Indiana Jones soll Reboot bekommen: Wer wird der neue Indy? [Gerücht]
Nach dem Flop des letzten Films will Disney Indiana Jones neu starten. Ein Reboot ist im Gespräch - Fans bringen Pedro Pascal ins Spiel.
Selten ist eine Rolle so eng an den Schauspieler geknüpft wie Indiana Jones an Harrison Ford. Und auch wenn man es sich kaum vorstellen kann, dass es einst hätte Tom Selleck sein sollen oder künftig jemand anders, so dürfte die Akzeptanz für einen weiteren Auftritt des mittlerweile 82-Jährigen nicht sehr hoch sein. Ford sagte selbst schon zu vielen Rollen, dass er sie nicht mehr spielen will - darunter neben Indy auch die beiden Ikonen Han Solo und Rick Deckard. Und so bleibt dem Rechteinhaber Disney nur der Reboot der Abenteuerserie.
Zu diesem Reboot von Indiana Jones gibt es nun neue Gerüchte. Angeblich wolle das Studio die Marke nun "etwas ruhen" lassen, bevor man den Reboot ankündigt. Machine Games will auch noch einen DLC für das Spiel Indiana Jones und der Große Kreis veröffentlichen, das auf Ford basiert. Eine Ankündigung des Reboots wird für die D23 Expo 2026 in Aussicht gestellt.
Indiana Jones und der große Kinoflop
Ob was daraus wird, sei dahingestellt, und in der Filmbranche ändern sich Dinge schnell. Aber immerhin scheint Disney trotz des finanziellen Flops von Indiana Jones und das Rad des Schicksals an der Marke festzuhalten; schließlich hat man die teuer George Lucas abgekauft. Dass der letzte Film kein Kassenschlager war, lag aber auch an den exorbitant hohen Produktionskosten, die nicht nur die sogenannte Disney-Tax hatten, sondern auch während der COVID-Zeit aus den Fugen gerieten.
Regisseur James Mangold deutete zudem an, dass Ford wohl beim letzten Film schon zu alt gewesen sein dürfte, um beim Publikum akzeptiert zu werden. Sean Connery war 59, als er Indys Vater Henry spielte. Einen Reboot wird man vermutlich erst einmal für weniger Geld produzieren wollen.
Indiana Jones und die Suche nach einem Nachfolger
Und ein Name fällt auch schon in Fankreisen - Pedro Pascal. Nun sei gesagt, dass es sich um Spekulationen handelt und Namen fallen in Hollywood immer wieder - gerade bei hochkarätigen Rollen. Man denke nur, wer schon alles der neue James Bond werden sollte. Pascal scheint für eine Besetzung jedoch nicht abwegig zu sein. Er kennt Disney bereits durch Star-Wars-Produktionen und hat Zeit. Außerdem ist Pascal aktuell einer der Lieblinge in Hollywood und auch oft beim Publikum.
Ob es dabei bleibt ... eigentlich sollte Shia LaBeouf weitermachen und wir wissen, was daraus wurde. Chris Pratt wurde auch schon als neuer Indiana Jones genannt und von Phoebe Waller-Bridge wollte man sich auch schon trennen. Sicher ist im Moment, dass Ford den Hut an den Nagel gehängt hat.

Terminator hat zwei Filme, Alien hat zwei Filme. Das passt.
Wobei: so sehr ich Highlander bashe, so sehr schlägt mein Herz für den dritten Alien. Vom Setting und den Schauspielern war er nicht so schlecht. Hätte man mehr draus machen können? Sicher!
Aber wie sich danach gezeigt hat, ging es den Haltern der IP nicht um Erhalt der Marke, sondern um Geld. So sehr ich Josh Wheedon...Weeton... Wie auch immer, wegen Firefly - mag, aber Alien: Resurrection hätte so nie erscheinen dürfen.
Und wer den Fehler macht, die neuen Filme zu durchdenken und dass das dann mit den oberflächlich-subjektiven Erinnerungen an die alten abzugleichen, der macht sich sowieso nur unglücklich. Kein realer Film kommt an die romantisch-verklärte "früher war alles besser"-Perspektive heran.
Aber halt nicht mit seiner Darstellung von Archäologie, von antiken Bauten oder von Naturgesetzen.^^
Ich sehe aber gar nicht so sehr veränderte ethische Ansprüche als Problem. Kinderarbeit und Zerstörung von Kulturdenkmälern wurden auch bei der Erstaufführung nicht mehr gefeiert und dafür, eine Minderjährige zu verführen und dann sitzen zu lassen, hat Dr. Jones nach damaliger Moralvorstellung zumindest eine Ohrfeige verdient und bekommen – die Zeit, in der z.B. "Intimkontakt gewaltsam erzwingen, bis es ihr doch gefällt" zu Bonds Heldentaten zählte, war Anfang der 80er längst vorbei.
Indiana Jones kam (und kommt) damit durch, in dem er flotte Action und flotte Sprüche vor exotischer Kulisse aneinanderreiht. Abgesehen von sehr kurzen Comic-Relief-Momenten bestehen die moralischen Konflikte vor allem aus dem, was man nicht zeigt – und das merkt man erst, wenn über die Filme nachdenkt. Aber für "darüber nachdenken" sie überhaupt nicht gemacht. Man guckt doch auch nicht Bandit/Schlitzohr und sorgt sich über die Gefährdung von Verkehrsteilnehmern, auslaufendes Öl oder Lärmbelästigung im Wald. Und genauso sollte man meiner Meinung nach nicht über Indy IV+ nachdenken, sondern flotte Action, flotte Sprüche und exotische Kulisse konsumieren. Gegebenenfalls gefolgt von "die Mumie" – genau das gleiche Konzept, inklusive Pseudo-Archäologie. Gut, der Hauptdarsteller ist kein 1981er Harrison Ford – aber das wird auch der Hauptdarsteller eines Reboots nicht sein (und Harrison Ford @2025 ist es auch nicht). Also kann man sich weitere Filme direkt sparen.
Erst wenn man sein Hirn einschaltet, fallen solche Filme auseinander. Aber das gilt eben für alle Teile des Franchises. Vom Blick hinter die Pappkulissen wird ausdrücklich abgeraten; da gibt es nur Dinge zu sehen, die erst Recht keine Fortsetzung rechtfertigen. So oder so gilt also: Ruhen lassen.
Und wer den Fehler macht, die neuen Filme zu durchdenken und dass das dann mit den oberflächlich-subjektiven Erinnerungen an die alten abzugleichen, der macht sich sowieso nur unglücklich. Kein realer Film kommt an die romantisch-verklärte "früher war alles besser"-Perspektive heran.
Terminator hat zwei Filme, Alien hat zwei Filme. Das passt.
Ich hab mir vor einiger Zeit mal wieder in aller Ruhe Highlander gegeben. Als die Credits liefen saß ich da und dachte: Junge, das ist echt ein furchtbar schlechter Film 😳
Aber wie du schreibst, andere Zeiten und der Kultstatus ist sicher gerechtfertigt.
Ich habe mit meinen Jungs auch alle (3😁) Indy Filme geschaut. Aber es gibt Filme, die musst du dir heut echt nicht mehr anschauen, wenn du keine Nostalgiebrille hast.
Leider machen dann auch so Brüller wie Hot Shorts keinen Sinn, wenn du nicht die ganzen Filme der 80er und 90er mitgenommen hast. Schade, teilweise.
Tl;dr: Damit Prof. Jones jr. als Held erscheint, muss man ihn schon gegen Nazi-Unterorganisationen antreten lassen, die so fanatisch sind, dass sie ihr Treiben vor normalen Nazis tarnen. Und die am Ende wortwörtlich von Gott (hin-)gerichtet werden.
Schon bei "religiöser Geheimkult" als Gegner wurde die moralische Balance so knapp, dass man ein "systematisch Menschen opfernde (inklusive weißer Hauptcharaktere)" eingeschoben hat, mit durchaus kritisierten Folgen für den zweiten Film. "Plündernde Sowjets" wurden gar mit Gewaltausübung und Rummorderei soweit aufgerüstet, dass der Film drum herum geradezu absurd wurde. (Zugegeben: E.T. hat auch nicht geholfen.) Von daher schließe ich mich der "besser ruhen lassen"-Fraktion an: Es gibt nicht viele Stories, die man mit dieser Hauptfigur in ihrer bekannten Form erzählen kann und die wurden alle schon erzählt. Damit etwas neues funktioniert, müsste man den Charakter abändern – und das kann eigentlich nur schief gehen.
Ich hab mir vor einiger Zeit mal wieder in aller Ruhe Highlander gegeben. Als die Credits liefen saß ich da und dachte: Junge, das ist echt ein furchtbar schlechter Film 😳
Aber wie du schreibst, andere Zeiten und der Kultstatus ist sicher gerechtfertigt.
Ich habe mit meinen Jungs auch alle (3😁) Indy Filme geschaut. Aber es gibt Filme, die musst du dir heut echt nicht mehr anschauen, wenn du keine Nostalgiebrille hast.
Leider machen dann auch so Brüller wie Hot Shorts keinen Sinn, wenn du nicht die ganzen Filme der 80er und 90er mitgenommen hast. Schade, teilweise.