Intel: Erste Desktop-Grafikkarten weiter im Q2, viel Arbeit an Spieleoptimierungen

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Intel: Erste Desktop-Grafikkarten weiter im Q2, viel Arbeit an Spieleoptimierungen (1)
Quelle: Intel

Intel hält weiter an der Markteinführung seiner Desktop-Grafikkarten im zweiten Quartal fest. Das bestätigte der CEO Pat Gelsinger während des letzten Finanzberichts. Im Spielebereich gibt es laut Gelsinger bei den Karten jedoch noch einige Arbeit, um die verschiedenen Titel zu qualifizieren.

Der Intel-CEO Pat Gelsinger räumt mit den Gerüchten rund um die Desktop-Grafikkarten auf. Die Arc-Serie für Desktop-PCs soll weiter im zweiten Quartal veröffentlicht werden. Zuletzt hatte man gemunkelt, dass sich die Markteinführung noch einmal verschieben könnte. Schuld daran wären Probleme mit den Treibern. Die diskreten Grafikkarten sollen jedoch noch im angepeilten zweiten Quartal erscheinen, bestätigte Gelsinger kürzlich während des letzten Finanzgesprächs des Unternehmens.

Intel arbeitet an Spieleoptimierungen

"Insgesamt ist AXG [Accelerated Computing Systems and Graphics Group] auf dem richtigen Weg. Und wir haben die mobilen "SKUs" eingeführt. Die Desktop-SKUs werden im zweiten Quartal folgen. Und wir werden im Laufe des Jahres noch weitere SKUs anbieten. Wir werden die Produktlinie vervollständigen", so Gelsinger auf die Frage nach den kommenden Desktop-Karten.

"Es gibt eine Menge Arbeit damit, Spiele zu qualifizieren. Und wenn Sie ein Gamer sind, dann wissen Sie, dass es eine Menge individueller Optimierungsarbeit bei einigen der wichtigsten Titel gibt. Diese Arbeit ist im Gange", so der CEO weiter. "Wir arbeiten außerdem mit unseren OEMs zusammen, um ihre Produktportfolios aufzufüllen. Ich würde also sagen, dass mehr und mehr davon auf den Markt kommen werden. Und wir werden die 3er-Versionen auffüllen. Wir werden die 5-, 7- und 9-Versionen der Jahresprodukte herausbringen, während wir dieses Portfolio in diesem Jahr aufbauen."

Den Gerüchten zufolge soll Intel mit mindestens sieben Desktop-Modellen planen. Diese könnten möglicherweise nicht alle gleichzeitig auf den Markt kommen. Laut Gelsinger habe Intel auch unfaire Vorteile auf dem Grafikkarten-Markt. Durch Technologien wie Deep Link oder der Erfahrung durch viele Jahre der Softwarearbeit sieht das Unternehmen eine großartige Möglichkeit, ein wichtiges neues Geschäft mit einer Wachstumschance aufzubauen.

Quelle: PC Gamer, Seeking Alpha

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    • Kommentare (12)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von facehugger Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Wirklich traurig ist in meinen Augen aber eigentlich der Hintergrund der Meldung:
        Moderne Engines sind offensichtlich so kacke programiert und optimiert, dass die Spiele ohne Echtzeit-Manipulation und -Nachbesserung durch die Grafikkartenhersteller gar nicht laufen. Das bedeutet auch, dass Newcomer gar keine Chance mehr haben, ein grafisch hochwertiges Ergebnis hinzulegen, weil sie als noname vor dem Launch schlicht die nötige Unterstützung bekommen und somit selbst ein Vielfaches dessen leisten müssten, was EA und Ubisoft abliefern, weil letztere einen großen Teil der Arbeit von AMD und Nvidia machen lassen. Auf Rechnung der Grafikkartenkäufer.
        Und für so einen "Bullshit" soll der geneigte Kunde dann noch 60 Taler auf den Tisch knallen. Wer da heute (immer noch) vorbestellt, sorry dem ist mMn nicht mehr zu helfen...

        Die Publisher sollte man diesbezüglich mit Nichtkauf abstrafen, aber es gibbet ja genug "Kiddies" die nachkommen, keine Erfahrungen gemacht haben und blind kaufen, der Trailer war ja sooo cool. Aber, wie immer. Gelernt wird erst durch eigenen Schmerz

        Gruß
      • Von facehugger Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Wirklich traurig ist in meinen Augen aber eigentlich der Hintergrund der Meldung:
        Moderne Engines sind offensichtlich so kacke programiert und optimiert, dass die Spiele ohne Echtzeit-Manipulation und -Nachbesserung durch die Grafikkartenhersteller gar nicht laufen. Das bedeutet auch, dass Newcomer gar keine Chance mehr haben, ein grafisch hochwertiges Ergebnis hinzulegen, weil sie als noname vor dem Launch schlicht die nötige Unterstützung bekommen und somit selbst ein Vielfaches dessen leisten müssten, was EA und Ubisoft abliefern, weil letztere einen großen Teil der Arbeit von AMD und Nvidia machen lassen. Auf Rechnung der Grafikkartenkäufer.
        Und für so einen "Bullshit" soll der geneigte Kunde dann noch 60 Taler auf den Tisch knallen. Wer da heute (immer noch) vorbestellt, sorry dem ist mMn nicht mehr zu helfen...

        Die Publisher sollte man diesbezüglich mit Nichtkauf abstrafen, aber es gibbet ja genug "Kiddies" die nachkommen, keine Erfahrungen gemacht haben und blind kaufen, der Trailer war ja sooo cool. Aber, wie immer. Gelernt wird erst durch eigenen Schmerz

        Gruß
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Kacke sind wohl die Treiber zum eigentlich geplanten Releasetermin, weswegen der verschoben werden muss. In Anbetracht dessen, dass Intel an diesen Treibern aber schon seit Jahren arbeitet (Low-Power-Version von Xe ist seit 1,5 Jahren in Form von Tiger Lake auf dem Markt) und auch regelmäßig betont hat, wie wichtig Treiber sind, wird eine dreimonatige Verschiebung aber wohl auch nur der Ausmerzung der größten Schwächen dienen.

        Wirklich traurig ist in meinen Augen aber eigentlich der Hintergrund der Meldung:
        Moderne Engines sind offensichtlich so kacke programiert und optimiert, dass die Spiele ohne Echtzeit-Manipulation und -Nachbesserung durch die Grafikkartenhersteller gar nicht laufen. Das bedeutet auch, dass Newcomer gar keine Chance mehr haben, ein grafisch hochwertiges Ergebnis hinzulegen, weil sie als noname vor dem Launch schlicht die nötige Unterstützung bekommen und somit selbst ein Vielfaches dessen leisten müssten, was EA und Ubisoft abliefern, weil letztere einen großen Teil der Arbeit von AMD und Nvidia machen lassen. Auf Rechnung der Grafikkartenkäufer.
        Also wenn Igor in seinem großen Test wirklich Recht hat, dann hat selbst Intel richtig derbe Probleme mit der Treiberstabilität in Spielen, die eigentlich mittlerweile absolut rund laufen müssten. (nicht mit schnell verwechseln^^)
        Intel hat ja auch immer schon kleine Grafikeinheiten produziert, die ja irgendwie laufen musten.
        Und wenn so eine große Chipschmiede das schon nicht geschissen bekommt, dann muss man eigentlich die Leistung von AMD und NVidia einmal richtig loben.
        Natürlich ist da auch nicht immer alles Gold was glänzt, aber im Großen und Ganzen läuft das oft genug sogar schon von Tag 1 an alles ganz gut.
        AMD braucht meistens bei neuer Hardware noch etwas länger, um da die letzten Leistungsreserven rauszuquetschen, aber das ist ja nicht so schlimm.
        Da muss man ja sagen, dass ist schön mit anzuschauen, dass die sich dann doch die Mühe machen udn da extra Zeit und auch Geld investieren, um den Käufern möglichst viel fürs Geld zu bieten.
        Also Intel hat da sicher noch einen großen Haufen Arbeit vor sich.
        Sicherlich wird sich das mit der Zeit legen, wenn man konsequent dran bleibt.
        So oder so wird sich das mit der Zeit egalisieren, wenn über die nächsten Jahre hinweg dann alle neuen Spiele ebensogut wie bei der Konkurrenz optimiert werden sollten.
        Aber alles, was bis heute auf dem Markt ist, da kann man mitunter dann mit Instabilitäten, Leistungseinbrüchen oder gar Startverweigerungen leben müssen, so wie Igor mit den ganzen Intel Grafikchips leidlich erfahren musste.
        Ich freue mich jedenfalsl schon auf den Test bei PCGH. Wie sich dann darum "gestritten" wird.
        Wenn die Schachtel vom Postboten herangetragen wird, heißt es vielleicht wie beim Sport: "Nimm du, ich hab sie" ^^ ;-P
        Na ja, also ich denke auch, das es heutzutage wohl nicht mehr möglich sein wird, dass ein Newcomer wie damals mal eben mit einem Paukenschlag den Grafikkartenmarkt aufmischen oder mitmischen können wird, so wie es zeitweise mit Voodoo und Kyro gewesen ist.
        Dazu sidn die Dinger einfach zu komplex geworden, es gibt viel mehr Features in Hardware und Software, die man nicht mal eben so entwerfen udn dann auch optimieren und pflegen kann.
        Und bei den endlos vielen Spielen, die nun frei verfügbar sind und angepasst werden müssten, davon konnte man damals auch nur träumen, da hat man 3 Spiele mit dem integrerten Benchmark laufen lassen, fertig war der Vergleichstest. Solange der Rest gefühlt ruckelfrei oberhalb der 15^^FPS Marke lief, war alles halli galli.
        Das ist wirklich schade.
        Hoffen wir, dass Intel nicht aufgibt und dann mit DG3 die letzten probleme beseitigt und dann die Spiele auch so weit mitgepflegt worden sind, dass auch 2-3 Jahre alte ehemalige AAA Spiele wie Metro Exodus dann sofort und ohne Einbrüche laufen.
        Wie ich schon sagte, muss man sich wohl darauf einstellen, dass es mit der Dg2 ein wenig so wie bei Linux udn dem Gaming anlaufen könnte, wenn man etwas Pech hat.
        Aber danach hat man zumindest ja auch keine Angst oder Grund mehr sich von Windows zu lösen, oder?
        Also positiv denken. ^^
      • Von wuselsurfer Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Wirklich traurig ist in meinen Augen aber eigentlich der Hintergrund der Meldung:
        Moderne Engines sind offensichtlich so kacke programiert und optimiert, dass die Spiele ohne Echtzeit-Manipulation und -Nachbesserung durch die Grafikkartenhersteller gar nicht laufen. Das bedeutet auch, dass Newcomer gar keine Chance mehr haben, ein grafisch hochwertiges Ergebnis hinzulegen, weil sie als noname vor dem Launch schlicht die nötige Unterstützung bekommen und somit selbst ein Vielfaches dessen leisten müssten, was EA und Ubisoft abliefern, weil letztere einen großen Teil der Arbeit von AMD und Nvidia machen lassen. Auf Rechnung der Grafikkartenkäufer.
        Tja, die Treiberentwicklung geht seit Directx 8 mit Aufkommen der programmierbaren shader in die falsche Richtung.

        Logischerweise gibt das Betriebssystem die Treiber vor, danach wird die Grafikkarte entwickelt und danach richten sich die Spiele-Engines.

        Seit vielen Jahren läuft es falsch herum und die Grafikkartenhertseller müssen die Treiber an die grottigen Spiele anpassen.

        Ich hätte den Spieleherstellern was gepfiffen.
      • Von pietcux Software-Overclocker(in)
        Frei nach Igor, das ist alles noch komplett Spekulatius, Intel kann es komplett vergeigen, oder uns Alle angenehm überraschen. Schaun mer mal.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Kacke sind wohl die Treiber zum eigentlich geplanten Releasetermin, weswegen der verschoben werden muss. In Anbetracht dessen, dass Intel an diesen Treibern aber schon seit Jahren arbeitet (Low-Power-Version von Xe ist seit 1,5 Jahren in Form von Tiger Lake auf dem Markt) und auch regelmäßig betont hat, wie wichtig Treiber sind, wird eine dreimonatige Verschiebung aber wohl auch nur der Ausmerzung der größten Schwächen dienen.

        Wirklich traurig ist in meinen Augen aber eigentlich der Hintergrund der Meldung:
        Moderne Engines sind offensichtlich so kacke programiert und optimiert, dass die Spiele ohne Echtzeit-Manipulation und -Nachbesserung durch die Grafikkartenhersteller gar nicht laufen. Das bedeutet auch, dass Newcomer gar keine Chance mehr haben, ein grafisch hochwertiges Ergebnis hinzulegen, weil sie als noname vor dem Launch schlicht die nötige Unterstützung bekommen und somit selbst ein Vielfaches dessen leisten müssten, was EA und Ubisoft abliefern, weil letztere einen großen Teil der Arbeit von AMD und Nvidia machen lassen. Auf Rechnung der Grafikkartenkäufer.
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