PC-Geheimtipps vom Februar: Retro-Krieger, phantastische Malereien und eine fliegende Dampflok
PC-Geheimtipps vom Februar 2019: Zu überfressen und übersättigt von dem Februar-Menü der dicken Triple-A-Titel? Dann lassen Sie sich doch auf ein Gänge-Menü der anderen Art ein. Wir bieten Ihnen eine feine Auswahl an PC-Geheimtipps und Indie-Games-Spezialitäten des zurückliegenden Monats Februar. Bon Appétit!
PC-Geheimtipps vom Februar
Der Februar brachte noch einmal eine dicke Portion an Triple-A-Titeln. Die einen konnten geschmacklich überzeugen - Apex Legends oder Metro: Exodus beispielsweise - die anderen hinterließen bei Release nur einen faden Beigeschmack - Anthem oder Crackdown 3 wären hier zu nennen. Da sollte unsere Serie der PC-Geheimtipps doch genau das Richtige sein, um sich mit weiterem Futter für den vernachlässigten Feinschmeckergaumen mit Faible für die gewisse Underdog-Note zu versorgen.
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Auf dem heutigen Menü der Indie-Games-Delikatessen und kleinen PC-Schleckereien stehen u. a. ein pixeliges Retro-Strategiespiel, ein Malerei-Adventure mit wunderschönen Landschaften und luftige Rollenspielabenteuer mit einer Dampflok im Äther des Alls. Vielleicht bekommen Sie genug Appetit, um einen der vorgestellten Titel auszuprobieren. Viel Spaß deshalb beim Lesen der PC-Geheimtipps vom Februar 2019! Wenn Ihnen noch weitere PC-Geheimtipps des vergangenen Monats einfallen, dann Erzählen Sie uns davon in den Kommentaren unterhalb des Specials!
WarGroove: Pixelart-Strategie im Gewand von Advance Wars
Das Indie-Game Wargroove ist ein rundenbasiertes Strategiespiel, welches nicht nur entfernt an den Gameboy-Advance-Titel Advance Wars erinnern soll. Das beginnt bei der knuffigen Grafik im Pixelart-Stil der Übersichtskarte und setzt sich bei den drolligen Animationen der zweigeteilten Schlacht-Screens fort. Wer hier dem kleinen britischen Indie-Studio Chucklefish (bekannt geworden mit Stardew Valley) Pate gestanden hat, wird sofort klar und so können sich Spieler auf eine Fortsetzung bekannter Spielmechaniken samt eigenen dazu gestreuten Ideen freuen.
Quelle: PC Games
Wargroove: Einheiten auf pixeligen Feldern verschieben
Wargroove bietet vier Kampffraktionen zur Auswahl: Von den klassischen Rittern, hin zu Waldkriegern, Todesrittern und fernöstlichen Recken. Spieler können zudem einen von zwölf Kommandanten auswählen, die im Zentrum des Titels stehen. Das Besondere an ihnen: Sie alle haben eine einzigartige "Groove"-Fähigkeit, die sich aktivieren lässt, sobald ihr Groove-Meter voll aufgefüllt ist. Dadurch können Spieler das Schlachtfeld auf spezielle Art und Weise zu ihren Gunsten verändern.
Wer die Kampagne mit über 30 Missionen beendet, der darf sich danach sogar an der Gestaltung eigener Missionen und Szenarien versuchen. Mit den mitgebrachten Editoren können so ganz eigene Kampagnen und sogar Story-Zwischensequenzen erstellt werden. Wenn das dann alles fertig ist, teilt man die Schöpfung gleich noch online mit anderen Spielern und fertig ist der Dauerspaß. Wargroove ist für PC via Steam für 17 Euro und bald auch via GOG.com erhältlich. Interessierte Konsolenspieler können es zudem auch auf der Xbox One oder Nintendo Switch ausprobieren.
Ape Out: Top-Down-Shooter als intensives Farb- und Rhythmusspektakel
Der Top-Down-Shooter Ape Out von Publisher Devolver Digital erinnert an den Indie-Klassiker Hotline Miami - wenn der Protagonist ein wutentbrannter Affe wäre, dessen Randale von einem wilden Jazz-Soundtrack untermalt würde. So frenetisch wie das klingt, so animalisch präsentiert sich Ape Out auch.
Quelle: Devolver Digital
Ape Out, oder: Ein schießwütiger Affe auf Abwegen
Als Affe sind wir ständig auf der Flucht und steuern durch enge Korridore und vertrackte Großstadt-Labyrinthe. Wir packen uns Gegner, nutzen sie als Schild gegen gegnerischen Kugelhagel, nur um sie dann aus dem Fenster zu schmeißen. Die blutige Gewalt des Titel ergibt im Zusammenspiel mit den animalischen Jazz-Sounds ein audiovisuelles Spektakel in grobkörniger Optik. Das unter Zusammenarbeit mit dem Indie-Darling Bennett Foddy (QWOP, Getting Over it) entwickelte Ape Out erscheint am 28. Februar für den PC auf Steam und für die Nintendo Switch.
Eastshade: Bob-Ross-Simulation in einer wunderschönen Fantasy-Inselwelt
Das ruhige und atmosphärische Eastshade ist eine Open-World-Malerei-Simulation ganz ohne Gegner oder Kämpfe. Wir erkunden als Künstlerin die abwechslungsreiche Inselwelt Eastshade, sammeln dabei Gegenstände, lösen Quests und treffen auf menschenähnliche Tierwesen. Unsere Staffelei ist immer im Gepäck, wir können sie überall aufstellen und die Welt so in Bilder einfangen, bei denen Bob Ross persönlich vor Neid erblasst wäre.
Quelle: Eastshade Studios
Eastshade: Solch wunderschöne Landschaften finden sich hier viele
Die Landschaften, die wir auf die Leinwand bannen, sind wunderschön und strotzen nur so vor atmosphärischen Naturdetails. Neben der berauschenden Natur können wir aber auch imposante Bauten, zerfallene Turmruinen und lebhafte Städte erkunden, die wir für unsere Landschaftsbilder als Motiv auswählen. Wir sind aber nicht allein auf der Insel von Eastshade, sondern begegnen humanoiden Tiervölkern, die uns stetig neue Aufgaben geben, die sich auch auf unterschiedliche Art und Weise bewältigen lassen.
Für unsere Bilder benötigen wir Holz für die Staffelei und Stoff für die Leinwände, die wir zunächst sammeln müssen. Außerdem benötigen wir für jedes Bild ausreichend Inspirationspunkte. Doch die bekommen wir nur, wenn wir neue Orte entdecken, wenn wir uns Tee brauen oder wenn wir bestimmte Quests erledigen. Später können wir neue Gegenstände wie eine Angel, ein Zelt oder ein Floß zusammensammeln und herstellen. Wer im Alltag schon genug Stress hat, der kann in der wunderschön gestalteten Welt von Eastshade bedenkenlos seine Seele baumeln lassen. Eastshade von den Eastshade Studios ist für 21 Euro für den PC bei Steam erschienen.

Wenn ihr viel Zeit habt und eine lange Kampangne haben möchtet: Divinity: Original Sin 1+2
Weitere Lokal Koop-Spiele: Overcooked 1+2, Stick Fight, Battle Block Theater, Corgi Warlock, Broforce, Meldown, Rocketbirds 1+2, Human Fall Flat
Und nun noch ein kleiner Tipp für Singleplayerspieler die auch ein Morbides Gameplay nicht ganz abgeneigt sind:
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Kleine Warnung am Rande, dass Spiel kann süchtig machen.