Intel nennt Details zu den integrierten Spannungsreglern von Haswell
Im Rahmen des IDF in Beijing sprach Intel über die integrierten Spannungsregler, welche in allen Haswell-Chips stecken und vor allem für eine insgesamt sparsamere sowie effizientere Plattform sorgen sollen - das ist insbesondere bei den Ultrabooks wichtig.
Schon seit vielen Jahren forscht Intel daran, Teile der Spannungswandler und die damit verbundenen Regler vom Mainboard näher an den Prozessor zu rücken (also mit auf's Package zu setzen wie im Falle eines experimentellen C2D-Modells) oder gleich in diesen zu integrieren. Der Vorteil ist wie so oft die Energie-Effizienz, denn sogenannte IVRs (Integrated Voltage Regulator) erlauben weniger aufwendige Platinen, kürzere Signallaufzeiten und schalten feinkörniger die Spannungen. Gerade beim auf Effizienz und den mobilen Markt getrimmten Haswell sind IVRs, welche wie der PCH bei den ULT-Versionen für Ultrabooks auf den Träger mit aufgesetzt werden dürften, eine logische Weiterentwicklung - allerdings erhöhen die IVR die TDP den Chips, auf die gesamte Plattform aber sinkt der Stromverbrauch.
Im Falle von Haswell sieht es derzeit danach aus, dass die Spannungsregler in Teilen im Die und in Teilen auf dem Package sitzen - eventuell auch auf der Rückseite. So zeigt eine Folie vom IDF die unterschiedlichen Spannungen: Die Vccin wird im IVR als Vcore (für die CPU-Kerne und den L3-Cache), Vring (für den Ringbus), Vgt (für die Grafikeinheit), Vsa (für den System Agent bzw Uncore) und Vioa/Viod (für I/O) weitergegeben. Wie gehabt von extern wird der Speicher-Controller (Vddq) mit Energie versorgt. Die IVR erlauben bis zu 2,3 Volt CPU-Spannung, wenn übertaktet wird.
Das Bild eines angeblichen Haswell-Chips mit 1150-Package zeigt neben dem Die (Quadcore mit GT2-Grafik) mehrere kleine Bauteile die an fünf Stellen gekennzeichnet sind - das spricht genau für Vcore, Vring, Vgt, Vsa und Vio. Details zu den integrierten Spannungsreglern wollte Intel auf Rückfrage von PC Games Hardware noch nicht beantworten, spätestens zum Launch dürfte es aber genauere Informationen geben.

Ich könnte mir jedenfalls vorstellen, das dies einer der Gründe ist, warum man bei Haswell die TDP gegnüber Ivy Bridge wieder erhöht hat.
Mich würde aber auch Interessieren welche Auswirkungen die integrierten Spannungsregler aufs Übertakten haben. Also mal abgesehen von der TDP.
Ich korrigiere: Bei den <10zöllern ist selbst ein ULV i3 leider nur äußerst selten anzutreffen.
Vielleicht ...hoffentlich... ändert sich das ja mit Haswell...
Die Atoms und AMD-APU`s brauchen da auch extrem wenig.
Wenn ich bei meinem Netbook die Displayhelligkeit runterfahre und damit über eine Stunde mehr Akkulaufzeit raushole ist das für mich persönlich der größte Verbraucher.
Die ganzen ULV-CPU`s brauchen eh fast nichts mehr.