Pocketcloud: "Das weltweit erste wirklich tragbare NAS"

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Pocketcloud: "Das weltweit erste wirklich tragbare NAS"
Quelle: StationPC

Hersteller Station PC sammelt mit einer Kickstarter-Kampagne derzeit Geld für das nach eigenen Angaben "weltweit erste wirklich tragbare NAS".

Network Attached Storage (NAS) steht bekanntlich für gewöhnlich zu Hause und ist nicht für Mobilität ausgelegt, sondern soll in meist nicht sonderlich transportabler Bauweise automatisch und verlässlich Datensicherungen im Heimnetz vornehmen. Der unter anderem bereits für solche Lösungen bekannte Hersteller Station PC will mit Pocketcloud auf Kickstarter aber weg davon und das Ganze in kompakter Form auch für unterwegs gangbar machen sowie dabei besser sein als andere portable NAS-Geräte.

Bei kompaktem Formfaktor in einem robusten Gehäuse aus Aluminiumlegierung mit Lüfter und per einfacher Konfiguration soll Pocketcloud laut Ankündigung die Komplexität und den Platzbedarf herkömmlicher NAS-Systeme beseitigen und gleichzeitig hohe Performance von bis zu 1.000 MB/s bei der Synchronisierung bieten. Ausgestattet mit einem modularen Design auf Basis von zwei M.2-NVMe-SSDs mit bis zu 16 TB werden Backups nicht nur im Mobilteil (SSD 1) ausgeführt, sondern wahlweise auch in einem Dock (SSD 2) sowie bei Bedarf in der Cloud mit Fernzugriff, "ohne die Privatsphäre zu gefährden".

Mobiles Pocketcloud-NAS: Anschlüsse, Akkulaufzeit und Preis(e)

Anschlussseitig gibt es neben USB und Micro-SD auch Ethernet-, WLAN- und Access-Point-Modus. Austauschbare Akkus sollen derweil bis zu sechs Stunden im Dauerbetrieb durchhalten und eine Stand-by-Zeit von 20 Tagen bieten. Die Ein-Klick-Sicherungsfunktion sowie eine intuitive Benutzeroberfläche mit einem 0,96-Zoll-LCD-Display und einem Drehknopf sollen die Sicherungen dabei denkbar einfach gestalten.

Frühzeitige Kickstarter-Unterstützer können sich die bereits finanzierte Pocketcloud in verschiedenen Konfigurationen zu einem Vorzugpreis ab 199 US-Dollar (ohne Dock und SSD) sichern, anstatt 299 Dollar UVP. Mit Dock (und ohne SSD) werden 289 Dollar statt 428 Dollar UVP aufgerufen. Es gibt aber auch teurere Versionen mit vorinstallierter SSD.

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Quellen: StationPC / Kickstarter via Techpowerup

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von BlueKingMuch Freizeitschrauber(in)
        Den einzigen Use Case den ich sehe ist für Regionen mit schlechter Internetversorgung, wo man nicht ständig sein stationäres Synology mitschleppen will.

        Ich selbst hatte lang mit externen USB Festplatten meine Daten gesichert, bin aber mittlerweile komplett davon weg, da ich fast überall meine 100Mbit habe, und somit mir eine 1TB Hetzner Storage Share auf Nextcloudbasis zugelegt habe, die für 5€ im Monat sicher und gut funktioniert, und falls doch mal etwas passieren soll, kann ich bis zu 8 tage Zurück restoren da täglich automatische Backups angelegt werden.

        Wer jetzt lokal nicht gerade Videoschnitt hat oder eine Riesige Foto- oder Videosammlung und ne ausreichende Internetverbindung, dem würde ich jederzeit eine eigene Cloud empfehlen. die 60€ im Jahr dafür tun mir nicht weh, da ich die ansonsten sowieso in Stromkosten bezahlen müsste.
      • Von BlueKingMuch Freizeitschrauber(in)
        Den einzigen Use Case den ich sehe ist für Regionen mit schlechter Internetversorgung, wo man nicht ständig sein stationäres Synology mitschleppen will.

        Ich selbst hatte lang mit externen USB Festplatten meine Daten gesichert, bin aber mittlerweile komplett davon weg, da ich fast überall meine 100Mbit habe, und somit mir eine 1TB Hetzner Storage Share auf Nextcloudbasis zugelegt habe, die für 5€ im Monat sicher und gut funktioniert, und falls doch mal etwas passieren soll, kann ich bis zu 8 tage Zurück restoren da täglich automatische Backups angelegt werden.

        Wer jetzt lokal nicht gerade Videoschnitt hat oder eine Riesige Foto- oder Videosammlung und ne ausreichende Internetverbindung, dem würde ich jederzeit eine eigene Cloud empfehlen. die 60€ im Jahr dafür tun mir nicht weh, da ich die ansonsten sowieso in Stromkosten bezahlen müsste.
      • Von h_tobi Kokü-Junkie (m/w)
        Nix, was man mit nem RasPi nicht auch selber basteln könnte...

        Die Software wäre aber interessant, Cloudlösungen wieder weniger wegen Abo...
      • Von nico21784 PC-Selbstbauer(in)
        Ich sehe jetzt hier auch nicht so richtig den Unterschied zu einer externen SSD. Ich nutze zu Hause einen Synology und sobald ich meinen Laptop aufklappe, wird ein BackUp über Time Machine gemacht. Schließe ich meine externe SSD an, wird Time Machine über die externe SSD gemacht und bin ich gleichzeitig zu Hause, wird es über Beide gemacht. Finde ich komfortabler. Da ist ein mobiles NAS schon irgendwo nutzlos. In meinem Fall ist es ein MacBook, aber das kann ein Windows-Laptop oder mit Linux genau so.
      • Von BigBoymann BIOS-Overclocker(in)
        Finde es relativ groß, so ein m2 Gehäuse ist recht schmal und nen ARM Dual/Quad Core reicht locker aus.

        Interessant fände ich so ein Teil aber ohnehin nicht, warum soll ein NAS tragbar sein? Entweder ist das Ding stationär (NAS) oder mobil (externer Wechseldarenträger) oder man nennt es Cloud.
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