Epos: Demant schließt die Gaming-Audio-Sparte

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Epos: Demant schließt die Gaming-Audio-Sparte (1)
Quelle: Epos

Der Audio-Spezialist Demant verabschiedet sich von seiner Marke Epos und zieht sich aus dem Gaming-Bereich zurück. Eine bittere Nachricht ist die Schließung auch für die Mitarbeiter.

Seit 2020 werden alle Gaming-Audio-Produkte aus dem Hause Demant unter der Marke Epos vermarktet. Die niedrigen Frequenzen werden bei Gaming-Headsets eher in den Fokus gerückt im Vergleich zu einem herkömmlichen Headset, so Andreas Jessen, Senior Director Gaming bei Epos. Zudem spielen möglichst geringe Latenzen eine größere Rolle bei Gaming-Produkten. Seit einiger Zeit gibt es vom dänischen Audiohersteller, die früher von Sennheiser vermarktet wurden, das kabelgebundene Gaming-Headset Epos H3, welches eine geschlossene Akustik aufweist und wechselbare Ohrpolster sowie abnehmbare Anschlusskabel besitzt. Im September 2021 erweiterte der dänische Audiohersteller die H3-Reihe um das H3 Hybrid und das H3 Pro Hybrid. Nun wird die Marke komplett eingestellt.

Alle Mitarbeiter müssen gehen

Laut Pressemitteilung hat die Demant Group nicht nur die Marke Epos beerdigt, sondern auch alle Mitarbeiter entlassen. Als Grund gibt CEO Søren Nielsen an, dass man kein profitables Geschäft schaffen konnte. Schließlich sei die Verbraucherstimmung "schwach" im Gaming-Markt. Epos-Produkte zählten mit Preisen ab 100 Euro für das kabelgebundene GSP 300 zu den hochpreisigen Headsets. Im Gegenzug können die Headsets durch den modularen Aufbau langfristig genutzt werden. So lassen sich die Ohrpolster und Kabel tauschen. Zudem kann das Mikrofon abgenommen werden. Durch den Fortbestand der Demant Group sollte die Ersatzteilversorgung gesichert sein.

Bildergalerie

Laut Nielsen soll die Abwicklung der Marke Epos bis 2024 dauern. Wer auf der Suche nach neuen Headsets ist, könnte also ein Schnäppchen schlagen. Schließlich überzeugen die Epos-Headsets unter anderem im PCGH-Test auch klanglich. Das H3 Hybrid präsentiert einen sehr klangstarken, kräftigen Sound, der die unteren Frequenzen relativ stark in den Vordergrund stellt, dabei aber ein sauberes, detailliertes und volles Klangbild liefert, in dem auch feinere Details nicht untergehen, so Audio-Fachredakteur Philipp Reuther. Künftig möchte sich Demant wieder auf Geschäftskunden und die Hörgeräte-Sparte konzentrieren.

Ebenfalls lesenswert: Epos: Vorstellung neuer kabelloser Gaming-Headsets

Sammlung zum Ende von Epos Audio:

  • Wie die Demant Group bekannt gegeben hat, wird die Gaming-Marke Epos eingestellt und alle Mitarbeiter entlassen.
  • CEO Søren Nielsen macht die schwache Verbraucherstimmung verantwortlich dafür, dass man nicht mehr im Gaming-Bereich investieren möchte.
  • Klanglich konnten Produkte, wie etwa das Epos H3 überzeugen. Zudem lassen sich etwa Ohrpolster und Kabel tauschen, um lange das Headset nutzen zu können.
  • Künftig möchte sich Demant wieder auf Geschäftskunden und die Hörgeräte-Sparte konzentrieren.

Quelle: Demant

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Pleasedontkillme Software-Overclocker(in)
        Hatte einen Sennheiser GSP300, auch mal auf Garantie wegen Wackel eingeschickt.
        Weiter gegeben an meinen Bruder (glaube der benutzt es nicht).

        Dachte auch die seien gut, aber nur weil es 100 Kröten kostet und ich nichts anderes kannte.

        Habe jetzt noch einen Beyerdynamic 770Pro 250 Ohm (geht so) und einen Hifiman Sundara.
        Nach Planar Magnetics weisst du was guter Sound ist.

        Traure Epos nicht nach. Einfach, die etwas besseren Micros gehen uns jetzt verloren.
        Erstaunlich wie so ein billig Steck Micro allllle diese Lösungen in den Schatten stellen kann.

        Sieht man schon bei dem tollen Videobericht auf dieser Seite.
        Philipp, meine Hochachtung! Deine Expertise ist erstaunlich, vor allem unter den Gamer.
      • Von Pleasedontkillme Software-Overclocker(in)
        Hatte einen Sennheiser GSP300, auch mal auf Garantie wegen Wackel eingeschickt.
        Weiter gegeben an meinen Bruder (glaube der benutzt es nicht).

        Dachte auch die seien gut, aber nur weil es 100 Kröten kostet und ich nichts anderes kannte.

        Habe jetzt noch einen Beyerdynamic 770Pro 250 Ohm (geht so) und einen Hifiman Sundara.
        Nach Planar Magnetics weisst du was guter Sound ist.

        Traure Epos nicht nach. Einfach, die etwas besseren Micros gehen uns jetzt verloren.
        Erstaunlich wie so ein billig Steck Micro allllle diese Lösungen in den Schatten stellen kann.

        Sieht man schon bei dem tollen Videobericht auf dieser Seite.
        Philipp, meine Hochachtung! Deine Expertise ist erstaunlich, vor allem unter den Gamer.
      • Von daRk351 Kabelverknoter(in)
        Es ist wirklich bedauerlich zu hören, dass Demant sich von der Marke Epos zurückzieht und den Gaming-Bereich verlässt. Als langjähriger Nutzer eines Sennheiser Game One (10 Jahre) kann ich nur bestätigen, wie beeindruckt ich von der Leistung dieser Produkte bin. Es wäre schade, wenn sie aus dem Markt verschwinden würden.

        Gibt es Informationen oder Gerüchte darüber, ob es eine Möglichkeit gibt, dass die Produkte unter einer anderen Marke fortgeführt werden vor allem der Game One Nachfolger PC38x?
      • Von latiose88 BIOS-Overclocker(in)
        ich hoffe die wo übrig bleibt sind keine schlechten.Ich hatte auch mal ein Hedtset gehabt wo sich dann die Gummierung aufgelöst hatte.Ich hatte dann alles in den Ohren drinnen gehabt.Hat gedauert bis ich alles wieder drausen hatte.Zudem tat meine Ohren so weh das ich nicht mehr lange es aufhaben konnte.Gehe mal davon aus das es ein billig Hedset war.Und wie alt es gewesen war kann ich ebenso nicht sagen.
      • Von VeriteGolem BIOS-Overclocker(in)
        Hab hier nen GSP 600. Preis damals bei Anschaffung....irgendwas um 250 Euro.

        Würde ich nicht noch mal kaufen. Ohrpolster mehrfach gebrochen und jedesmal 20-30 Euro.....komischerweise die 3 Euro Ohrpolster von Aliexpress halten.

        Der Sound ist gut, für den Gamingbereich. Bissel stramm am Kopf, Mikro ist sehr gut.

        Als All in One lösung ok. Sennheiser war immer ganz gut, aber da kommt halt auch nur noch Schrott durch Profitgier.

        Mittlerweile pushe ich eher nen DT 770 und nen Kondensatormikro über ein Audiointerface. Hat man halt rumstehen als Musiker. Kostenpunkt zusammen.....bissel mehr als das Epos, aber weit besser. Trotzdem nicht viel mehr.
      • Von Jeretxxo Volt-Modder(in)
        Schon schade, aber seit EPOS die Gamingsparte von Sennheiser übernommen hatte ging es Qualitativ und Designtechnisch noch steiler bergab als vorher im Endstadium bei Sennheiser. Das H3 war ein letzter Versuch wieder mehr richtung Sennheiser Design zurück zu gehen, satt diese merkwürdigen Kopfbügel oä der ersten paar Generationen EPOS "Gaminkopfhörer".

        Hoffe das noch ein paar hochkaräter der Audio Branche im Gamingkopfhörer Geschäft bleiben und nicht nur noch diese Billo "bling-bling" Hersteller übrig bleiben.
      Direkt zum Diskussionsende
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