Intel Arc Pro B60 mit 24 GiByte für 599 US-Dollar im Handel

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Intel Arc Pro B60 mit 24 GiByte für 599 US-Dollar im Handel
Quelle: Intel

Die Intel Arc Pro B60 ist aktuell die günstigste Grafikkarte mit 24 GiByte Grafikspeicher und im US-Handel bereits ab 599 US-Dollar gelistet. Der Profi-Beschleuniger auf Basis von Xe2-HPG ("Battlemage") könnte auch hierzulande bald starten.

Die Intel Arc Pro B60 ist momentan die günstigste Grafikkarte mit 24 GiByte Grafikspeicher. Die Asrock Arc Pro B60 Creator 24GB wird jetzt im US-Handel bereits zu Preisen ab 599 US-Dollar gelistet. Der Profi-Beschleuniger, der in erster Linie professionelle Workstation adressiert, basiert auf dem BMG-G21-Grafikprozessor, welcher wiederum auf die aktuelle Xe2-HPG-Architektur ("Battlemage") setzt.

Während die kleinere Intel Arc Pro B50 mit 2.048 FP32-Shadereinheiten und 16 GiByte ab 299 US-Dollar angeboten wird, scheint die Intel Arc B60 mit 2.560 Shader-ALUs und 24 GiByte GDDR6-Speicher einen MSRP ("Manufacturer's Suggested Retail Price") von 599 US-Dollar besitzen. Wie in den USA üblich, sind die flexiblen Steuersätze dabei nicht inbegriffen. Hierzulande ist mit einer UVP von etwa 619 Euro zu rechnen.

Asrock Arc Pro B60 Creator 24GB Quelle: Central Computers Auch die Multi-GPU-Version der professionellen Grafikkarte, die Intel Arc Pro B60 Dual mit 48 GiByte GDDR6-Grafikspeicher, ist hierzulande bereits erhältlich und kostet im Einzelhandel ab 1.499 Euro. Die Single-GPU passt damit sehr gut ins Preisgefüge.

Die technischen Spezifikationen der Intel Arc Pro B60 und Arc Pro B50 lesen sich folgendermaßen.

B60 Quelle: Intel B50 Quelle: Intel
  Intel Arc Pro B60 Intel Arc Pro B50
Architektur Intel Xe2-HPG (Battlemage) Intel Xe2-HPG (Battlemage)
Grafikprozessor Intel BMG-G21 Intel BMG-G21
Xe2-Cores 20 16
FP32-Shadereinheiten 2.560 2.048
Raytracing-Cores 20 16
XMX AI-Engines 160 128
Textureinheiten 160 128
ROPs 80 64
L2-Cache 18 MiByte 18 MiByte
Grafikspeicher 24 GiByte GDDR6 16 GiByte GDDR6
Speicherbandbreite 456 GiByte/s 224 GiByte/s
Speicherinterface 192-Bit 128-Bit
KI-Rechenleistung 197 TOPS 170 TOPS
FP32-Rechenleistung 12,28 TFLOPS 10,65 TFLOPS
Anbindung PCIe 5.0 ×8 PCIe 5.0 ×8
TBP 120 bis 200 Watt 70 Watt
MSRP 599 US-Dollar 299 US-Dollar

Mit dem sogenannten Project Battlematrix Software Stack sollen sich unter Linux bis zu acht Intel Arc Pro B60 mit einem Grafikspeicher von bis zu 192 GiByte GDDR6 zusammenschließen lassen. Im Rahmen der Präsentation wurden mehrere Konfigurationen mit bis zu vier Profi-Beschleunigern demonstriert.

Battlematrix Quelle: Intel Stack Quelle: Intel

Als Gegenspieler hat Intel für die Arc Pro B60 und Arc Pro B50 die Nvidia RTX A2000 und RTX A1000 auserkoren, welche dann spätestens zum Jahresende im Bereich der Grafik-Workstation und Mainstream-KI-Workstation geschlagen werden sollen.

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Quelle: Central Computers via VideoCardz

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    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von kmf
        Mich würde bei dieser Karte interessieren wie gut oder schlecht sie für CAD, speziell SolidWorks, geeignet ist. Weil der Preis für 'ne 24GiB-Karte ist ja top.
        Zumindest der Vorgänger, die A60 Pro hat einen zertifizierten Treiber und läuft damit gut. Nur die statische Analyse von Baugruppen will nicht recht. Warum weiß ich nicht, das ging aus dem Video das ich gesehen habe nicht hervor. Alles abseits dessen, wird wohl sauber verarbeitet und das laden der Bibliotheken scheint flott.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von kmf
        Mich würde bei dieser Karte interessieren wie gut oder schlecht sie für CAD, speziell SolidWorks, geeignet ist. Weil der Preis für 'ne 24GiB-Karte ist ja top.
        Zumindest der Vorgänger, die A60 Pro hat einen zertifizierten Treiber und läuft damit gut. Nur die statische Analyse von Baugruppen will nicht recht. Warum weiß ich nicht, das ging aus dem Video das ich gesehen habe nicht hervor. Alles abseits dessen, wird wohl sauber verarbeitet und das laden der Bibliotheken scheint flott.
      • Von kmf Freizeitschrauber(in)
        Mich würde bei dieser Karte interessieren wie gut oder schlecht sie für CAD, speziell SolidWorks, geeignet ist. Weil der Preis für 'ne 24GiB-Karte ist ja top.
      • Von DarkWing13 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Thomas5010
        Was bringen die 24GB VRAM? Für KI zu wenig und für Spiele ist die ARC zu schwach.
        Ganz gelesen bzgl. KI?
        Es gibt auch eine 48GB Version für 1.500$.
        Dafür bekommst du noch nicht mal eine 4090D mit 48GB vom (vielleicht) netten Chinesen auf ebay.
        Zitat von konsolen/pczocker
        Ob der VRAM reicht, hängt viel von verwendeter Software und verwendeten Modellen ab.
        Mit meiner RX 6800m (12GB VRAM) kann ich unter Linux mit Krita + KritaAi + ComfyUi + pytorch/rocm + Illustrious Bilder in FullHD generieren.
        Also könnten solche 24GB Karten durchaus für Künstler, die "KI" zur Unterstützung nutzen wollen/sollen ausreichend sein.
        Man muss ja auch nicht alles komplett mit diesen Tools erstellen sondern z. B. Nur zum schnelleren Colorieren benutzen, oder saubere Lineart erzeugen. Die KI-Bildgeneratoren funktionieren meiner Meinung nach sowieso noch viel besser, wenn man ihnen Bildinformationen und nicht nur ein Prompt gibt.
        Mit quantifizierten GGUF Modellen und allerlei "Tricks" (z.B. Block-Swap) kann man durchaus auch mit 24GB und weniger(!) interessante Sachen machen.
      • Von Oppenheimer Software-Overclocker(in)
        Yeah INTEL, immer schön am Ball bleiben. Weiter so ...
      • Von konsolen/pczocker Software-Overclocker(in)
        Zitat von Thomas5010
        Was bringen die 24GB VRAM? Für KI zu wenig und für Spiele ist die ARC zu schwach.
        Ob der VRAM reicht, hängt viel von verwendeter Software und verwendeten Modellen ab.
        Mit meiner RX 6800m (12GB VRAM) kann ich unter Linux mit Krita + KritaAi + ComfyUi + pytorch/rocm + Illustrious Bilder in FullHD generieren.
        Also könnten solche 24GB Karten durchaus für Künstler, die "KI" zur Unterstützung nutzen wollen/sollen ausreichend sein.
        Man muss ja auch nicht alles komplett mit diesen Tools erstellen sondern z. B. Nur zum schnelleren Colorieren benutzen, oder saubere Lineart erzeugen. Die KI-Bildgeneratoren funktionieren meiner Meinung nach sowieso noch viel besser, wenn man ihnen Bildinformationen und nicht nur ein Prompt gibt.
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