Fantasy-RPG Dreadmyst von Solo-Entwickler: Kostenlos und zu erfolgreich
Mit Dreadmyst sorgt aktuell ein Online-Fantasy-Rollenspiel im Retro-Look für Furore. Das Beste daran: Das Spiel ist auch noch kostenlos.
Seit dem 9. Januar gibt es mit Dreadmyst ein interessantes Spiel für Fans von Fantasy-Rollenspielen mit Retro-Grafik. Dahinter steht ein Solo-Entwickler, der sein Spiel kostenlos anbietet, was durchaus für Probleme sorgt.
Was steckt hinter Dreadmyst?
Dreadmyst ist laut Beschreibung ein Online-Fantasy-RPG, das auf einer eigenen C/C++-Engine läuft, die in OpenGL geschrieben wurde. Es gibt mit Magier, Paladin, Ranger und Kleriker vier spielbare Klassen. Versprochen werden einzigartige Spielstile, indem man Fähigkeiten aus verschiedenen Fertigkeitsbäumen kombiniert. Mit drei anderen Spielern erobert man gemeinsam Dungeons, besiegt Bosse und beweist seine Fähigkeiten in kompetitiven Arenen, sowohl im PvE- als auch im PvP.
Auf Steam gehört Dreadmyst aktuell zu den erfolgreichsten Neuerscheinungen. Nur Quarantine Zone: The Last Check hat mehr parallele User. Allerdings sind nach Userberichten die knapp 8.000 gleichzeitigen Spieler in der Spitze ein Problem. Laut den Userreviews auf Steam war das Spiel zum Start überfüllt und mit einer Warteschlange ausgestattet. Auch der Discord quoll mit über 5.000 Usern über, die darauf warteten, ins Spiel zu kommen. Der Registrierungsprozess setzte vorübergehend aus. Mit den Problemen hat der Entwickler im Vorfeld wohl nicht gerechnet.
Screenshots aus Dreadmyst
Die Spieler, die bereits auf die Server gekommen sind, sind überwiegend positiv gestimmt. Und das Beste: Der Entwickler beschreibt sein Spiel als gemeinnützig. Es gebe "keine Pläne, kostenpflichtige Inhalte oder Monetarisierung einzuführen". Laut einem User-Posting sei Dreadmyst ein Soloprojekt, bei dem der Entwickler nicht im Traum daran gedacht habe, dass sein Rollenspiel so einschlagen würde. Trotzdem würde er alles dafür tun, dass die Server stabiler laufen.
Laut Steam sollte der Fokus zum Start "auf Stabilität, Sicherheit und Fairplay" liegen, um ein stabiles Fundament zu schaffen. Eigentlich sollte am 17. Januar ein Inhaltsupdate mit neuem Dungeon und der ersten Phase eines Crafting-Systems kommen, das vom "Horadric Cube" aus Diablo 2 inspiriert sei - aber es ist nicht auszuschließen, dass die Roadmap vom Entwickler angesichts der Herausforderungen angepasst wird.
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Und guckt dir doch viele neue und teure Titel von heute an....
Spielerisch bieten sie wenig und alles irgendwie nur aufgewärmter Kaffee...
Er könnte ruhig Geld dafür nehmen oder ein Kickstarter/Gofundme oder so machen.
Oder Spenden per Paypal nehmen.
So ein Erfolg gehört doch gewürdigt. Und mit dem Geld kann er Vollzeit an neuem Content arbeiten und ggf. noch Leute einstellen.
Tolle Erfolgsstory!
Daran sieht man, Leute haben kein Bock mehr auf AAA Games, die spielerisch kacke sind und eine Höllenmaschine von PC fordern.