Abstand zur Konkurrenz - und die Treibersachen schweben dann ja auch noch wie dunkle Wolken über dem Horizont.
3070 (Ti) Leistung, ja, nein, vielleicht, nur in ein einigen Spielen, andere laufen gar nicht (bei der Xe starten enige nicht bei Igor oder laufen extrem schlecht, ständige Abstürze udn oder Bildfehler, hmhmhmh)?
Mal abwarten. Ich sage mal mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit vorraus, dass beim Test die roten Randnotizen im Fazit den grünen doch vermehrt gegenüberstehen werden.
Denn man muss ja in allen bereichen Klotzen oder sich gar ganz neu aufstellen.
Hardware, Treiber, Software, Technologien wie Raytracing und Upskaling etc..
Und bei so vielen Baustellen geht nunmal einfach etwas in die Hose.
Das würde den anderen Unternehmen auch nicht mal eben so locker aus der Hand gehen.
Sorry-kann grad nicht mit lachen aufhören!
Gruß Yojinbo-Tränen wegwisch!
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Dagegen für den Markt selbst ist das nicht mehr als eine zeitliche Verzögerung (irrelevante Einzelschicksale mal ignorierend, s. o.
Beispielsweise wenn man sich die leicht verfügbaren Mindfactory-Zahlen zunutze macht, so von bspw. 2Q20, dann wurden hier in dem Quartal dort rd. 61600 dedizierte GPUs verkauft, d. h. auch hier schon im "Vorfeld", der bereits lange bekannten und kommenden Aktualisierungen von nVidia und AMD. Bereits 47 % aller verkauften GPUs lagen < 400 €, also bspw. etwas wie RX 570 bis hoch zur RX 5700 und GTX 1xx bis hin zur RTX 2060. Schränkt man preisbasiert das Segment weiter ein auf GPUs < 300 € dann machten diese immer noch ganze 36 % aller dort verkauften GPUs aus, d. h. ein sehr Teil des Marktes kauft in den Segmenten, die Intel (vorerst) bedienen wird.
Zudem ist zu berücksichtigen, dass Intel in diesem Jahr nur eine vergleichsweise beschränkte Stückzahl auf den Markt bringen wird und hier schon im Februar von gerade mal 4+ Millionen GPUs für das Jahr 2022 sprach, d. h. man darf vermuten, dass die wahrscheinlich eher nicht auf ihren GPUs sitzen bleiben werden.
*) Bei Lovelace könnte das mit leistungstechnisch vergleichbaren Modellen in den entsprechenden Marktsegmenten jedoch bis in 4Q22 dauern und bei RDNA3 könnte dies ggf. gar erst in 1Q23 oder gar erst im 1HJ23 erfolgen.
**) Zumal bei dieser angegeben Stückzahl von Intel nicht einmal gesichert ist, ob Intel damit Xe-HPG insgesamt meinte, also inkl. der dedizierten, mobilen GPUs oder ob hier tatsächlich nur diskrete PCIe-Karten gemeint waren. Hier würde ich eher dazu tendieren, dass Intel gar Xe-HPG insgesamt bzgl. dieser Zahl meinte.
INTEL liest hoffentlich mit und rekrutiert die allesamt weg, dann kann es ja nur noch steil gehen alternativ sehen sie ihren fatalen Fehler hoffentlich ein und ziehen sich aus dem Hardwaregeschäft zurück...am besten gleich komplett.