Benchmarks zur Arc 750: Intel mit Performance-Vorschau, peilt RTX 3060 an [Update]
Jetzt aktualisiert: Schon Ende März zeigte Intel eine Limited-Edition-Arc-Grafikkarte, nun gibt man einen Benchmark-Teaser auf Intel Arc 750, für die es noch keine offiziellen Specs gibt.
Originalartikel vom 15.07.2022: Intel ölt seine Marketing-Maschinerie für seine Arc-Desktop-Grafikkarten weiter. Nachdem der China-Launch mit A380 im besten Fall als mäßig zu bewerten ist, immerhin scheint sogar eine Radeon RX 6400 schneller zu sein, wird es Zeit, auch einen Ausblick auf schnellere Karten zu geben.
Arc A750 = Limited Edition
Schon Ende März stellte Intel eine High-End-Desktop-Grafikkarte für den Sommer in Aussicht. Bei der damals noch namenlosen "Special Edition" ging man damals davon aus, dass Intel den voll ausgebauten ACM-G10 zeigt, der auf 32 Xe-Kerne (4.096 FP32-ALUs), 32 Raytracing-Einheiten und mit 256 Bit angebundene 16 GiB GDDR6-RAM zeigt. Der ACM-G10 ist mit 16x PCI-Express Gen 4 angebunden, der L2-Cache ist 16 MiB groß.
| GPU | Xe-Kerne | FP32-Shader | Speicher | Speicheranbindung | Leistungsaufnahme | Preisspanne in USD | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| A770 | ACM-G10 | 32 | 4.096 | 16/8 GiB GDDR6 | 256 Bit | 225 W | 329 |
| A750 | ACM-G10 | 28 | 3.072 | 8 GiB GDDR6 | 256 Bit | 225 W | 289 |
| A580 | ACM-G10 | 24 | 2.048 | 8 GiB GDDR6 | 128 Bit | 175 W | 200 bis 299 |
| A380 | ACM-G11 | 8 | 1.024 | 6 GiB GDDR6 | 96 Bit | 75 W | 100 bis 149 |
| A310 | ACM-G11 | 6 | 512 | 4 GiB GDDR6 | 64 Bit | 75 W | <99 |
Nun gibt man eine Vorschau auf die A750, die von Intel bisher noch keine offiziellen Daten erhalten hat. Aus der Gerüchteküche hört man, dass hier ebenfalls der ACM-G10 verbaut wird, der aber auf 24 Xe-Kerne (3.072 FP32-ALUs) setzt und 12 GiB DDR6-RAM mit 192 Bit anbindet. Das thermische Budget ist unbekannt, mit der Kombi aus 6- und 8-Pol-Stecker sind aber bis zu 300 Watt möglich. Mit diesem Setup hat Intel einen konkreten Gegner ausgemacht, und zwar die Geforce RTX 3060 von Nvidia. Zur Erinnerung: Wir reden hier von einer 400-Euro-Karte (RTX 3060 im PCGH-Test), die 28 Shader-Multiprozessoren bzw. 3.584 FP32-ALUs hat und auf 12 GiB Speicher mit 192 Bit setzt. Das klingt ziemlich ähnlich auf dem Papier.
Quelle: Intel
Benchmarks zur Arc 750: Intel gibt eine Performance-Vorschau, peilt RTX 3060 an
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Intel vergleicht die A750 mit einer RTX 3060 in WQHD mit High-Settings in fünf ausgewählten Spielen: F1 2021, Cyberpunk 2077, Control, Borderlands 3 und Fortnite. Die A750 ist dabei zwischen 6 (Fortnite) und 17 Prozent (F1 2021) schneller als die verwendete EVGA 3060 XC Gaming. Zum Einsatz kam ein Core i9-12900K auf einem Asus Rog Maximus Z690 Hero mit 32 GiB DDR5-RAM (DDR5 4800) unter Windows 11. Natürlich muss man herstelleigene Benchmarks immer mit einer Prise Skepsis betrachten, denn schließlich geht es in erster Linie darum, das eigene Produkt gut aussehen zu lassen. Von daher ist es absolut zu begrüßen, dass Intel folgendes klarstellt:
"Die hier gezeigten Leistungsergebnisse stammen von einer kleinen Untergruppe von Spielen, die sehr gut mit Intel Arc und der Alchemist-Architektur funktionieren. Ich behaupte nicht, dass ALLE SPIELE diese Ergebnisse zeigen werden, aber es ist ein Ausblick darauf, wozu Intel Arc A-Serien-Karten mit der richtigen Software und technischen Unterstützung fähig sind".
Die wirklich spannenden Themen, also Fragen nach der Verfügbarkeit, der Preise, der Leistung in anderen Spielen sowie den Themen Raytracing und XeSS, sollen "bald" vertieft werden, "und zwar bevor die Produkte in den Handel kommen", so Intel. Spannend dürfte auch sein, ob Intel den Vollausbau des ACM-G10, aka A770, noch dieses Jahr auf die Straße bringt. Wenn der A750 die eine Limited Edition ist, dürfte das nicht so schnell passieren.
Intel zeigt Founders Edition
Aktualisierung vom 16.07.2022: Im Nachgang zur ersten Performance-Vorschau zur Intel Arc 750 sind noch ein paar Details ans Licht gekommen, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen. So stellt sich die berechtigte Frage, was sich genau hinter den Limited Editions von Intel verbirgt. Und Intel-Mitarbeiter Ryan Shrout bestätigt auch die naheliegende Vermutung: Die Limited Editions entsprechen den Founders Editions von Nvidia bzw. dem Referenzdesign von AMD. Intel wird diese Karten selbst direkt verkaufen. Dazu passt auch das Box-Design der A770 (!), das Intel in einer Youtube-Show zeigt. Noch gar keine Info gibt es zum Thema Custom-Boards von möglichen Partnern wie Asus, MSI, Gigabyte und Co.

Stellt euch also darauf ein, ein russisch Roulette wie bei Linux udn der Spielestabilität, Leistung etc. zu bekommen.
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aussen vor, die sollen an den Treibern schrauben und die nächste Generation
kann eventuell zur Konkurrenz aufschließen, der Vorteil ist ja das dürfte
ein bißchen Bewegung in den Preis Markt bringen
Die machen seit rund 30 Jahren 3D-Grafikeinheiten.
Also quasi genau so lange wie ATI/AMD und NVidia schon im Geschäft sind.
Und davor gab es auch noch die 2D Grafikära.
Seit 2 Jahren wird ununterbrochen über die grausige Treiberleistung von Intelgrafikkarten und Einheiten gesprochen, seitdem man mit DG1 wieder voll angreifen wollte.
Wieso wird das von so vielen "blau"äugigen Usern einfach ignoriert???
AMD ist dafür bekannt, dass ein paar Spiele mehr bei den CPU's oder GPU's klar kommen, aber auch NVidia hat paar Problemzonen.
Z.B. scheint es derzeit so zu sein, dass DX11 und Unreal 4 Engine immer positiv für NVidia ist, viele anderen Engines (mit DX12/Vulkan) jedoch AMD gerne AMD besser schmecken (z.B. diverse Autorennspiele).
Und Intel hat gerne ein paar Spiele, die denen besser schmecken, weil die Spiele dafür gezielt optimiert wurden, oder die Singlethreadleistung und der hohe Takt besser flutscht als der breite Durchsatz bei AMD durch besseres Multicore, vielleicht auch wegen den geringeren Cachelatenzen (Ryzen hat ja das CCD-Chiplet-Problem der langsameren Anbindung).
Wie man Intel nun bei dedizierter Grafik einordnen soll, steht natürlich noch in den Sternen.
Da man mit den kleinen Chips bisher kaum vernünftige Benchmarks und Vergleichstests mit den üblichen Triple-A Spielen machen konnte, komtm das natürlich jetzt so richtig zum Tragen.
Bisher war es ja egal, solange einfache Spiele einfach nur liefen und FPS völlig wumpe waren, solange es irgendwie spielbar bleibt.
Bisher war es aber imemr so, dass die Intel Treiber/Hardware zu langsam war.
Zumindest hat mna ja jetzt anscheinend Metro Exodus schon mal ans Laufen gebracht, Igor wirds für den nächsten NAchtest freuen. ^^
Jedenfalls sehe ich schwarz für Intel, wenn die nicht einmal GTA V ordentlich performen können.
Die A380 hat bei 1080p/High -50% gegenüber einer von vielen als Schrott bezeichnete Radeon 6400.
Udn das ist jetzt ein Spiel, was lange auf den MArkt ist, was jeder kennt und bereits mehrere Grafikgenerationen von Intel durchlaufen ist.
Da muss also noch so richtig was im Argen sein, weswegen die Karten auch so extrem verspätet auf den MArkt kommen, quasi ein JAhr später als gedacht - udn dann läuft es imemr noch nicht rund.
Stellt euch also darauf ein, ein russisch Roulette wie bei Linux udn der Spielestabilität, Leistung etc. zu bekommen.
aussen vor, die sollen an den Treibern schrauben und die nächste Generation
kann eventuell zur Konkurrenz aufschließen, der Vorteil ist ja das dürfte
ein bißchen Bewegung in den Preis Markt bringen