Rising Front: WW1-Schlachten-Sim mit Problemen bei finalem Release
Rising Front will eine Weltkriegs-Schlachtensimulation mit einem First-Person-Shooter kombinieren. Jetzt ist die Version 1.0 erschienen - doch seitdem gibt es mehr negative Bewertungen auf Steam.
Der Solo-Entwickler Sandstorm Studios hat ein ganzes Jahr am 1.0-Update für Rising Front gearbeitet. Dabei erinnert das Spiel mit seiner minimalistischen Grafik und der Rag-Doll-Physik an Ravenfield oder den Totally Accurate Battle Simulator. Aber trotz der "kolossalen" Ergänzungen gibt es seit dem finalen Release von Rising Front vermehrt negative Steam-Bewertungen.
Viele Steam-Bewertungen mit kurzer Spielzeit
Zwar ist Rising Front auf alle rund 3.340 Steam-Reviews gesehen noch "sehr positiv" bewertet. Doch zwei Drittel der Bewertungen stammen von Steam-Usern mit einer Spielzeit unter 10 Stunden. Eine kürzlich verfasste Steam-Rezension erklärt: "Es gibt einen Grund dafür, dass die meisten dieser Reviews nur eine Spielzeit von 2 bis 3 Stunden vorzuweisen haben".
So soll das Spiel diesem Steam-Nutzer zufolge bereits nach 30 Minuten erste Ermüdungserscheinungen vorweisen. Zudem sei die Gegner-KI "mies" und die Karten schlecht sowie das Spiel "extrem buggy". Der Steam-Spieler "Grand" lobt zwar, was ein einziger Entwickler auf die Beine stellen kann, hält Rising Front aber weit von einer Version 1.0 entfernt und vergleicht die WW1-Schlachten-Sim mit einer "Roblox-Experience".
Quelle: Steam
In der vergangenen Zeit gibt es immer mehr negative Steam-Bewertungen für Rising Front.
Auch der Steam-User "Jakkar" beschwert sich über die Gegner-KI, wodurch sich die Schlachten eher wie eine Zombiehorde anfühlen. Im Gegensatz zum Totally Accurate Battle Simulator (TABS) kann Rising Front nicht an den Charme und die komplexen Umgebungen des Vorbildes heranreichen. So sind die Maps dem Spieler zufolge zu einfach aufgebaut, wodurch viel Eigenarbeit bei der Schlachtenplanung erforderlich ist.
Anzumerken ist, dass es sich um persönliche Eindrücke einzelner Steam-Nutzer handelt und es auch eine ganze Reihe an Spielern gibt, die das Spiel positiv bewerten. Doch es bleibt spannend zu beobachten, ob der Negativ-Trend bei den Bewertungen von Rising Front bestehen bleibt, oder der Solo-Entwickler hier mit weiteren Updates eine Kehrwende einleiten kann.
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Quelle: Rising Front (Steam)
