Drucker-Wahnsinn bei HP: Abo ab monatlich 7 USD angekündigt
HP bietet nun auch Drucker im Abonnement an. Spannend ist dabei, ob das Konzept aufgeht, denn neben Druckermodell muss man sich auch für die Seitenmenge entscheiden. 7 US-Dollar sind erst der Anfang.
Anfang des Jahres sorgte HP-Boss Enrique Lores für Aufsehen. Er erläuterte gegenüber CNBC, wie man künfig Geld verdienen will. "Ich denke, für uns ist es wichtig, unsere Marke zu schützen" und weiter "Jedes Mal, wenn ein Kunde einen Drucker kauft, ist das ein Investment für uns. Wir investieren in diesen Kunden. Sobald dieser Kunde nicht genug druckt oder unser Zubehör [HP-Druckerpatronen] nutzt, ist es ein schlechtes Investment."
Nun kommen die ersten Maßnahmen, mit denen HP beim Druckerkunden Geld verdienen will - Abonnements. Für ab 7 US-Dollar im Monat können HP-Kunden künftig ein Gerät mieten - angeboten werden gegenwärtig die Modelle Envy 6020e, Envy Inspire 7258e und OfficeJet Pro 9010e. Es handelt sich um All-in-One-Farbtintenstrahldrucker, die Drucken, Scannen und Kopieren unterstützen. Der Envy 6020e hat auch eine Faxfunktion. Der OfficeJet Pro 9010e verfügt über die umfangreichsten Home-Office-Funktionen, einschließlich eines automatischen Dokumenteneinzugs und Fax.
Aber Moment, da ist noch mehr!
Minimum 84 US-Dollar im Jahr - HP setzt darauf, dass einem es das problemlose Drucken wert ist. Vermutlich wird man sich aber am ehesten für das volle Home-Office-Programm entscheiden, auch wenn man nicht von zu Hause arbeitet, denn der Dokumenteneinzug ist durchaus praktisch. Dann sind aber schon 13 US-Dollar im Monat fällig. Da hört es aber auch noch nicht auf, denn im kleinsten Preis sind auch nur wenige Seiten beinhaltet. Wer mehr drucken will, muss mehr Seiten abonnieren. Für bis zu 300 Seiten sind es dann schon 61 US-Dollar für den OfficeJet Pro 9010e.
Immerhin kann man alle Abos 30 Tage ausprobieren, aber generell ist man 24 Monate gebunden, kann nach der Zeit aussteigen oder sich für einen neuen Drucker entscheiden. Wer früher aussteigen will, muss Strafzahlungen leisten: Exemplarisch sind das beim OfficeJet Pro 9010e nach 12 Monaten 135 US-Dollar. Wer sich die Gebührenverordnung einmal ansehen will, kann das hier machen.
Generell richten sich die Abos an jene, die wenig drucken. Die harten Seitenlimits dürften aber bei manch einem Ängste auslösen, wie man sie von der Reichweite bei Elektroautos bekommt. Man überlegt zweimal, was man druckt - was zwar gut für die Umwelt ist, aber ob sich das Konzept durchsetzt?
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Unterm Strich hat es nen guten Monat gedauert, das ist ist ok.
Mit dem Printer bin ich bisher wirklich happy, dazu der Preis von unter 200€ dank CashBack.
Da kann man wirklich nicht meckern
Die inkludierten (!!) Tinten reichen lt. Hersteller 5100 (s/w) bzw. 3750 (color).
Kann man sich leicht ausrechnen was am Ende preiswerter ist. Ok, die reinen Tintentanker sind noch etwas günstiger.
So macht man das, meine Damen und Herren von HP!! Und nicht per Kundenveräppelung.
Baut solide Geräte mit ner Garantie von drei Jahren, bepreist sie nebst Verbrauchsmaterialien fair, dann wird das was.
Früher ging das doch auch?!
Und im Text hab ich gefunden: "Monatliche Kosten nach Ablauf der Probemonate ab 1,49€/Monat; Monatlich kündbar"
Das ist doch eine unverschämte Abzocke - das hab ich noch nie gesehen. Man muss sich bei HP registrieren, und kann auf seinem eigenen, selbst gekauften Drucker nur Drucken, solange man das Abo bezahlt. Ich stell mir grad vor, wenn das Schule macht: dann müsste man für jeden PC, jedes TV-Gerät, jede Lampe im Haus, jede Mikrowelle, jeden Kühlschrank, jedes Auto, welches man gekauft hat, eine monatliche Benutzungsgebühr bezahlen!!!
Leute - kauft keine HP-Produkte mehr!
Ist aber nichts Neues, unsere Multifunktionsdrucker (Konica Minolta) in der Firma sind auch nur "geleast" und der Druckverbrauch wird natürlich extra in Rechnung gestellt, incl. des freundlichen Servicetechnikers, der dies auf Anruf/Wartungsintervall erledigt.
Danach habe ich den HP Drucker stillgelegt und mir ein Gerät von Brother geholt. Und was soll ich sagen? Ich war nie so zufrieden
Nie wieder HP, ich will die nicht mal mehr geschenkt