Intel Arc A380 und A350 geleakt: Treiber für künftige Hardware versehentlich veröffentlicht
Auf der offiziellen Webseite von Intel wurde wohl versehentlich ein Testtreiber veröffentlicht, der IDs zu noch nicht veröffentlichter Hardware aufweist und Namen mehrerer Arc-Alchemist-GPUs wie Arc A380 und A350 verrät. In den Konfigurationsdateien des Treibers sind unter anderem die Kürzel von Raptor Lake und Meteor Lake zu finden.
Dem Chipriesen Intel scheint ein Missgeschick unterlaufen zu sein, denn auf der offiziellen Webseite des Unternehmens wurde ein Grafik-Testtreiber veröffentlicht, der Unterstützung für zukünftige Architekturen bereithält. Das will der Leaker Komachi ermittelt haben. Der Intel-NUC-Kit-11th-Gen-Treiber mit der Versionsnummer 30.0.101.9999 biete nämlich Unterstützung für Intel DG3-GPUs mit dem Codenamen "Elasti" und für mehrere integrierte GPU-Lösungen zur Verwendung mit CPUs der noch nicht erschienenen Architekturen Raptor-, Meteor-, Arrow- und Lunar Lake.
Damit scheint der Codename "Elasti" bestätigt worden zu sein, der bereits im Mai vom Youtuber Moore's Law is Dead als interner Codename für die DG3-GPUs erwähnt worden ist. Von den genannten Architekturen tauchen zudem die Kürzel RPLS für Raptor Lake, MTL für Meteor Lake, ARL für Arrow Lake und LNL für Lunar Lake in den Konfigurationsdateien neben Device-PCI-IDs auf. Laut Videocardz listet der Treiber nur zwei DG3-GPUs, was darauf hindeute, dass es noch weitere von dieser Sorte geben müsse. Die Konfigurationsdateien sollen außerdem bestätigen, dass die Kernanzahl der integrierten GPU-Lösungen gegenüber der integrierten Alder-Lake-iGPU-Lösungen erst verdoppelt und dann vervierfacht werden sollen.
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Namen der A380- und A350-Desktop-GPUs ebenfalls geleakt
Der Testtreiber soll aber noch mehr offenbaren. Laut einer Quelle von Videocardz enthüllen die SYS-Dateien im Treiber die Namen einiger noch unveröffentlichter Arc-Alchemist-GPUs, darunter zwei Desktop- und zwei Mobil-GPUs:
- Intel (R) Arc (TM) A380
- Intel (R) Arc (TM) A350
- Intel (R) Arc (TM) A370M
- Intel (R) Arc (TM) A350M
- Intel (R) Iris (R) Xe A200M
Auch hier soll es sich noch nicht um alle Modelle handeln, da frühere Leaks darauf hingewiesen haben, dass es bis zu fünf verschiedene Varianten von DG2-GPUs geben soll, die sich nach Kernanzahl und Speicherkonfiguration unterscheiden. Die A380 soll laut Videocardz möglicherweise Leistung im Rahmen einer Geforce GTX 1650 Super liefern, mit einer Taktrate von 2,5 GHz. An Speicher sollen 6 GiB GDDR6 vorhanden sein, was dafür spreche, dass es sich nicht um die Flaggschiff-GPU, die angeblich 16 GiB bieten soll, handelt. Die A350 bewege sich hingegen eher im Konkurrenzbereich von Modellen der Geforce RTX 3050 und der Radeon RX 6400 und soll über 96 Execution Units und 4 GiB GDDR6-Speicher verfügen.
Quelle: Intel via Videocardz (1), Videocardz (2)

AMD hater oder was ? dein Fanboy gelaber geht gar net klar, werd erwachsen
Dir ging's darum, dass Intel die GPUs selber herstellt, damit insgesamt so viele Kapazitäten wie möglich für die Fertigungs von GPUs aufgewendet werden. Fänd ich übrigens auch gut. Leider würden dann auch Miner noch besser versorgt werden, wovon wir Gamer dann nichts hätten.
Ich kann mich nur wiederholen: Intels 6nm Kontingent hat nichts mit AMDs 7nm Kontingent zu tun. Und selbst wenn Intel die 6nm aufgeben würde, dann kommt eben ein anderer Hersteller an der die kauft und damit gar keine GPUs herstellt.
Heißt aber nicht, dass Intel das aus böser absicht gemacht hat. Die Entscheidung fiel vermutlich aus dem gleichen Grund wie der Backport von Rocket Lake: Fehlendes Vertrauen in die eigene 10nm Fertigung.
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BTT: War das wirklich ein Missgeschick? Normalerweise werden doch bei allen Herstellern über die Treiber die GPUs "angekündigt" oder nicht?
Ich kann mich nur wiederholen: Intels 6nm Kontingent hat nichts mit AMDs 7nm Kontingent zu tun. Und selbst wenn Intel die 6nm aufgeben würde, dann kommt eben ein anderer Hersteller an der die kauft und damit gar keine GPUs herstellt.
Alle 3 großen Fertiger (TSMC, Intel, Samsung) bauen in den nächsten Jahren ihre Kapazitäten aus. Die Initiativen dazu laufen ja bereits länger.