Stardew-Valley-Entwickler mit Update zu Nachfolge-Projekt: "Habe das Gefühl, ein halbgebackenes Brot zu servieren"

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Stardew-Valley-Entwickler mit Update zu Nachfolge-Projekt: "Habe das Gefühl, ein halbgebackenes Brot zu servieren"
Quelle: ConcernedApe LLC

Seit fünf Jahren entsteht Haunted Chocolatier. Nun erklärt Stardew-Valley-Schöpfer Eric Barone, warum er lieber wartet, als ein "halbgebackenes Brot" zu veröffentlichen.

Fünf Jahre nach der Ankündigung von Haunted Chocolatier warten Fans noch immer auf einen Erscheinungstermin. Nun hat Entwickler Eric "ConcernedApe" Barone in einem neuen Blogeintrag erklärt, warum die Entwicklung seines nächsten Spiels bewusst langsam voranschreitet.

Für Barone steht nämlich nicht Geschwindigkeit im Vordergrund, sondern Qualität. Jede Funktion, mit der Spieler regelmäßig interagieren, müsse sich nahtlos, intuitiv und befriedigend anfühlen. Erst wenn dieser Anspruch erfüllt sei, könne das Spiel seinen eigenen Erwartungen gerecht werden.

Perfektion statt schneller Veröffentlichung

Als aktuelles Beispiel nennt Barone das Rezeptbuch für die Schokoladenherstellung. Die Benutzeroberfläche habe er bereits mehrfach vollständig überarbeitet und feile weiterhin an jedem noch so kleinen Detail. Ziel sei es, dass Spieler ihre gewünschten Aktionen mit möglichst wenigen Klicks erreichen und gleichzeitig genau die richtige Menge an Informationen erhalten. Für Barone reicht allein eine funktionierende Oberfläche allerdings nicht aus. Sie soll nicht nur praktisch sein, sondern den Spieler regelrecht begeistern. Deshalb werden viele Systeme immer wieder angepasst, bis sie seinen Vorstellungen entsprechen.

Warum Fans so wenig vom Spiel sehen

Gleichzeitig erklärt Barone, weshalb er nur selten Screenshots oder neue Gameplay-Details veröffentlicht. Er vergleicht frühe Einblicke mit einem "halbgebackenen Brot", das er niemandem servieren möchte. Da sich viele Inhalte während der Entwicklung noch verändern, könnten zu frühe Präsentationen falsche Erwartungen wecken und später zu Enttäuschungen führen. Weil er nicht auf eine umfangreiche Marketingkampagne angewiesen sei, könne er sich diesen zurückhaltenden Umgang mit Informationen also erlauben.

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Quelle: Eric "ConcernedApe" Barone via Hauntedchocolatier.net

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