Intel Haswell E: Achtkerner mit DDR4-Unterstützung im dritten Quartal für 1.000 US-Dollar?
Intels Desktop-Achtkerner auf Basis der Haswell-E-Architektur soll angeblich im dritten Quartal 2014 zum Preis von 1.000 US-Dollar erscheinen. Diesem soll Intel den brandneuen X99-Chipsatz und DDR4-Unterstützung spendieren.
Glaubt man der Gerüchteküche, dann veröffentlicht Intel im dritten Quartal 2014 Achtkernprozessoren für Desktopsysteme. Dabei soll es sich um Haswell-E-Chips handeln, die der Chipriese für Preise von ungefähr 999 US-Dollar auf den Markt bringt. Haswell-E unterstütze demnach DDR4-Speicher mit einer effektiven Frequenz von bis zu 2.133 MHz und erhält mit dem X99-Chipsatz einen neuen Partner.
Haswell-E ist der Nachfolger der Ivy Bridge-E-Serie und soll wie gehabt in K- und X-Modellen angeboten werden. Laut Quelle seien trotz unterschiedlicher Endungen alle Haswell-E-Modelle vollständig freigeschaltet. Neben Turbo Boost 2.0 und Hyperthreading unterstützen die CPUs die PCI-E-Schnittstelle in der Version 3.0. Der X99-Chipsatz soll seinerseits nativ USB 3.0 und zehn SATA-6.0-Gb/s-Schnittstellen unterstützen.
Die Vorstellung der Prozessoren sei für Juni auf der Computex 2014 vorgesehen, während mit einem Release im dritten Quartal zu rechnen sei. Die Auslieferung der Chipsätze erfolge bereits im April. Laut Quelle wird Haswell E nur einen kleinen Teil von Intels Kuchen stellen und zusammen mit Ivy Bridge E weniger als fünf Prozent der Auslieferungen ausmachen.
Die Z97 und H97-Chipsätze für den Sockel 1150-Haswell-Refresh sollen dagegen schon im März ausgeliefert werden, damit Platinenhersteller Produkte der 9er-Serie bereits im April an den Mann bringen können.

Zudem gibt es immer noch den Turbo - der liegt beispielsweise beim Xeon E5-2667, ein 3,3GHz 8-Kerner mit 130Watt TDP, bei 4GHz, also genaus hoch wie beim 4960X
Hat nur fast den gleichen Namen, LGA 2011-3.
Ich hätte ihm die vier Pins ja noch aus Marketingtechnischen Gründen gegönnt und zum Sockel 2014 erhoben.
Wieso sollte Intel plötzlich Achtkerner zum Preis von Sechskernern bringen?
Hört sich nach keinem so guten Deal aus Intels Sicht an, oder?
Die Fertigungskosten sind, gerade bei CPUs dieser Preisklasse, nicht das ganz große Thema. Und man muss die Gesamtkalkulation inkl. Xeon E3/5 betrachten.
Neue CPUs, neue Boards, aber letztere abwärtskompatibel, erstere rennen auch auf alten Boards mit neuem Bios.
Haswell -> Haswell Refresh erfordert ggf. nicht mal ein BIOS-Update
Haswell -> Broadwell erfordert kein neues Board - aber ob/was/was für CPUs im So1150 Substrat erscheinen, steht in den Sternen
Haswell -> Skylake erfordert definitiv ein neues Board.
Wäre auch nicht das erste mal, auch nicht bei Intel.
Da der Desktop Extreme aber sowieso über einen freien Multi verfügt ist es eigentlich egal welchen Basistakt der hat.
Der wird sowieso kaum so bleiben.
Ich bin mal gespannt, wie der Achtkerner dann überhaupt Takten wird. Ich schätze mal nicht höher als 3,2 GHz. Wenn man den PC hauptsächlich fürs Zocken verwendet, ist man dann mit dem Sechskerner für 500€ besser dran.
Der Achtkerner rentiert sich dann nur für Anwendungen.
Wenn dir dein Rechner noch reicht dann behalte ihn und kauf dir die neue Plattform.
Auch wenn DDR4 dann sehr teuer sein wird musst du ja nicht schon das Maximum an RAM verbauen.
Da reicht es dann wenn du 2x4 oder 2x8GB für den Anfang nimmst .