Intels Arc-Grafikkarten: Treiber-Übertaktung soll von Anfang an dabei sein
Intels Arc-Grafikkarten sollen angeblich auch mit dem Treiber punkten. Laut Robert Chandler sind etwa eine integrierte Videofunktion sowie ein Übertaktungs-Tool für Enthusiasten geplant.
Intel arbeitet schon lange an der eigenen Grafikoffensive, doch diese zeigte sich bislang mehr in Ankündigungen als in konkreten Produkten. Immerhin: Seit letzter Woche ist der Markenname bekannt, unter dem das Unternehmen die eigenen Desktop-Grafikkarten veröffentlichen will. Diese sollen im ersten Quartal 2022 als Intel Arc auf den Markt kommen, und dabei zunächst auf die Alchemist-GPU setzen. Diese war zuvor unter dem Codenamen DG2 bekannt.
Intel-Treiber mit Video- und Übertaktungsfunktion
Die Hardware soll nächstes Jahr also bereitstehen, doch Intels Erfolg wird vermutlich nicht nur von dieser abhängen. Auch eine gute Software dürfte dafür notwendig sein, beispielsweise in Form einer umfassenden Treiber-Suite. Das hat offenbar auch Intel erkannt: Laut einem Bericht von Roger Chandler, Vice President und General Manager der Grafiksparte des Unternehmens, wird bereits intensiv am eigenen Treiber gearbeitet.
"Many gamers are also creators, so we're developing robust capture capabilities that leverage our powerful encoding hardware. These include a virtual camera with AI assist and recorded game highlights that save your best moments. We're even integrating overclocking controls into the driver UI to give enthusiasts the tools they need to push the hardware to the limit."
Demnach hat der Intel-Treiber kürzlich massive Fortschritte bei der CPU-Auslastung gemacht, und zudem soll er für Arc Alchemist noch einige neue Features erhalten. Chandler nennt hier unter anderem eine Funktion zur Videoaufnahme und auch ein direkt in den Treiber integriertes Overclocking-Tool. Dadurch sollen Enthusiasten die Gelegenheit bekommen, ihre Intel-Grafikkarte per Übertaktung an die Grenze zu bringen.
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Konkreter wird er dabei leider nicht, womit der Einstellungsspielraum von Intels Overclocking-Tool unklar bleibt. Es ist also offen, ob und inwiefern Intel beispielsweise auch einen Zugriff auf den Speichertakt gewähren wird, oder ob auch Spannungsänderungen möglich sein werden. Bastler dürfte es aber in jedem Fall freuen, dass Intel das Übertakten von Grafikkarten offenbar direkt zum Launch unterstützen will.
Quelle: Medium via Videocardz


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Für mich ein Hinweis auf niedrige stock Taktraten.
Für mich ein Hinweis auf niedrige stock Taktraten.
Naja an einen Overclockersdream glaube ich bei ARC nicht.
Finde es taktisch unklug von Intel bei einer GPU, die nochz nicht mal released ist und die Leistung nicht bekannt ist, von Übertaktung zu sprechen.
Und "high Current GPU"? Ich will zocken und nicht das Haus heizen
Wenn der Preis auch nur annähernd stimmt, würde ich persönlich ein paar Anfangsprobleme wie etwas mehr Stromverbrauch oder ein paar fps weniger gerne in kauf nehmen.
Und mit Treibern haben sich auch die Platzhirschen oft genug nicht mit Ruhm bekleckert, gerade wenn neue Karten released wurden.
Und Kernschrott wird Intel sicher nicht abliefern.
Cunhell