GPD Win Max 2: Ryzen 7 6800U mit Vorsprung vor den Core i7-1260P
Das GPD Win Max 2 ist ein mobiler Gaming-PC auf Basis von AMDs Rembrandt bzw. Intels Alder Lake P. Die ansonsten identischen Laptops sind durch ihre geringe Größe auch als Handhelds nutzbar und sollen eine ordentliche Spieleleistung bieten. In einem ersten Test des Youtubers "The Phawx" hat sich aber gezeigt, dass das AMD-Modelle der bessere Spielepartner ist. Lesen Sie dazu im Folgenden mehr.
Intels aktuelle Mobil-Prozessoren auf Alder-Lake-P-Basis bieten zwar eine hohe Single-Thread-Leistung und Effizienz, was sie auch zu einer guten Basis für schnelle Laptops macht, doch bezüglich der integrierten Grafiklösungen scheinen auch die Xe-LP-Lösungen nicht ansatzweise an AMDs Rembrandt-APUs mit RDNA-2-Grafiklösungen heranreichen zu können. Das hat der Youtuber "ThePhawx", im realen Leben Cary Golomb, im Test der neuen Win Max 2 Mobilkonsolen herausgearbeitet und empfiehlt den Nutzer nur den Kauf des AMD-Modells.
Für den exakt gleichen Preis von 979 € können gewillte Nutzer die Spiele-PC, ein Ergebnis einer erfolgreichen Indiegogo-Kampagne kaufen. Während das AMD-Modell auf einen Ryzen 7 6800U mitsamt einer RDNA-2-Grafikeinheit mit zwölf Compute-Einheiten setzt, kann der Intel Core i7-1260P auf ganze 96 Compute-Einheiten der Xe-LP-Architektur zurückgreifen, wenngleich diese natürlich nicht direkt miteinander vergleichbar sind. Beiden gemein ist allerdings der Speicherausbau von 16 GiB LPDDR5, der nach der jeweiligen Herstellervorgabe betrieben wird, ein 10,1-Zoll-Display, das maximal mit 2.560 x 1.600 auflöst und der Speicherausbau mit M.2-SSD(s).
Im Test von ThePhawx wird bei gleicher TDP die Leistung der APUs verglichen und AMDs Ryzen 7 6800U scheint leistungsmäßig in einer anderen Sphäre zu liegen. In Horizon Zero Dawn erreichte er in jeder TDP-Konfiguration mehr als die doppelte Bildrate des Intel-Chips und im Bereich von 15 Watt und darunter die vier bzw. sogar siebenfache Leistung.
Auch in Borderlands 3 sieht die Intel-APU kein Land und muss sich je nach TDP-Budget um knapp Faktor zwei bis knapp Faktor vier geschlagen geben. Der Ryzen 7 6800U brilliert vor allem in TDP-Regionen von 15 Watt und darunter, wo er seine Effizienz maximal ausspielen kann, besiegt den Core i7-1260P aber über das gesamte TDP-Spektrum deutlich, wenngleich die Intel-CPU eine minimal höhere Singlekern-Leistung auf der Prozessorseite bietet.
Quelle: ThePhawx

Mir tut es jedenfalls leid, dass ich das offenbar komplett ignorant überlesen habe. [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] und Co. machen das um uns, ihre Leser zu informieren - auch und gerade bezüglich spezifischer Details.
Manche sind vielleicht nur für Balken hier, aber viele sind doch sehr interessiert an der Hardware ansich. Und ich gehöre zu jenen, die dankbar für die ausführlichen Artikel und Tests sind, auch wenn mir wie in diesem Fall etwas offenbar sogar sehr Bekanntes entgangen ist (Schande über mein Haupt).
Aber warum braucht man bei einem Gaming-Gerät eine Touchscrenn, was dann vermutlich auch wieder einen Schminkspiegel bedeuten wird