Zu hohe Preise: Australien verlangt Stellungnahme von Apple, Microsoft und Adobe

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Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet über eine Vorladung von Apple, Microsoft und Adobe durch die australische Regierung. Grund hierfür sind die aus Sicht der australischen Regierung erklärungsbedürftigen Preise. Zuvor hatten die Unternehmen eine Stellungnahme verweigert.

Das australische Parlament beschäftigt sich derzeit mit zu hohen Preisen auf dem Kontinent. Anlass hierfür war die zunehmende Zahl von Beschwerden aus den Reihen der Bürger. Diese empfinden die Preise im Vergleich zu denen in den USA als zu hoch. In der Konsequenz hat nun die australische Regierung einen Ausschuss gebildet, der die Zusammensetzung der Preise untersuchen soll. Insbesondere IT-Unternehmen sind nun in den Blickpunkt geraten. Konkret handele es sich um Microsoft, Apple und Adobe. Schon im Mai 2012 wurden die Unternehmen zu einer Stellungnahme ausgerufen. Dieser Aufruf blieb allerdings unbeantwortet.

Nun scheint die Regierung härtere Maßnahmen zu vollziehen. Den Unternehmen wurde eine Vorladung überreicht, die bei Missachtung im schlimmsten Fall Haftstrafen für die Verantwortlichen vorsieht. Die Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Preisgestaltung resultieren aus mehreren Tatsachen. Nicht nur, dass die Preise wesentlich höher liegen, als in den USA. Der Wechselkurs zwischen den Währungen ist zudem überaus günstig für US-amerikanische Unternehmen, was für diese nochmals ein Vorteil und damit Spielraum in der Preisgestaltung bedeuten würde. Begründet werden die höheren Preise insbesondere durch die hohen Verschiffungskosten und die vergleichsweise geringe Nachfrage, da die Einwohnerzahl im Vergleich zur Größe des Kontinents gering sei. Um die hohen Verschiffungskosten zu vermeiden, würde ferner mehr in Australien mehr produziert, doch sei das Lohnniveau dort ebenfalls sehr hoch.

Der australische Abgeordnete Ed Husic widersprach den Argumenten besonders in Bezug auf Software und die digitale Distribution dieser über das Internet. Es werde lediglich Geld für das Nutzungsrecht an der Software bezahlt. Kosten für Verschiffung und Löhne entfielen größtenteils. Im Falle von Apple entgegnete er, dass Apple in China produziere und seiner Ansicht nach die Verschiffungskosten nicht höher ausfielen, als bei einem Transport in die USA.

Quelle: Reuters über Yahoo

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    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von QUAD4 PC-Selbstbauer(in)
        finde es total lächerlich das bürger sich beklagen das ein produkt zu teuer ist. ganz ehrlich. wollen die lieber planwirtschaft? dann existiert bald nichts mehr. wenn etwas seinen preis hat regel es der "markt". die menschen kaufen es oder kaufen es eben nicht. in dem endpreis eines produktes steckt ja ne ganze menge, von entwicklung, herstellung, vertrieb sowie händlerpreise.

        abgesehen davon denke ich das das alles erlogen ist. mittlerweile denke ich eher das es eine frontgruppe der regierung oder eines konzerns ist und suggerieren sie seien die bürger die sich über die preise beklagen.

        hier mal eine echte aktuelle lage aus argentinien und was es bedeutet wenn der staat die preise reguliert.
        Argentiniens Regime friert Nahrungsmittelpreise ein, provoziert Mangel und Aufstände - recentr.com
      • Von QUAD4 PC-Selbstbauer(in)
        finde es total lächerlich das bürger sich beklagen das ein produkt zu teuer ist. ganz ehrlich. wollen die lieber planwirtschaft? dann existiert bald nichts mehr. wenn etwas seinen preis hat regel es der "markt". die menschen kaufen es oder kaufen es eben nicht. in dem endpreis eines produktes steckt ja ne ganze menge, von entwicklung, herstellung, vertrieb sowie händlerpreise.

        abgesehen davon denke ich das das alles erlogen ist. mittlerweile denke ich eher das es eine frontgruppe der regierung oder eines konzerns ist und suggerieren sie seien die bürger die sich über die preise beklagen.

        hier mal eine echte aktuelle lage aus argentinien und was es bedeutet wenn der staat die preise reguliert.
        Argentiniens Regime friert Nahrungsmittelpreise ein, provoziert Mangel und Aufstände - recentr.com
      • Von turbosnake Kokü-Junkie (m/w)
        Nur kommt afaik ca. das selbe raus was in $ raufsteht in Euro raus, das habe ich mal bei Autos gehört.
      • Von ΔΣΛ Kokü-Junkie (m/w)
        Ist doch sowieso alles abzocke, auch Dollar und EU Preise sind oft ganz genau die gleichen, wurde nur das Währungssymbol geändert.
        Die Firmen wollen einfach so viel Gewinn heraus holen wie möglich, solche Tricks gehören einfach dazu, aber komisch das die EU diesbezüglich noch gar nicht reagiert hat.
      • Von turbosnake Kokü-Junkie (m/w)
        Anisch müstte Apple die Verschiffung nach Australien weniger kosten, da es näher an China liegt.
      • Von fire2002de Software-Overclocker(in)
        andererseits muss es ja nen Grund haben, die werden die Produkte auch an den mann bringen wollen, selber schuld wenn die es kaufen... einfach online im ausland beziehen und die hiesigen Händler auf ihrer Ware hocken lassen. fertig. Die Anbieter denken sich ja nicht "hmm na ja maximal gebot, es kauft ja schon wer".

        Schlecht verdienen tun die Australier ja nun auch nicht gerade ^^

        mfg
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