Nichts Konkretes zum GPU-Release: Intel über LAN-Partys im Truck und Chromakzente

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In einem neuen Bericht spricht Intel ausführlich über seine Arc-GPUs, bleibt den Lesern aber konkrete Informationen etwa zum Preis oder Release schuldig.
Quelle: Intel

Intel veröffentlichte auf seiner Gaming-Webseite einen neuen Bericht zu seinen Arc-Grafikkarten. Konkrete neue Informationen lieferte dieser Bericht nicht, dafür wurde abermals bestätigt, dass die GPUs später im Jahr erscheinen sollen. Unter anderem wurde auch auf die Unterschiede zwischen der A770 und A750 im Design eingegangen.

Intel präsentiert derweil wieder neue Grafikkarten. Aber nicht etwa die GPUs des Haupt-Line-ups Arc Alchemist, sondern andere Modelle für professionelle Anwendungen. Dafür nutzte Intel die Siggraph 2022, um die Desktop-Karten Arc Pro A40 und A50 sowie die Mobillösung A30M zu präsentieren. Darauffolgend veröffentlichte der Chiphersteller einen neuen Bericht auf seiner Webseite, in dem Intels Senior Director of Graphics und HPC Marketing, Ryan Shrout, zu Wort kommt und über die Arc-GPUs berichtet, die eigentlich mittlerweile auch in der westlichen Welt veröffentlicht werden sollen.

Neuer Bericht von Intel mit wenig Konkretem

Wer aber nun konkrete Daten zu Spezifikationen, Preisen oder einem Veröffentlichungsdatum erwartet hat, wird bitter enttäuscht, denn das Gespräch mit Ryan Shrout bewegt sich lediglich an der Oberfläche. Von der Arc A770 Limited Edition gibt es zumindest ein neues Rendering. Auch zum Release hatte Intel etwas zu sagen, jedoch nur, dass die neuen Arc-Alchemist-Grafikkarten später in diesem Jahr erscheinen und bei Einzelhändlern und PC-Herstellern sowie über Intels eigenen Store erhältlich sein werden.

"Intel Arc-GPUs sollen später in diesem Jahr erscheinen, mit, wie Ryan erklärte, 'vielen Game-On-Treiberaktualisierungen, mit Unterstützung am Starttag für die größten Titel und laufenden Verbesserungen auch für ältere Spiele'. Weitere Informationen zur Intel Arc-Grafik finden Sie unter arc.intel.com, Ryans Twitter oder Intel Insiders Discord. Wenn verfügbar, können die Intel Arc-Karten bei verschiedenen Einzelhändlern und PC-Herstellern weltweit sowie direkt über den Intel Store erworben werden."

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Passend dazu: Intel Arc A380: MSI stellt Low-Profile-Modell der Grafikkarte vor

Intel will seine Grafikkarten außerdem auf die Straßen bringen und die "ultimative LAN-Party" veranstalten. Dafür schickt das Unternehmen in Nordamerika einen Truck auf die Reise, der mit 30 NUC-12-Extreme-Systemen ausgestattet sein wird, wovon jedes mit Arc-A770-Flaggschiffen gefüllt sein soll.
Intels Truck, gefüllt mit Arc-A770-Flaggschiffen für die 'ultimative LAN-Party'. Quelle: Intel Intels Truck, gefüllt mit Arc-A770-Flaggschiffen für die "ultimative LAN-Party". Letztlich werden sich die Arc A750 und 770 auch im Design unterscheiden:

"[Diese Karten] sind in einem schlanken Mattschwarz gehalten, mit einer durchgehenden kosmetischen Backplate, und selbst kleinere Details wie das I/O-Bracket sind für einen zusammenhängenden Look mattschwarz. Die leistungsstärkere A770 hat außen und oben umlaufende Chromakzente für zusätzlichen Glanz. Wenn die Karten eingeschaltet sind, verteilen der Rand und die Lüfterkanäle adressierbare RGB-LEDs für einen gleichmäßigen, hochwertigen Lichteffekt."

Am Ende bleibt abzuwarten, ob Intel seine erste Grafikkartengeneration noch offiziell vor Nvidias Ada/Lovelace- oder AMDs RDNA-3-GPUs veröffentlichen wird. Auch sollte die Upscaling-Technologie XeSS schon im Frühsommer an den Start gehen, jedoch ist bereits der August angebrochen und Informationen fehlen weiterhin.

Quelle: Intel

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Shinna
        Ich glaube Tom Petersen hatte sich seinen Wechsel von Team Grün zu Blau auch anders vorgestellt. Wobei so viel Geld wie Intel ihm bezahlt. Da ist das dann doch egal.
        Nun, man muß das positiv sehen: über Unterforderung kann sich da keiner beschweren.

        Zitat von Pokerclock
        Gut, CSGO wird wahrscheinlich eh nicht drauf laufen wollen, von daher. Ein Geben und ein Nehmen.
        Das ist wohl Blödsinn, das Spiel wird da garantiert laufen, weil es zu den Top 100 zählt.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Shinna
        Ich glaube Tom Petersen hatte sich seinen Wechsel von Team Grün zu Blau auch anders vorgestellt. Wobei so viel Geld wie Intel ihm bezahlt. Da ist das dann doch egal.
        Nun, man muß das positiv sehen: über Unterforderung kann sich da keiner beschweren.

        Zitat von Pokerclock
        Gut, CSGO wird wahrscheinlich eh nicht drauf laufen wollen, von daher. Ein Geben und ein Nehmen.
        Das ist wohl Blödsinn, das Spiel wird da garantiert laufen, weil es zu den Top 100 zählt.
      • Von Shinna Lötkolbengott/-göttin
        Ich glaube Tom Petersen hatte sich seinen Wechsel von Team Grün zu Blau auch anders vorgestellt. Wobei so viel Geld wie Intel ihm bezahlt. Da ist das dann doch egal.
      • Von Zik7 BIOS-Overclocker(in)
        Irgendwie liest die Intel News keiner mehr....
      • Von Pokerclock Kokü-Junkie (m/w)
        Intel-Grafikkarten auf LAN-Partys. Ich lach' mich schlapp. Es gibt LAN-Partys, auf denen die sogenannten "Premium-Plätze" mit gesponserten PCs versehen sind, zuletzt gesehen von AMD. Ui war das Feedback vernichtend weil AMD-Grafikkarten drin waren und die so gar nicht von den CSGO-Kevins gewollt waren.

        Was passiert erst wenn die da Intel-Arcs drin sehen? Gut, CSGO wird wahrscheinlich eh nicht drauf laufen wollen, von daher. Ein Geben und ein Nehmen.
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