Sapphire Rapids-X: Intel plant Release nicht unter Core-X-Label (Gerücht)

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Sapphire Rapids-X: Intel plant Release nicht unter Core-X-Label (Gerücht) (1)
Quelle: Intel

Die neuen Sapphire-Rapids-CPUs von Intel werden möglicherweise nicht unter dem Label der Core-X-Serie auf den Markt kommen. Das deutet ein aktuelles Gerücht an. Intel wird demzufolge eine neue HEDT-Plattform im dritten Quartal 2022 auf den Markt bringen.

Intel will offensichtlich die HEDT-Marke unter der Bezeichnung Core-X nicht fortführen. Trotzdem wird es mit Sapphire Rapids wohl eine neue HEDT-Plattform geben, die die Nachfolge der alten Cascade-Lake-X-CPUs der zehnten Generation antreten soll. Darauf deuten jedenfalls aktuelle Gerüchte hin.

Intel will Core-X-Serie begraben

Wie die Analysten bei Moore's Law is Dead von internen Quellen erfahren haben wollen, will Intel offensichtlich die HEDT-Plattform nicht unter der Core-X-Bezeichnung fortführen. Stattdessen sollen die neuen Sapphire-Rapids-CPUs in zwei Varianten auf den Markt kommen, und zwar als Modellreihe der Xeon Workstation.

Laut MLID plant Intel zwei Varianten der Sapphire-Rapids-Prozessoren: Die erste Version der CPU soll die Nachfolge der Xeon-Serie antreten und mit bis zu 56 Kernen, 8-Channel DDR5-Support mit 4400 MT/s, bis zu 112 PCIe Gen5 Lanes und 350 Watt TDP daherkommen. Darüber hinaus soll es eine Mainstream-Workstation-CPU für den Konsumentenmarkt geben, die Intels HEDT-Cascade-Lake-X-CPU ablösen könnte. Diese Prozessoren sollen bis zu 36 Kerne, 8- oder 4-Channel DDR5-Support, 64 PCIe Gen5 Lanes und bis zu 300 Watt TDP bieten.

Bis Intel die neuen Sapphire Rapids CPUs als HEDT-Workstation ankündigt geschweige denn veröffentlicht, dürfte noch einiges an Zeit vergehen. Der Leak von MLID nennt die zweite Jahreshälfte 2022 als Launchdatum. Es könnte also noch fast ein Jahr dauern, bis wir die neuen HEDT-CPUs zu Gesicht bekommen, mit denen Intel dem Konkurrenzkampf mit AMDs Ryzen Threadripper wieder neues Leben einhauchen will.

Quelle: Videocardz

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    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Atma
        Mehr als DDR5-6400 müssen es Q3/Q4 22 schon sein, lohnt sich sonst einfach nicht von optimiertem DDR4-3800 mit B-Dies im Quad-Channel zu wechseln. DDR5-7500/8000 wünsche ich mir, ansonsten warte ich eben bis 2023. Aufrüstdruck habe ich ohnehin nicht, ist eher ein "Habenwollen".
        Same here
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Atma
        Mehr als DDR5-6400 müssen es Q3/Q4 22 schon sein, lohnt sich sonst einfach nicht von optimiertem DDR4-3800 mit B-Dies im Quad-Channel zu wechseln. DDR5-7500/8000 wünsche ich mir, ansonsten warte ich eben bis 2023. Aufrüstdruck habe ich ohnehin nicht, ist eher ein "Habenwollen".
        Same here
      • Von Atma Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Rollora
        Ich warte noch auf den Gear 1 Support für höhere DDR5 Speichertaktraten.
        Wenn ich ein Quad-Channel DDR6 - 6400 (oder gar höher) Setup bekomme werden mir die Knie schon weich. Und recht viel mehr in der Spitze wie die 240W des "normalen" Desktopchips werden die Dinger ja hoffentlich nicht brauchen und wenn doch schaltet man im BIOS das Power Limit runter.
        Mehr als DDR5-6400 müssen es Q3/Q4 22 schon sein, lohnt sich sonst einfach nicht von optimiertem DDR4-3800 mit B-Dies im Quad-Channel zu wechseln. DDR5-7500/8000 wünsche ich mir, ansonsten warte ich eben bis 2023. Aufrüstdruck habe ich ohnehin nicht, ist eher ein "Habenwollen".
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von gerX7a
        AMD hat das Threadripper-Upgrade für 2022 komplett aufgekündigt, da man Epyc mehr Priorität einräumt, jedoch bestünde, da der nahezu baugleich ist, jederzeit die Möglichkeit diese Entscheidung verhältnismäßig kurzfristig zurückzunehmen,
        Was auch Sinn ergibt: man hatte so lange Lieferschwierigkeiten, da ist klar, dass man die beschränkte Anzahl an Chips lieber 1. zu einem höheren Preis (Epyc vs Threadripper) verkauft und mehr Gewinn macht und es sich zweitens wohl lieber nicht verscherzt mit der Liefersituation im Server
        Zitat von Atma
        Wie das Ding heißt interessiert nicht, es muss schieben. Da ausschließlich P-Cores und ein dickes SI vorhanden sind erwarte ich mächtig Performance! Wenn die Preise nicht zu abgehoben sind, wird das meine neue Plattform.
        Ich warte noch auf den Gear 1 Support für höhere DDR5 Speichertaktraten.
        Wenn ich ein Quad-Channel DDR6 - 6400 (oder gar höher) Setup bekomme werden mir die Knie schon weich. Und recht viel mehr in der Spitze wie die 240W des "normalen" Desktopchips werden die Dinger ja hoffentlich nicht brauchen und wenn doch schaltet man im BIOS das Power Limit runter.
        Diesbezüglich gibts interesseante Daten zu Alder Lake:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        und zum Thema DDR5 Skalierung gibts auch halbwegs erfreuliches für nächstes Jahr dann
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Da ist also Potential vorhanden.
        Wenn man betrachtet, dass meist DDR4 3200 der höchste "Standard" ist, interessiert mich das dann doch wie DDR5 6400 im Gear 1 abschneiden könnte (und vor allem in Zukunft). Das sind dann vielleicht insgesamt 20-30% Vorsprung ggü 3200
      • Von Atma Lötkolbengott/-göttin
        Wie das Ding heißt interessiert nicht, es muss schieben. Da ausschließlich P-Cores und ein dickes SI vorhanden sind erwarte ich mächtig Performance! Wenn die Preise nicht zu abgehoben sind, wird das meine neue Plattform.
      • Von gerX7a BIOS-Overclocker(in)
        Ja, irgendwie hat der News-Titel und Teaser-Absatz den eigentlichen Kern des Leaks vollkommen verpeilt.

        Letzten Endes muss man aber auch einfach mal abwarten, denn HEDT hatte früher eine durchaus etwas andere Daseinsberechtigung als heute mit 16 Kern-Ryzens, potentiellen 24-Kern-Raptor Lakes und ebenso potentiellen 24 Kern-Ryzens auf Basis von Zen4 (ggf. erst in 2023). Da wird der Markt deutlich schrumpfen und der andere größere Teil an Interessenten wird eher gleich Bedarf für ein Workstation-Feature-Set haben.

        Was bleibt ist am Ende:

        AMD hat das Threadripper-Upgrade für 2022 komplett aufgekündigt, da man Epyc mehr Priorität einräumt, jedoch bestünde, da der nahezu baugleich ist, jederzeit die Möglichkeit diese Entscheidung verhältnismäßig kurzfristig zurückzunehmen,
        Bei Intel würde, wie gewohnt, ein derart positioniertes Produkt auf den Workstation-Xeons basieren, was ebenso schlicht einer effizienten Fertigung geschuldet ist und auch hier kann man gleichermaßen vergleichsweise leicht das Pendel in beide Richtungen schwingen lassen

        Schlussendlich weiß man weder auf der einen noch der anderen Seite etwas genaueres und wird vorerst weiter abwarten müssen ... außer man gibt etwas was seine Quellen, die zu bestätigen scheinen, dass es von dem kommenden Xeon-W-Ableger auch eine etwas kleiner skalierte Version zu geben scheint, die offensichtlich das Marktsegment nach unten hin abrunden wird, etwas mehr in Richtung Consumer-Markt, jedoch auch nur tendenziell, denn der eigentliche Consumer-Markt ist weit davon entfernt nahezu vierstellige Beträge alleine für eine CPU auszugeben.
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