MEGA65: 8-Bit-Retro-Computer jetzt vorbestellbar

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MEGA65: 8-Bit-Retro-Computer jetzt vorbestellbar.
Quelle: https://mega65.org/

Das Liebhaber-Projekt MEGA65 ist jetzt offiziell vorbestellbar. Der neue 8-Bit-Retro-Computer dürfte insbesondere Bastlern und Programmierern der alten Schule gefallen, denn der MEGA65 ist kompatibel zum Commodore 64 und dem unveröffentlichten Commodore 65.

Der MEGA65 wurde als ein neuer 8-Bit-Retro-Computer konzipiert, welcher als Open-Source-Projekt natürlich besonders für Liebhaber der guten alten Zeiten gedacht ist. Er ist kompatibel zum Commodore 64 und dem nie auf dem Markt erschienenen Nachfolger Commodore 65. Noch im August hieß es, dass der MEGA65 in wenigen Wochen vorbestellbar sein würde - und nun ist es so weit.

MEGA65: Hier können Sie den Retro-Computer vorbestellen

Der MEGA65 ist ab sofort zu einem Preis von 793,33 Euro vorbestellbar (beispielsweise unter diesem Link). Die Auslieferung soll ab 2022 erfolgen, wobei die ersten bereits vorbestellten Retro-Computer im ersten Quartal 2022 vom Hersteller verschickt werden und das in einer Stückzahl von 400 Exemplaren. Weitere 1.000 Exemplare sollen dann im Laufe des Jahres 2022 an die Kunden ausgeliefert werden.

Das Besondere am MEGA65 ist seine Kompatibilität zum Commodore 64 und dem Commodore 65, welches durch insgesamt drei Field Programmable Gate Arrays (FPGA) erreicht wird. Diese FPGA-Chips ermöglichen unter anderem das native Abspielen alter Retro-Spiele aus C64-Zeiten. Gleichsam ist der MEGA65 etwa 40-mal schneller als der C64. Mit im Gepäck sind aber auch moderne Features, wie ein HDMI- sowie ein LAN-Anschluss, SD-Karten-Unterstützung, ein internes 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk und mehr. Eine 16 GB große SDHC-Karte mit einer Vorkonfiguration und diversen Spielen und Anwendungen ist im Lieferumfang enthalten. Weitere detaillierte Informationen finden Sie auf der offiziellen Webseite zum MEGA65.

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Quelle: MEGA65

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    • Kommentare (18)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Nebulus07
        Für Made in Germany muss man halt auch was bezahlen.
        Wer nur Chinapreise bezhlen will, muss sich nicht wundern, wenn es bald keine Produkte mehr aus Germany gibt.
        Das ist mir schnurzpiep egal. Für solch schwache HW gebe ich nicht soviel Geld aus.
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Nebulus07
        Für Made in Germany muss man halt auch was bezahlen.
        Wer nur Chinapreise bezhlen will, muss sich nicht wundern, wenn es bald keine Produkte mehr aus Germany gibt.
        Das ist mir schnurzpiep egal. Für solch schwache HW gebe ich nicht soviel Geld aus.
      • Von Nebulus07
        Zitat von RyzA
        Reizt mich heutzutage nicht mehr. Damals war´s schön mit dem C-64.
        Und wenn ich programmieren will kann ich das auch auf dem PC.
        Den Preis von fast 800 Euro finde ich auch ganz schön frech. Dafür bekommt man schon einen guten neuen PC.
        Für Made in Germany muss man halt auch was bezahlen.
        Wer nur Chinapreise bezhlen will, muss sich nicht wundern, wenn es bald keine Produkte mehr aus Germany gibt.
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Reizt mich heutzutage nicht mehr. Damals war´s schön mit dem C-64.
        Und wenn ich programmieren will kann ich das auch auf dem PC.
        Den Preis von fast 800 Euro finde ich auch ganz schön frech. Dafür bekommt man schon einen guten neuen PC.
      • Von Terracresta BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von atarivcs
        Naja, ob alles "Bugfrei" läuft, weiss man ja noch nicht. Ich denke nicht 1000%, da es sich natürlich zwar um "Hardware" handelt, aber eben nicht um die originalen chips (die gibt es ja auch seit Jahrzehnten nicht mehr neu).

        Das der Preis gerechtfertigt ist, denke ich auch. Spritzguss etc + Platinen in kleiner Auflage bauen... kostet natürlich viel Geld. Mir persönlich ist es trotzdem etwas zu teuer, da ich kein Commodore Sammler bin. Und wenn, würde ich eher einen C64 gebraucht holen. Es bleibt auch abzuwarten, in wie fern für "normale" User C65 Games etc. erscheinen.

        Aber für Nerds und Hardwarefreaks auf jeden Fall ein tolles Gerät.
        Da die FPGA quasi auch programmiert werden und somit nicht zwangsläufig die Originalhardware 100%ig abbilden, kann es natürlich zu Bugs kommen. Wenn die Cores alle schon perfekt wären, würde nicht immer mal wieder Updates dieser geben. Wenn man schon einen FPGA wie den MiSTer hat, kennt man das.
        Letzten Endes hatte selbst die Originalhardware Bugs, welche teilweise von den Programmierern ausgenutzt wurden. Zudem gab es bei Hardwarerevisionen immer mal wieder kleine Unterschiede.

        Preislich gesehen ist das Gerät schwerer einzuordnen. Der MiSTer nutzt ja das DE-10 Nano, paar Extras und die Gehäuse sind simpler. Mega65 Custom Boards + aufwendiges Gehäuse + Floppy Drive usw.
        Das DE-10 nano hat 110k Logik-Elemente und der Haupt-FPGA des Mega65 215k. Also sollten damit theoretisch mehr Platformen umsetzbar sein. Frage ist, ob die Community mit der des MiSTer mithalten werden kann und ich weiß nicht, ob man die Cores zwischen beiden FPGAs kompatibel sind.

        Gerade das Diskettenlaufwerk ist interessant und ich frage mich, ob man damit originale Amiga-Disketten (und AtariST) abspielen werden kann.
        Da ja Dungeon Crawlers gern den Ziffernblock nutzen, wäre für die Amiga und ST Cores ein solcher wünschenswert gewesen. Natürlich liegt der Fokus aber auf dem C64.

        Hier eine Übersicht:

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        Extrem schneller und vollständiger 8-Bit-Heimcomputer
        3-FPGA-Design ohne Closed-Source-ARM™ Kerne
        Komplett Open Source und in ständiger Weiterentwicklung
        Seit 2014 von Dutzenden genialer Nerds und M-E-G-A e.V. (gemeinnützige Organisation) entwickelt
        Commodore™ 65-basierte Architektur, hochgradig Commodore™ 64 (wip) und 65 kompatibel
        AMIGA™, ATARI™ ST und andere Cores, die sukzessive entwickelt oder portiert werden, oder komplette Eigenentwicklung
        Internes 3,5"-Diskettenlaufwerk, SDHC™ Karten und externe Diskettenlaufwerke parallel nutzbar
        Verwenden Sie zahlreiche Commodore™ 64 Module am internen Expansionsport
        Commodore™ 64 Kompatibilität übersteigt bereits die des originalen Commodore™ 65


        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]


        Leistungsstarker Xilinx™ Artix A7 200T FPGA für die Schaltung, zusätzlicher MAX 10™ FPGA für die Wiederherstellung
        Außergewöhnlich hochwertige cherryMX™ basierte Retro-Tastatur mit Metallrahmen
        Langlebige "Double Shot" Tastenkappen
        Professionell hergestelltes Kunststoffgehäuse im C65 Stil mit Unterstützung für zusätzliche Schnittstellen und andere Modifikationen
        Moderne Funktionen wie 100-Mbit schnelles LAN, zwei SDHC™ Kartensteckplätze, digitales Video und mehr
        Großartiges Chiptune-Potenzial: 4 SIDs, OPL2™ (wip), 4-Kanal 16-Bit DMA-basiertes Audio im FPGA
        Tastatur-FPGA ermöglicht eine einfache Steuerung und Rekonfiguration für individuelle Anforderungen
        40 MHz 8-Bit-CPU, 384 KB fast RAM, 8 MB serial RAM (wip)
        VIC-IV Video-Controller mit VGA™ und digitalem Video-Anschluss
        Gleichzeitig nutzbarer digitaler und analoger Videoausgang
        3,5 mm 4-polige Stereo-Audiobuchse. Audio wird auch über den digitalen Video Ausgang gesendet.
        Interne Pmod™ Anschlüsse für zusätzliche Erweiterungen wie Tape, Userport, zusätzlichen Speicher oder echte SIDs
        JTAG™/FTDI™ Schnittstelle für schnelles Testen und Flashen von Bitströmen, Debuggen und Programmieren
        Unterstützt echte 1541, 1571, 1581 Commodore™ Laufwerke über IEC-Port
        Batterie-gestützte Echtzeit-Uhr (Batterie CR1220 nicht im Lieferumfang enthalten)
        Tastatur passt in das Originalgehäuse vom Commodore™ 65


        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]


        Diverse klassische Spiele vorinstalliert
        Stark verbesserte und angepasste GEOS™ Version (wip) wird mitgeliefert
        Eingebautes Freezer-Menü mit unzähligen Speicherplätzen (abhängig von der SDHC™ Kartengröße)
        Win-, Mac- und Linux-Werkzeuge und Emulator zum Programmieren und Senden von Dateien (PRG, SID, ...)
        Unterstützung mehrerer D81-Disk-Images, mit AutoBoot-Funktionalität
        Enthält lizenziertes Commodore™ 65 ROM
        Gameboy Color and ZX Uno Core von der Community sind verfügbar
      • Von atarivcs PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von gangville
        Das ist kein Emulator, sonder hardwaremässig 1:1 die gleiche Architektur. Hier läuft alles bugfrei. Kein Emulator läuft zu 100% stabil.
        Das macht eben den Preis aus. Da wenige Stückzahlen produziert werden, ist der Preis gerechtfertigt. Warte nur 20-30 Jahre ab. Dann kannst du sehen, wie der Preis sein wird. Allein wegen dem nie rausgekommenen 65er.
        Naja, ob alles "Bugfrei" läuft, weiss man ja noch nicht. Ich denke nicht 1000%, da es sich natürlich zwar um "Hardware" handelt, aber eben nicht um die originalen chips (die gibt es ja auch seit Jahrzehnten nicht mehr neu).

        Das der Preis gerechtfertigt ist, denke ich auch. Spritzguss etc + Platinen in kleiner Auflage bauen... kostet natürlich viel Geld. Mir persönlich ist es trotzdem etwas zu teuer, da ich kein Commodore Sammler bin. Und wenn, würde ich eher einen C64 gebraucht holen. Es bleibt auch abzuwarten, in wie fern für "normale" User C65 Games etc. erscheinen.

        Aber für Nerds und Hardwarefreaks auf jeden Fall ein tolles Gerät.
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