Heißluftfritteuse - die große Kaufberatung: Neu mit Test zur Cosori Iconic
Neu mit Cosori Iconic! Heißluftfritteusen liegen immer mehr im Trend, versprechen sie doch knusprige Pommes und andere Leckereien binnen Minuten. Wir erklären, was Heißluftfritteusen können und worauf man beim Kauf achten sollte.
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Auch in unserer Küche ist sie seit einiger Zeit der ungeschlagene beste Freund: die Heißluftfritteuse. Egal, ob Pommes, Fischstäbchen, Lasagne, Schnitzel, Röstis oder andere leckere Dinge, die Heißluftfritteuse erledigt die Sache in Handumdrehen, die Pommes sind knusprig und nicht schlapp und die Back- beziehungsweise Frittierzeit beträgt einen Bruchteil dessen, was der Backofen benötigen würde. Dass das Frittieren dann auch noch ohne Fett funktioniert, macht die Heißluftfritteuse zum Helden der Küche. Wir erklären, was Heißluftfritteusen können und worauf ihr beim Kauf achten solltet.
Aktuell getestet:
Cosori Iconic
Die Cosori Iconic ist eine Heißluftfritteuse, die beim Material in der Produktsparte neue Wege geht: Im Gegensatz zu vielen anderen Geräten besteht die "Iconic" sowohl außen als auch im Innenraum vollständig aus Edelstahl. Dieses Material soll laut Hersteller besonders umfassende Hygiene gewährleisten. Der Innenkorb ist zusätzlich mit einer PFAS-freien Keramikbeschichtung versehen.
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Technisch setzt die Iconic auf ein Luftzirkulationssystem mit einem leistungsstarken Gleichstrommotor (DC-Motor) und der sogenannten "Turboblaze"-Technologie: Das sorgt laut Hersteller für eine gleichmäßige Wärmeverteilung, sehr knusprige Ergebnisse und geringeren Geruch. Dank fünf verschiedener Lüfterstufen und mehreren voreingestellten Programmen eignet sich das Gerät für unterschiedlichste Speisen — von Pommes über Gemüse bis hin zu kleinen Fleischportionen. Wir haben darin Ofengemüse, Kroketten, Chicken Nuggets und Pommes zubereitet und waren mit dem Ergebnis jeweils sehr zufrieden. Gerichte wie die Nuggets oder Kroketten waren außen knusprig und innen saftig - genau so, wie man sich das wünscht.
Mit einem Fassungsvermögen von etwa 6,2 Litern ist die Iconic kompakt genug, um in kleinere Küchen zu passen, also ideal für Singles, Paare oder kleine Haushalte. Wer größere Mengen oder mehrere Speisen zugleich zubereiten möchte, sollte lieber zu einer größeren Fritteuse greifen. Die Frittierschublade ist dank ihrer Beschichtung auch gut und einfach zu reinigen - sowohl von Hand als auch in der Geschirrspülmaschine.
Design-technisch ist die Corsori Iconic auf jeden Fall ein Hingucker. Sowohl Farbe als auch Form sind auffällig und fallen ganz klar unter die Rubrik "Geschmackssache". Wir finden, dass sie einen gewissen Retro-Charme versprüht. Edelstahl hat optisch den Nachteil, dass man schnell mal Fingerabdrücke sieht. Ein gewisser Reinigungsaufwand - auch äußerlich - ist also mit der Cosori Iconic verbunden. Nach dem Waschen in der Spülmaschine war das Metall aber nahezu blitzeblank.
Über die Vesync-App können Nutzer Rezepte abrufen, Ernährungs- und Zubereitungstipps erhalten und das Kochen smart steuern. Aber auch ohne App gelingt die Bedienung kinderleicht und ist gut verständlich. Alle 6 vorgefertigten Kochprogramme (Airfry, Backen, Rösten, Dörren, Gehenlassen, Aufwärmen) bringen direkt einen passenden Vorschlag zu Temperatur, Zeit und Lüfterintensität mit. Wer andere Einstellungen wünscht, kann dies ganz leicht auf dem Touch-Display erledigen. Auch die Schüttelerinnerung kann man hier aktivieren.
Die Cosori Iconic kommt übrigens inklusive eines kleinen Rezeptbüchleins, in dem man 20 Rezepte (in mehreren Sprachen, darunter Deutsch) zur Inspiration findet. Die appetitlich bebilderten Rezepte zeigen auch, dass eine Heißluftfritteuse mehr kann, als nur Pommes. In der Summe hat uns die Iconic sehr gut gefallen. Das Kochergebnis ist in Hinblick auf Geschmack und Krossheit sehr gut, die Materialien sind hochwertig. Die Optik ist eigenwillig, aber schick, und einzig das mit 6,2 Litern doch eher kleine Fassungsvermögen könnte für den einen oder anderen ein Minuspunkt sein.
Weitere von uns getestete Airfryer:
Was ist eine Heißluftfritteuse und wie funktioniert sie?
Heißluftfritteusen, auch Airfryer genannt, heißen zwar Fritteusen, zeigen aber mehr Gemeinsamkeiten mit einem Umluft-Backofen. Im Inneren ist ein Heizring, der sich beim Einschalten stark erhitzt. Im Anschluss startet ein Ventilator, der die Hitze mit hoher Geschwindigkeit im Backraum zirkuliert, sodass die Lebensmittel gleichmäßig von allen Seiten ,,frittiert'' werden. In einer konventionellen Fritteuse erledigt dies das Öl. Doch statt die verunreinigte Luft an die Umgebung abzugeben, führt sie der Airfryer durch einen Filter, sodass die Geruchsbelästigung lediglich moderat ist.
Quelle: Ninja
Manche Modelle, wie dieses von Ninja, sind Grill und Fritteuse in einem.
Was sind die Vorteile von Heißluftfritteusen gegenüber Backöfen oder konventionellen Fritteusen?
Der Trend zu Heißluftfritteusen ist nicht unbegründet, da sie mit Vorteilen punkten, die Backöfen oder Fritteusen schlicht nicht bewerkstelligen können. Dies sind die Folgenden:
Kalorienersparnis - Abnehmen leicht gemacht
Wer Frittiertes liebt, kennt auch den Kaloriengehalt frittierter Speisen. Frittierte Pommes haben 320 Kalorien auf 100 g. Pommes aus der Heißluftfritteuse oder dem Backofen lediglich 150 - 250 Kalorien pro 100 g, je nach Zugabe von Öl.
Keine Gerüche - Frittieren ohne Gestank
Winter, es ist kalt und die Lust auf Frittiertes ist groß. Doch jetzt die Fritteuse anwerfen, heißt, dass das ganze Haus nach Frittenbude stinkt. Fenster aufmachen ist auch nicht möglich, sonst zieht die Eiseskälte in die Innenräume und Pommes aus dem Backofen schmecken schlichtweg nicht.
Bei Heißluftfritteusen bleibt dieses Problem aus. Durch den integrierten Filter riecht es wenig bis gar nicht und es schmeckt dennoch frittiert.
Zeit- und Geldersparnis
,,Backofen auf 180 Grad vorheizen''. Dieser Satz steht auf beinahe jeder Verpackungsangabe von Tiefkühlprodukten. Selbiges ist bei der Fritteuse zu beobachten, bei der das Öl erst die gewünschte Temperatur erreichen muss, andernfalls triefen die Pommes vor Fett. Der Backofen braucht nach dem Vorheizen dann oft trotzdem noch länger, als eine Heißluftfritteuse. Heißluftfritteusen müssen je nach Modell gar nicht oder nur 5 Minuten lang vorgeheizt werden und bereiten die Speisen im Anschluss schneller und effizienter zu, als ein Backofen. Wenn man also nicht gerade das Riesen-Blech Pizza backen möchte, spart man mit dem Air Fryer Geld und Zeit.
