Phison E18: Flash-Controller für 176-Layer NAND geht in den Verkauf
Phison hat den eigenen E18 Flash-Controller für 176-Layer NAND für den Verkauf freigegeben. Partnerhersteller können diesen dementsprechend für die Fertigung darauf basierender Produkte beziehen. Passende Hardware soll derweil zur Computex vorgestellt werden.
Phison Electronics hat offiziell den Phison E18 in den Vetrieb geschickt. Der Flash-Controller für 176-Layer NAND kann ab sofort durch entsprechende Hersteller bezogen werden. Die offizielle Bezeichnung des Phison E18 lautet PS5018-E18 und kommt in Verbindung mit PCI-Express 4.0 mit vier Lanes zum Einsatz.
Innerhalb von Phisons Produktportfolio besetzt der Controller die Position an der Spitze und verspricht die höchsten Übertragungsgeschwindigkeiten mit bis zu 7.400 MB/s bei sequentiellem Lesen und 7.000 MB/s im sequentiellen Schreiben. Der Datendurchsatz wird indes auf 1.600 MT/s beziffert.
Laut Phisons offizieller Pressemitteilung stelle der größte Punkt der Verbesserungen gegenüber bisher angebotenen Speicher-Controllern allerdings die Random-Read-Latenz, die sich um 35 Prozent verbessert habe. Dementsprechend knackiger soll die Benutzererfahrung durch höhere Reaktionszeiten ausfallen. In Bezug auf das Gaming spricht Phison von "den besten Spiel-Ladezeiten aller Consumer-SSDs dieser Leistungsklasse".
Blickt man ein wenig genauer auf die Neuerungen, so ist unter anderem ein Wechsel des Technologieknotens festzustellen. Während die herstellereigenen Vorgänger noch in 28nm vom Band laufen, sind es beim Phison E18 12nm. Das erhöht insgesamt die Effizienz, während ein zusätzlicher ARM Cortex R5-Rechenkern die Gesamtleistung durch nunmehr in Summe drei CPU-Kerne nebst CoX 2.0-Co-Prozessoren steigert.
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Neue Produkte, die auf den Phison E18 als Controller setzen, verspricht der Hersteller zur Computex vorzustellen. Die ist nur noch wenige Tage entfernt und startet als virtuelles Event am 01. Juni.
Quelle: via techpowerup.com

Der Datendurchsatz wird indes auf 1.600 MT/s beziffert.
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Die Begriffe Megatransfer (MT, 10 hoch 6 Transfers) und Gigatransfer (GT, 10 hoch 9 Transfers) werden bei Computerhardware benutzt, um die Schrittgeschwindigkeit einer Verbindung anzugeben. Beispielsweise bedeuten 4 GT/s, dass 4 × 10 hoch 9 (vier Milliarden) Transfers pro Sekunde (T/s) durchgeführt werden können. Die damit erzielte Datenübertragungsrate hängt von der Datenmenge pro Transfer ab und auch von der Anzahl der parallel genutzten Leitungen (auch Lanes genannt). Außerdem muss der Overhead bei der Nutzung einer Kodierung (z. B. Fehlerkorrektur) berücksichtigt bzw. abgezogen werden.