Herzschrittmacher-Hack: Rückrufaktion und Firmware-Update für Patienten
Nach Bekanntwerden einer Sicherheitslücke bei verschiedenen Herzschrittmachermodellen des Herstellers Abbott (vormals St. Jude Medical) hat die zuständige Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde in den USA eine Rückrufaktion gestartet. Zudem sollen in den Vereinigten Staaten rund eine halbe Million Patienten beim Arzt ein Firmware-Update durchführen lassen.
Die vom Rückruf betroffenen Herzschrittmacher sollen Befehle per Funk ohne Authentifizierung akzeptieren, wodurch Angreifer etwa die Batterie gezielt leeren oder das Tempo des Schrittmachers bestimmen könnten, warnt die U. S. Food and Drug Administration (FDA). Zudem könnten Patientendaten ausgelesen werden. Geräte die ab dem 28. August hergestellt wurden, sollen bereits frei von dem Sicherheitsmangel sein.
Betroffene Patienten, die über einen der Herzschrittmacher verfügen, sollen sich derweil im Krankenhaus einer dreiminütigen Prozedur zum Aufpsielen eines Firmware-Updates unterziehen, was wegen des möglichen Verlusts von Konfigurationsdateien nur von qualifizierten Personen in geeigneter Umgebung durchgeführt werden sollte. Die jetzige Sicherheitslücke wurde laut Erkenntnissen der FDA bisher noch nicht ausgenutzt und soll auch nur in unmittelbarer Nähe möglich sein. Der Hersteller der unsicheren Modelle stand in der Vergangenheit bereits des Öfteren während unzureichender Sicherheitsvorkehrungen in der Kritik.
Quelle: via Golem.de

Du unterschätzt die Schirmung der Haut, den Bluetoothdongle muss man dabei auch auf der Haut aufliegen.
Herzschrittmacher & Funk - bescheuerste Idee des Jahrzents.
Statt das man ne Induktionsschleife unter die Haut legt und dann einfach NFC mit <1cm zur Wartung/Kalibrierung nutzt - Nein, es muss ja unbedingt Funk sein, ist ja doch alles ach so sicher und doch viel bequemer...
Wenn bei das mit NFC mit quasi direktem Hautkontakt passieren sollte, würde das keinen wirklich interessieren - Weil dann hätte man wirklich andere Sorgen
Braucht ja nedmal ne Vollnarkose.
Braucht ja nedmal ne Vollnarkose.
Allergien, Nervenschäden, Blutungen, Infektionen. Mal ganz ab davon, dass HSM Patienten ja ganz grundsätzlich...warte...Herzkrank sind...
Sicherlich ist das Risiko nicht soooo groß, aber letztens hab ich assistiert bei einer Implantation. Da kam es zu ordentlich Nachblutungen in die Schrittmachertasche. Viele Schrittmacherpatienten sind halt multimorbide, das erhöht nunmal das Risiko. Die Blutungen sorgte eben dafür, dass es ein Aufenthalt von über einer Woche wurde.