Hitman Absolution angespielt: Authentischer Agent 47 mit toller DX11-Technik - Update: Vergleichsbilder und AMD-Benchmarks
Agent 47 kehrt nach langer Abstinenz zurück auf den PC - mit aktueller Technik sowie dem altbekannten Spielprinzip. Entwickler IO Interactive spendiert dem DX11-Titel allerdings diverse Komfortfunktionen, welche den Hitman besser denn je machen.
Update 21.11.2012: AMD hat nun ebenfalls eine Technikanalyse von Hitman Absolution veröffentlicht, die naturgemäß versucht, AMDs Techniken in ein gutes Licht zu rücken. Immerhin ist der neue Hitman Bestandteil von AMDs "Gaming Evolved"-Programm und auch im Never Settle Spielebundle enthalten. In dem Artikel von AMD verspricht man eine Crossfire-Skalierung von 80 Prozent gegenüber eine Single-GPU (HD 7770 GHz Edition, HD 7870 GHz Edition und HD 7970 GHz Edition - Settings sind leider unbekannt). Außerdem geht man auf MSAA und FXAA ein, die in Hitman Absolution integriert sind (ersteres trotz Deferred Renderer). Einige DirectX-11-spezifische Techniken wie Global Illumination, Bokeh DoF via Compute Shader, HDAO (high definition ambient occlusion) und mild tessellierte Charaktermodelle werden auch in Screenshots vorgestellt. Wir haben daraus einige Vergleiche für Sie gebastelt. AMD hat auch Vergleichsbenchmarks mit Nvidia-Grafikkarten veröffentlicht, die wir aber bisher nicht selbst nachprüfen konnten. Sie finden die Grafiken aber trotzdem in der Galerie.
Bildergalerie
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Fünf Jahre ist es her, dass der Profikiller Agent 47 (der Name rührt von der auf den Hinterkopf tättowierten Kennung 640509-040147 her) in Blood Money in bester Hitman-Manier aus dem Hinterhalt seine Opfer überraschte und auf kreative oder perfide Art ins Jenseits geleitete. Diese lange Zeit hat IO Interactive jedoch genutzt, um mit Absolution eines der besten Schleichspiele dieser Tage zu entwerfen - allerdings ist das Setting ein völlig anderes als im grandioses Dishonored. Gleich der Einstieg macht klar, dass Agent 47 einkalt und skrupellos agieren muss, denn die International Contract Agency setzt den Killer auf Diana Burnwood - sie soll die ICA hintergangen haben und soll daher ausgeschaltet werden.
Hitman Absolution angespielt: Altbewährtes und Neues
Den Einstieg in die Geschichte, welche die Entwickler nach und nach vorantreiben sowie mit markanten Charakteren bestücken, verbindet IO Interactive mit dem Tutorial, welches die das Prinzip erläutert. So kann Agent 47 sich prinzipiell durch die Level ballern, was jedoch erstens oft zu einfach ist und zweitens nicht dem Sinn entspricht, wie ein Hitman gespielt werden sollte. Absolut lautlos vorzugehen und das Opfer möglichst unauffällig, idealerweise indirekt durch einen sogenannten Markenzeichen-Kill um die Ecke zu bringen, gibt Hitman Absolution sein Flair und macht die Herausforderung aus. Agent 47 kann zwar nur an vorgegebenen Stellen springen und nicht sonderlich schnell sprinten (was die Bewegungsfreiheit etwas einschränkt), dafür aber schleichen, von Deckung zu Deckung huschen, Wachen ausspionieren, sich verkleiden und Pläne schmieden.
Der Killer im edlen Anzug bedient sich allerdings auch eines heutzutage üblichen Cover-System inklusive dem Huschen von Deckung zu Deckung per Knopfdruck. Das geht stellenweise etwas ungelenkt von der Hand, was aber nicht an den Animationen, sondern an der teils etwas überladenen Steuerung liegt. Prinzipiell funktioniert diese aber sehr gut, gerade wenn man sich daran gewöhnt hat. Komplett neu in Hitman Absolution ist das Instinkt-Feature: Agent 47 erkennt so wichtige Interaktionsmöglichkeiten sowie Gegner und Zielpersonen, sein Bauchgefühlt hilft ihm aber auch manchmal in brenzligen Situationen zu entkommen. Damit Aktionen wie das in die Stirn ziehen eines Hutes der Gärtner-Verkleidung funktionieren, muss der Instinkt-Balken durch beispielsweise das Eindringen in Gebäude wieder aufgeladen werden. Trotzdem ist Absolution kein leichtes Spiel, da auch kleinere Fehler den Killer auffliegen lassen und die Missionswertung verhageln oder gar scheitern lassen. Ist das der Fall, nerven die wahllos verstreuten Speicherpunkte, die als leuchtende Säule dargestellt werden – hässlich und oft unbrauchbar.
Hitman Absolution angespielt: Exzellente DX11-Technik
Dafür ist die Technik ein ziemliches Brett, was bereits beim Technik-Test der Sniper Challenge zu erkennen war. Die PC-Version setzt mindestens eine DX10-Grafikkarte voraus, welche dann per Fallback im DX11-Pfad läuft. Insbesondere die Licht- und (weichen hochauflösenden )Schattenspiele sowie die krätigen, gesättigten Farben machen den Hitman zu einem schicken Spiel. Dank DX11 werden die Charaktere mittels Tessellation plus Subsurface-Scattering aufgewertet und die globale Beleuchtung via Light Propagation Volumes (so wie bei Crysis 2 und 3) wirkt deutlich realistischer. Hinzu kommt der beliebte Bokeh bei der Tiefenunschärfe sowie HD3D- und Eyefinity-Support, denn Absolution ist Teil von AMDs "Gaming Evolved"-Programm.
Weitere grafische Aufwertungen sind Screen-Space Ambient Occlusion und Echtzeit-Reflexionen, die auf Wunsch anistrope gefilterten Texturen überzeugen die meiste Zeit und auch die Kantenglättung der Glacier-2-Engine passt: Neben "klassischer" Multisample-Kantenglättung (MSAA) bietet der Hitman auch Shader-basiertes FXAA. Die Pixeltapeten könnten jedoch mehr Bump oder Parallax Occlusion Mapping vertragen. Mit maximalen Details samt 16:1 AF, 4x MSAA + FXAA in 1.920 x 1.080 Pixel gerät allerdings selbst eine Radeon HD 7970 gerne mal ins Schwitzen, die Bildrate sinkt an fordernden Stellen in den 30er Bereich. Hitman Absolution setzt am PC Steam voraus, ein Account ist ergo Pflicht.
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Aber bei der Technik hätte man das MSAA echt besser machen können. Und die auf Ultra sehen nicht anders aus als die auf Hoch, SSAO auf Normal schaut leider (wie ich finde) auf Normal auch besser aus. Tessellation ist hier auch eher Witz los aber naja habe es an.
Aber hier mal an alle GTX400/500/600 besitzer die MSAA an nutzen im Spiel. Schalte im treiber noch Supersampling(TSAA) das macht das ganze Bild viel ruhiger.
Ich mache später ein paar Benchmark Tests und poste die Ergebnisse
Die Engine ist sehr sehr rund programmiert. Lediglich bei der Tessalation scheint es etwas Probleme mit Nvidia Karten zu geben.
Aber die brauche ich nicht wirklich
Gruß
Mit dem neusten Beta von NV habe ich in Alan Wake und MAx Payne 3 konstante 60 FPS in highest +2AA !
...hab echt gestaunt gestern. 3x Leuchtgranaten abgefeuert und immer noch 60FPS, kein einziger drop (level 1)
GTX670 OC MSI PE
Das verdient Respekt !
...so langsam kommt Kepler in gang.
Das spiel lief mit älteren nicht gerade berauschend, enormer sprung.