Ferocious auf Steam: Indie-Dino-Shooter mit Release-Termin und wilder Kontroll-Idee
Ferocious bringt Anfang Dezember einen ungewöhnlichen FPS-Mix aus Dino-Gefahren, Sandbox-Design und einer Steuerungsmechanik, die Riesenechsen zu Verbündeten macht.
Der Indie-Dino-Shooter Ferocious feiert am 4. Dezember seinen Steam-Release und präsentiert sich als ungewöhnliches Solo-Spiel, das Survival-Spannung mit einer Prise Monsterfilm verbinden will. Dabei wurde die Vision des Spiels sichtbar von der King-Kong-Mythologie inspiriert.
Hinter dem Unity-Projekt steht Omyog, ein kleines Studio mit überraschend viel Triple-A-Erfahrung: Von Far Cry bis Battlefront soll das Spektrum der Beteiligten reichen. So will das Studio einen First-Person-Shooter auf den Markt bringen, der weniger nach Low-Budget-Experiment und mehr nach ambitioniertem Debüt wirken soll.
Ferocious: Dino-Kontrolle als Twist
Was ist die Handlung von Ferocious? Laut Omyog stranden Spieler auf einer abgelegenen, hochgefährlichen Insel. Darauf sind beheimatet: Söldner, urtümliche Dinosaurier und ein unbarmherziges Ökosystem, das aktiv zurückbeißt. Neben klassischen Shooter-Einlagen setzt Ferocious auf Erkundung. Versteckte Pfade, geheime Zugänge und allerlei Ausrüstung finden sich abseits der Hauptroute.
Der zentrale Twist des Spiels stecke jedoch im sogenannten Dino-Kontrollgerät. Nach einem Scan, der Ultraschall-Kommunikation imitiert, können bestimmte Dinos Befehle ausführen. So können sie dann dem Spieler folgen, Wege freiräumen, Angriffe koordinieren und sogar Gegenstände apportieren. Aber nicht jede Dino-Art lässt sich bändigen - manche reagieren klüger, andere unberechenbarer.
Im Release-Trailer wirkt der Mix aus knallharter Far-Cry-Action, Sandbox-Erkundungen und Monsterbegleitern schon überraschend dynamisch. Gleichzeitig wird klar: Die Insel ist beileibe kein (harmloser) Freizeitpark. Die Ressourcen sind knapp, die Umwelt tückisch, und der Wechsel zwischen Erkundung und Kämpfen scheint interessant werden zu können.
Bildergalerie
Für den PC verlangt Ferocious übrigens moderate, aber aktuelle Hardware. Mit einer GTX 1060 oder RX 580 ist das Minimum gesetzt, während RTX 2060 oder RX 5600 für die höhere Stufe empfohlen werden. Es gibt noch keine Preisangaben, doch der Indie-Rahmen lässt auf ein faires Niveau schließen. Ob der Dino-Shooter nur ein Kuriosum bleibt oder ein echter Geheimtipp wird, zeigt sich dann also im Dezember.
Wirkt das ungewöhnliche Dino-Kontrollsystem für Sie nur wie ein netter Bonus oder vielleicht sogar wie eine interessante Kernmechanik? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.
Quelle: Omyog auf Steam

Aber diese Dino-Kontrolle als absoluten Twist darzustellen, geht dann doch viel zu weit. Man macht das an wenigen Orten, an denen genau das vorgegeben ist und mehr nicht. Es ist nicht so, dass man sich einen Triceratops bändigen kann und dann die ganze Zeit auf diesem reitend in die Gegner reinstürmen kann oder sowas. Man nutzt die Dinos an einer bestimmten Stelle einmal und dann geht man ohne sie weiter, weil genau hinter dieser Stelle dann rein zufällig der Durchgang zu eng wird, um sie mitzunehmen oder ähnliches.
Abgesehend davon ein unterhaltsamer Hub-Level Shooter mit Dinosauriern.
Wird bei mir auf dne Preis ankommen, ob ich mir das Spiel hole oder lieber auf irgendeinen Sale warte.