Intel Arc-GPU A350M: Aktiviertes Dynamic Tuning kostet viel Leistung
Die Intel-Technik Dynamic Tuning Technology sollte Notebooks eigentlich zu Mehrleistung verhelfen. In Kombination mit der Arc A350M ist aber angeblich das Gegenteil der Fall. Laut einem südkoreanischen Youtuber kann das Deaktivieren von DTT zu einem deutlichen Leistungssprung führen.
Auf Intels erste Desktop-Grafikkarten müssen Spieler noch länger warten, doch zumindest im Notebook werden inzwischen die ersten Arc-Grafikkarten auf Basis der Alchemist-Architektur verbaut. Zum Einstiegsmodell, der Intel Arc A350M, erschienen dabei bereits einige Reviews aus Asien. Diese könnten die tatsächliche Leistung der GPU aber womöglich verschleiern, denn offenbar gibt es ein Problem mit der Intel-Technik Dynamic Tuning Technology alias DTT.
Weniger statt mehr Leistung
Eigentlich soll DTT auf Notebooks eine höhere Leistung ermöglichen, indem das zur Verfügung stehende Energiebudget zwischen der CPU und der GPU möglichst ideal aufgeteilt wird. Dadurch soll im jeweiligen Anwendungsfall die maximale Leistung erzielt werden. Laut einem Video des südkoreanischen Youtube-Kanals "BullsLab Benchmarks" ist aber das Gegenteil der Fall. Zu sehen sind angebliche Leistungswerte einer Arc A350M, die zusammen mit einem Core i5-1240P in einem Samsung Galaxy Book 2 Pro verbaut ist.
Laut dem Video fällt die Leistung mit aktiviertem DTT deutlich ab. Die Bildraten in den gezeigten Szenen sind stellenweise um die Hälfte niedriger als bei deaktiviertem DTT. Gleichzeitig ist mit der Technik eine deutlich niedrigere Auslastung der GPU zu sehen, wodurch sich die niedrigeren Bildraten erklären lassen. Die Ursache für die Auslastungsprobleme ist bislang hingegen unklar, denn eigentlich sollte ja genau das Gegenteil erreicht werden.
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Durch den deutlichen Leistungsunterschied und dieses kontraintuitive Verhalten der Funktion sollten die vorläufigen Benchmarks zu Arc-Grafikkarten mit großer Vorsicht genossen werden. Falls bei einigen der Benchmarks DTT aktiviert war, könnte das die Ergebnisse deutlich verzerren. Außerdem ist unklar, inwiefern das Problem auch andere Arc-Grafikkarten oder Treiberversionen betrifft. Hier könnten nur detailliertere Tests für Klarheit sorgen, die mangels Verfügbarkeit momentan leider kaum möglich sind.
Quelle: Videocardz

... dann hängt der main thread im CPU-Limit und die GPU langweilt sich
vllt. sollte man dem Software-Entwickler mal den Ressourcenmonitor verlinken
oder ein gescheites Overlay, was die CPU-Cores einzeln anzeigt
Wahrscheinlich nach dem Gedanken, dass Gaming viel GPU braucht und das System da halt das Budget gibt. Ist aber eben nicht in allen Spielen so. Kenn das auch wenn mein alter i5 die 1060 limitiert und die Karte mangels Auslastung runter taktet. Manchmal ist halt doch etwas mehr CPU nötig.
MfG Föhn.