NFC-Ring kann Kontaktinformationen und Passwörter des Trägers speichern
Ein britischer Tüftler hat einen Ring entwickelt, mit dessen Hilfe sich per NFC-Technologie Türen öffnen und Smartphones entsperren lassen. Außerdem lassen sich Kontaktinfos drahtlos an das Telefon einer anderen Person übermitteln. Da der Ring jedoch nicht "ausgeschaltet" werden kann, ergibt sich auch ein gewisses Sicherheitsrisiko.
John McLear aus Bradford in Nordengland hat einen Fingerring entwickelt, mit dessen Hilfe persönliche Daten per Nahfeldkommunikation (NFC) übermittelt werden können. Die auf dem Ring gespeicherte Information kann zum Beispiel Passwörter und Codes umfassen, um Haustüren zu öffnen oder Smartphones zu entsperren. Daneben lassen sich Kontaktinformationen wie die eigene E-Mailadresse oder die URL des Twitter- oder Facebook-Accounts hinterlegen und drahtlos etwa an das Smartphone einer anderen Person senden, sofern dies über die erforderliche Funktechnik verfügt (wie das Samsung Galaxy S4 und das HTC One, nicht jedoch das iPhone und iPad von Apple). In der Praxis funktioniert dies so, dass man den Ring in einem Abstand von maximal einigen Zentimetern an das Türschloss oder Smartphone hält und die enthaltenen relevanten Daten vom Empfänger ausgelesen werden. Da der Ring mit passiven NFC-Modulen bestückt ist, ist keine zusätzliche Stromversorgung notwendig und der Ring muss niemals aufgeladen werden. Ein Nachteil der passiven NFC-Chips besteht jedoch darin, dass man sie aus demselben Grund auch nicht ausschalten kann - wann immer der Ring in die unmittelbare Nähe eines lesefähigen Empfängers gerät, können die Daten übertragen werden. Um diese Gefahr möglichst gering zu halten, sind zwei nicht miteinander verbundene NFC-Module auf McLears Ring angebracht, ein öffentliches und ein privates. Während unkritische Informationen im öffentlichen Modul hinterlegt werden, speichert man Passwörter und Codes im privaten Modul, welches sich auf der Unterseite des Rings - also der Handfläche zugewandt - befindet.
Um die Finanzierung des NFC-Rings sicherzustellen, hat McLear eine Crowdfunding-Kampagne auf dem Portal Kickstarter ins Leben gerufen. Die notwendige Mindestsumme von 30.000 Pfund (umgerechnet knapp 35.000 Euro) wurde innerhalb weniger Tage eingesammelt, nun geht es in der verbleibenden Zeit (bis zum 19. August) an die Umsetzung der Stretch Goals wie zum Beispiel das Angebot verschiedener Farben für das verwendete Metall. Der Ring besteht wahlweise aus Stahl oder Titan. Wer jedoch nicht die dafür verlangten 22 Pfund (25 Euro) ausgeben möchte oder wem das angebotene Design nicht gefällt, der kann sich das Schmuckstück auch selber mit dem 3D-Printer ausdrucken und nur die NFC-Module bestellen.
Quelle: Kickstarter, Golem.de

Von dem her wird es demjenigen nix bringen seinen NFC Ring an mein Smartphone zu halten ausser er könnte damit den Chip einschalten was ich aber bezweifle, sonst könnte ich meinen nicht ausschalten.
Mein Smartphone hat zwar einen NFC Chip aber denn kann ich auch Ausschalten bzw der ist immer ausgeschaltet
Nice!
Verrückte Sache. Sehr interessant. Vielleicht lieber Figerabdruck und mit Stimme bestätigen?
Ich habe NFC nur mal ausprobiert.
Verstehe das ganze gehype darum gar nicht.
Wenn der NFC Chip ein Smartphone nur 5€ günstiger macht, dann raus mit dem unfug!
Fakt ist: Ich habe schon seit 4 Jahren NFC in meinen Handys integriert und habe es nicht einmal genutzt. Ich bezweifle, dass sich NFC durchsetzten wird. Die meisten Menschen möchten nicht mit Ihrem Handy bezahlen, weil es Ihnen einfach zu unsicher ist und Daten die man z.B. an einer Sehenswürdigkeit abrufen würde lassen sich auch günstiger durch einen QR-Code realisieren.