Intel Haswell: Erst USB 3.0, jetzt Probleme mit den integrierten Wandlern?
Bisher gab es nur Gerüchte und Andeutungen auf diversen Folien, aber offenbar hat Intel Probleme mit den bei Haswell integrierten Spannungsreglern, kurz FIVR. Der Launch der neuen Prozessor-Generation soll darunter aber nicht leiden.
Zuletzt geriet Intels Haswell-Plattform ins Gespräch, da die USB-3.0-Schnittstelle im "Lynx Point"-PCH für Probleme sorgt, nun hat der Analyst Alex Gauna von JMP Securities die Aktie von Intel herabgestuft. Hintergrund sind die bei Haswell integrierten Spannungsreglern, kurz FIVR ((Fully Integrated Voltage Regulator). Diese sollen nicht wie geplant funktionieren, wenngleich Intels Chuck Malloy gegenüber Extemetech betont, mit Haswell sei alles in Ordnung und es gäbe keine Probleme.
FIVRs sind theoretisch ein alter Hut, Intel forscht hieran bereits seit Jahren und zeigte einst einen Core 2 Duo mit solchen Wandlern. Der Vorteil ist wie so oft die Energie-Effizienz, denn FIVR erlauben weniger aufwendige Platinen, kürzere Signallaufzeiten und schalten feinkörniger die Spannungen. Gerade beim auf Effizienz und den mobilen Markt getrimmten Haswell sind FIVRs, welche wie der PCH bei den ULT-Versionen für Ultrabooks auf den Träger mit aufgesetzt werden dürften, eine logische Weiterentwicklung - allerdings erhöhen die FIVR die TDP den Chips, auf die gesamte Plattform aber sinkt der Stromverbrauch.
Quelle: Barrons

Außer man will eine Plattform haben die man dann innerhalb eines Jahres (Broadwell) nochmal nachrüsten kann bringt Haswell doch nur ca 10% mehr Leistung, was es bestimmt nicht wert ist zu warten.
Mich würde es schon wundern, wenn die Wandler plötzlich größere Probleme machen. Haswell ist seit über einem Jahr in den Labors lauffähig, da wird man doch wohl schon ein wenig eher draufgekommen sein...
Das USB 3 Problem ist ja auch schon lange bekannt, zumal dies ja ein schon sehr spezifisches (und eher kleines) ist
Aber Haswell auch noch aussetzten langsam wird es schon kritisch