Intel Xe: Ponte Vecchio taucht in EEC-Einträgen auf

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Intel Xe: Ponte Vecchio taucht in EEC-Einträgen auf
Quelle: Intel

Ponte Vecchio, Intels HPC-Beschleuniger, tauchten jüngst in EEC-Einträgen auf. Das sind gute Nachrichten, denn es passiert etwas. Wie man bereits 5 Iterationen bewerten will, ist so eine Sache. Am Fahrplan Ende 2021 hält man derweil weiter fest.

Ende 2019 hatte Intel offiziell Ponte Vecchio enthüllt, die HPC-Grafikkarten mit Xe-Grafikmodulen sind auf die Skalierbarkeit hin optimiert und sollen in 7 nm erscheinen. Schon damals hieß es, dass der Markt erst 2021 bedient wird. Daran wird sich wohl auch so schnell nichts ändern, in EEC-Datensätzen taucht Ponte Vecchio nun als AIC (Add In Card) auf und das als fünfte Alpha-Karte. So interpretiert man zumindest die Bezeichnungen von GAPV2 bis GAPV5.

Man nimmt an, dass GAP für Graphics, Alpha und Ponte Vecchio steht. Die Zahlen sollen die Iterationen hochzählen. Besagtes Modell soll der Ursprung allen Erfolges werden, oder wie Chef-Architect Raja Koduri sagt: "The father of all GPU." Heißt im Grunde, dass dies das HPC-Business-Rechenmonster werden soll, aus dem dann die kleineren Karten geschnitzt werden - darunter auch das Gaming-Line-Up, bei dem FP16 vollkommen ausreichend ist.

Die Karte wird man dann erst 2022 sehen, denn bislang heißt es bei Intel, dass die HPC-Karten im Fahrplan liegen und der endet im Q4 2021. Immerhin tut sich was, wie die Einträge der EEC belegen. Und vielleicht ist es auch ein gutes Zeichen, dass sich alles etwas zieht. Grafikkarten-Entwicklung ist schon eher die große Kunst und in der Vergangenheit haben selbst erfahrene Firmen mit eilig veröffentlichten Produkten böse Bruchlandungen erlebt. Entsprechend kann man fünf Iterationen Alpha-Karten positiv und negativ bewerten.

Quelle: via Twitter

Hintergrund Ponte Vecchio

Jeder Rechenknoten des Supercomputers setzt auf sechs 7-nm-Xe-Beschleuniger und zwei Xeon-CPUs, konkret Sapphire Rapids in 10 nm. Dazu gesellen sich DDDR5 und nicht flüchtiger Optane DC Persistant Memory, die man über ein Acht-Kanal-Speicherinterface anbindet. Ein Ponte Vecchio besteht aus zwei 8er-Blöcken mit noch unbekannter Zahl an Execution Units. Die GPUs werden per Compute Express Link zusammengeschaltet; außerdem kommen HBM, EMIB und Foveros zum Einsatz. Ponte Vecchio bildet laut Intel die Basis für den Exaflops-Supercomputer Aurora.

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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Naja Intel hat im Vergleich zum Vorjahr fast 4 Mrd mehr umgesetzt (Q1) wie sie grad melden. Die könnten da mal wirklich ordentlich investieren.
        Die Intel-Geschaeftsergebnisse im ersten Quartal 2020 | 3DCenter.org

        Und jetzt wo Raytracing am Kommen ist, könnte man Project Offset eiederbeleben


        Mich wundert immer wieder bei solchen Zahlen, wie Intel es schafft, dass sie dank Ryzen keinen Gewinneinbruch sondern eine Steigerung vorlegen
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Naja Intel hat im Vergleich zum Vorjahr fast 4 Mrd mehr umgesetzt (Q1) wie sie grad melden. Die könnten da mal wirklich ordentlich investieren.
        Die Intel-Geschaeftsergebnisse im ersten Quartal 2020 | 3DCenter.org

        Und jetzt wo Raytracing am Kommen ist, könnte man Project Offset eiederbeleben


        Mich wundert immer wieder bei solchen Zahlen, wie Intel es schafft, dass sie dank Ryzen keinen Gewinneinbruch sondern eine Steigerung vorlegen
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