Intel Arc Alchemist: Raja Koduri über die Gaming-Grafikkarten

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Intel Arc Alchemist: Raja Koduri über die Gaming-Grafikkarten (1)
Quelle: Youtube

Intels Raja Koduri hat im Rahmen eines Live-Streams mit einem Youtuber ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert. Im Stream ging es um Intels kommende Gaming-Grafikkarten "Arc Alchemist", die 2022 in Konkurrenz zu Radeons und Geforces treten sollen.

Während eines gesponserten Interviews stand Raja Koduri, bei Intel Senior Vice President und General Manager der Accelerated Computing Systems and Graphics Group, Rede und Antwort zum Thema "Arc Alchemist". Dahinter stecken jene dedizierten Grafikkarten, die kommendes Jahr in Konkurrenz treten sollen zu Nvidias Geforce- und AMDs Radeon-Aufgebot. Koduri zufolge befinden sich die GPUs gerade bei Partnern, die Intel mit Feedback versorgen, in der Sampling-Phase. Von einem finalen Produkt war folglich nicht die Rede. Dennoch ließ Koduri durchblicken, dass er von einem System mit Arc-Alchemist-GPU streamt.

Außerdem bestätigte Koduri gegenüber Youtuber "DrLupo", dass Intel an mehreren Hardware-Generationen arbeitet, sprich Battlemage, Celestial und Druid. Darüber hinaus habe man auch verschiedene Software-Ebenen im Blick. So kündigte er unter anderem eine Technik an, mit der man aus der Ferne Zugriff auf einen PC erlangt. Vorstellbar wäre etwa, dass man so Cyberpunk 2077 auf dem PC eines Freundes ausprobiert, sofern dieser denn mit diskreten Intel-GPU ausgestattet ist. Dieses "lokale" Cloud-Gaming-Feature sei jedoch nicht für 2022 geplant, sondern Teil kommender Roadmaps.

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Intel Arc Alchemist: Koduri wäre für blaue Grafikkarten

Mit Blick auf die Verfügbarkeit von Arc Alchemist sagte Koduri, dass Intel bereits Arc-GPUs bei TSMC herstellen lässt. Die GPU-Knappheit sei aber noch immer präsent und wohl auch in naher Zukunft nicht ausgestanden. Generell erwarte Intel nicht, bei einem Marktanteil von null gleich Geld mit seinen ersten Produkten zu verdienen. Erst einmal gehe es darum, eine Installationsbasis zu errichten. Mining-Farmen sieht Intel laut Interview nicht als Teil dieser Installationsbasis. Hardware-Lösungen für Blockchain-Operationen würden allerdings schon bei den Amerikanern entwickelt. Sie seien nicht mit GPUs zu verwechseln, so Koduri.

Ebenfalls interessant: Intel Arc A380 und A350 geleakt: Treiber für künftige Hardware versehentlich veröffentlicht

Multi-GPU-Lösungen plant Intel im Zusammenhang mit Arc Alchemist anscheinend nicht, wobei Koduri einräumte, dass solche Setups durch Software-Hacks möglich sind. Das Interview endete mit der Frage, welche Farbe Arc-Grafikkarten haben. Koduri antwortete, dass seine Wahl, wenn er es denn in der Hand hätte, auf Blau fiele. Im Umlauf befindliche Aufnahmen von Engineering Samples zeigen tatsächlich keine blauen Intel-Grafikkarten - bisher erstrahlten sie in einem schwarz-silberfarbenen Gewand.

Quelle: Youtube via Videocardz

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    • Kommentare (45)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Elistaer
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Das ganze bringt bei einigen hier im Forum nix.

        Die sehen eine Person und setzen diese mit einer Marke oder Produkt in ein Bild egal ob Positiv oder negativ. Keller war bei Intel auch nicht lange und mehr ein Zwischenglied von Produkten.

        Es weiß keiner woran Koduri bei AMD und bei Intel arbeitet er ist zwar in Leitender Position aber das heißt nicht das er zu 100% alles weiß was da vor sich geht.
        In diesem Interview mit Koduri deutet er es an, aber genau beschreibt er es nicht.
        Sein Dasein bei Intel dreht sich aber wenig um die Mikroarchitektur, mehr um Architektur im generellen und um Softwarearchitektur sowie die Entwicklung der oneAPI.
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        Das Wissen über das Entstehen von Zen habe ich aus diesen Interviews:
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        Und natürlich dem "Architekten". Mike Clark:
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        Und natürlich Kellers Aussagen zu Zen:
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        Also man muss sich halt jetzt überlegen warum man ausgerechnet Keller auf das Potest stellt: der eine hat die Architektur von vorne bis hinten durchgeplant, der andere sieht sich selbst als entfernten Onkel dieser Architektur....
      • Von Elistaer BIOS-Overclocker(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Das ganze bringt bei einigen hier im Forum nix.

        Die sehen eine Person und setzen diese mit einer Marke oder Produkt in ein Bild egal ob Positiv oder negativ. Keller war bei Intel auch nicht lange und mehr ein Zwischenglied von Produkten.

        Es weiß keiner woran Koduri bei AMD und bei Intel arbeitet er ist zwar in Leitender Position aber das heißt nicht das er zu 100% alles weiß was da vor sich geht.
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Bärenmarke
        Und wo macht Lisa Su jetzt einen schlechten Job? Oder Steve Jobs? Das ist jetzt schon absoluter Quatsch den du hier schreibst.
        WO schreibe ich das?
        Und was daran, was ich nicht geschrieben habe, ist also Quatsch?

        Zitat von Bärenmarke
        Und bei Koduri hängt ihm seine Art halt nach, das Poor Volta und was dann abgeliefert wurde...
        Poor Volta war aber eine WERBUNG und kam nicht aus seinem Munde
        Zitat von Bärenmarke
        Das wusste er doch davor schon und dann klopft man halt nicht so Sprüche.
        Siehe oben. Man sollte nicht die Marketingabteilung mit einem Entwickler verwechseln
        Zitat von Bärenmarke
        Und für was er genau bei AMD zuständig war, weiß halt auch so wirklich niemand...
        Öh ja doch, weil das hat er dann in diversen Interviews verlautbart
        Zitat von Bärenmarke
        Das ist schlicht und ergreifend falsch. Im großen Interview mit ihm, hat er klar gesagt, dass Zen viele Onkels und nicht einen Vater hatte. Er hatte die Teams zusammengebracht und wohl auch mit Ideen unterstützt, da zu behaupten er hat nachweislich nichts dazu beigetragen ist schon ziemlich frech und unverschämt.
        Interessant.
        Ich schreibe NICHT VIEL. Du zitierst das auch noch und machst NICHTS daraus.
        DAS ist eine unverschämte Frechheit. Mir sogar obwohl du es eine Zeile drüber zitierst, eine Falschaussage in den Mund zu legen.
        Er hat sehr wenig mit dem Projekt zu tun gehabt und vor allem dieses Potest auf das er gestellt wird, da gehört er BEZÜGLICH ZEN einfach nicht hin. Das war Mike Clark, Papermaster und andere. Aber er hatte eben nur einen kleinen Teil mit Zen zu tun, der eigentliche Erfolg kommt von Mike Clark und seinem Team.
        Zitat von Bärenmarke
        Dass Architekturen lange benötigen ist bekannt. Aber auch hier ist die Frage, was hat er denn letztendlich gemacht? Ihr nehmt immer an, er hat hauptsächlich an Navi mit rumgefuhrwerkt. Kann ja auch gut sein, er wollte Vega voll in Griff kriegen... Bzw. ist überhaupt die Frage inwieweit er mit involviert war? Da werden noch mehrere schlaue Köpfe involviert sein...
        Vor allem schreibt ihr ihm jetzt den Erfolg von Navi zu, ohne es konkret zu wissen und bei Keller wird sein Teilerfolg ihm abgesprochen...
        Messen mit zweiler Maß und so.
        Es ist auch bekannt, dass er bei Intel eigentlich für die Softwareökonomie verantwortlich ist und weniger fürs Chipdesign, dennoch wird ständig von ihm geredet im Zusammenhang von Intels Chipdesign...

        Und genau darum ging mein Beitrag: es werden Personen auf ein Potest gestellt, die damit eigentlich nur wenig zu tun haben, und andere werden verunglimpft, auch obwohl sie vielleicht wenig für den MIsserfolg können.
        Das größere Ganze ist manchen einfach nicht klar, aber es ist der primitiven Seele einfach lieber, einzelne Helden und "Bösewichte" zu haben
      • Von Elistaer BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Th3o
        Bei AMD war der Typ nicht so der Bringer, gut dass er jetzt bei Intel die nächsten Disaster entwickelt.
        Bei AMD war er an GCN nur wenig beteiligt, vielleicht bei den späteren Versionen aber da kann man schlecht etwas an dem grund Aufbau ändern. Mann könnte sagen es war wie die Kohlen aus dem Feuer holen mehr nicht. Ich würde auch eher sagen RDNA geht mehr auf seine Kappe und die Performance ist verdammt gut im Vergleich zu Nvidia. Es gibt wieder aus beiden schmieden vergleichbare Produkte für alle Schichten.

        Intel muss nun nachziehen und zeigen das die Produkte etwas taugen und wenn der Chip nur 6700XT oder 3070 niveau erreicht ist auch gut. Intel hatte vor 10 Jahren den gpu Markt verlassen was eher negativ war für ihre APU.
      • Von sonny1606
        Der Zeitpunkt könnte für intel nicht besser sein. Wenn du nur annähernd auf dem Leistungsniveau einer RTX2060 sind, dann werden die Intel GPU's weggehen wie warme Semmel.
        Man kann ja aktuell quasi keine GPU'S kaufen. Da es jeder neue Konkurrent auf dem Markt nur gut. Das ist ein guter Einstieg für Intel in diesen Sektor. Würde mich nicht wundern wenn die in 1-2 Generationen auf Augenhöhe mit AMD/NV sind.
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