Endstation 2 nm: Große Chip-Entwickler setzen verstärkt auf Architekturgewinne
Apple, Qualcomm und Mediatek planen 2026 gemeinsam den Einsatz von 2-nm-Smartphone-SoCs und verlagern den Fokus von reinen Prozessfortschritten hin zu Architektur- und Cache-Optimierungen für spürbare Performancegewinne.
Auch die Anbieter von kleinen Chips sehen sich dem Ende der Leistungsgewinne durch Prozessverfeinerung nahe. Apple, Qualcomm und Mediatek planen für 2026 die Einführung von Chips auf der 2-nm-Fertigungstechnologie, die das klassische 3-nm-Verfahren ablösen sollen und für höhere Effizienz sowie gesteigerte Leistung stehen. In der Regel geben Anbieter aber das eine für das andere auf: Wie exemplarisch beim Wechsel von N3E auf N3P verzichtet man zugunsten der rund 5 Prozent Leistungssteigerung auf Effizienzoptimierung.
Traditionell galt eine kleinere Strukturbreite als Garant für bessere Performance und geringeren Stromverbrauch. Branchenbeobachter stellen aber fest, dass die Bedeutung reiner Nanometer-Vergleiche für Endkunden sinkt. Stattdessen rücken Architektur-Design und größere Cache-Kapazitäten in den Mittelpunkt der Entwicklungsstrategie - ein Trend, den alle drei Hersteller aktuell verfolgen. Selbst Intel wird mit Panther Lake auf die Strategie aufspringen, die AMD begonnen hat. Die Leistungsgewinne bei größeren Caches sind aber stets anwendungsabhängig.
Fokus auf Architektur und Cache
Analysen zufolge lässt die Attraktivität des reinen 2-nm-Nodes auf Verbraucherseite nach, weil komplexere Systemfunktionen die isolierten Vorteile kleinerer Fertigungsknoten überlagern. Hersteller wie Apple, Qualcomm und Mediatek reagieren darauf, indem sie ihre 2-nm-SoCs mit optimierter Architektur und erweitertem On-Chip-Cache ausstatten, statt sich rein auf Vorteile aus dem Node-Wechsel zu verlassen. Das soll insbesondere helfen, die Gesamtleistung in realen Anwendungsszenarien zu verbessern - etwa bei KI-Workloads, Multimedia-Tasks oder Multitasking-Leistung -, auch wenn reine Takt- oder Spezifikationsdaten weniger ins Rampenlicht rücken.
Gemeinsamer Schritt in die 2-nm-Ära
Marktbeobachter gehen davon aus, dass 2026 alle drei Kontrahenten gleichzeitig auf 2-nm-Technologie umsteigen und so die nächste Entwicklungsphase im Premium-Smartphone-Segment einläuten. Nvidia möchte den Markt ebenfalls aufmischen und startet beim N1 zunächst in 3 nm. Apple gilt als einer der Abnehmer, hat aber angeblich seinen Premium-Platz bei TSMC verloren, da man nach Umsatz nicht mehr der stärkste Abnehmer ist. An die Stelle sei Nvidia gerückt.
Apple soll immerhin einen großen Teil der anfänglichen Produktionskapazitäten für den N2 bei TSMC gesichert haben, während Qualcomm und Mediatek möglicherweise auf eine verbesserte 2‑nm‑Variante ("N2P") setzen könnten, um höhere Taktraten und Effizienzvorteile zu realisieren - wobei diese Details weiterhin als Gerücht gelten. Historisch betrachtet adaptierte Apple immer sehr früh neue Prozesse bei TSMC und kann aufgrund der kleineren Chips und der Produktstrategie anfänglich schlechte Ausbeuten besser kompensieren. Immerhin ist die Rede davon, dass initial etwa das 1,5-Fache des Volumens an N2-Chips auf den Markt kommt als noch bei vorherigen Prozesswechseln.
Insgesamt signalisiert der koordinierte Schwenk laut Beobachtern aber eine breitere Branchen-Strategie, bei der nicht mehr allein die minimale Strukturgröße über die echte Leistungsrelevanz entscheidet, sondern ein ausgewogenes Zusammenspiel aus Fertigung, Architektur und Systemintegration. Speziell mit dem Aufkommen von KI-Workloads wurde klar, dass die Zukunft wohl auch von spezialisierten Kernen bestimmt sein wird.
Quelle: Digitimes

Innerhalb von fast 8 Jahren nur ein einziges Game gefunden das für mich taugte. Naja die Ausbeute ist super gering. Sollte sich also nach langer Zeit doch noch bl4 optimal werden ,wäre das nach so langer Zeit mal wieder ein gutes neues Spiel aber die Wirklichkeit sieht halt anders aus.
Die Jahren vor 2019 habe ich immer wieder etliche gute spiele gefunden gehabt. Naja ich gewöhne mich schon dran. Kostet mich auch weniger Geld.
So viele Fehlkäufe bei Games gehabt ,da bin ich nun mal vorsichtig. Mag ja zwar mehr bei Konsolen gewesen sein und mit wenig Verlusten aber ärgerlich ist es dennoch. Mein letztes großer Fehlkauf war Diablo 4 gewesen.
Und nur weil es die breite Masse gut findet ,heißt es nicht das es auch für mich gut ist bzw was taugt.
Die Lektion musste ich lernen. Gewirkt hat es jedenfalls.
Und zwischen Videos und lets Play oder auch selbst zu zocken liegen Welten.
Während die ersten beiden nur passiv sind ,ist selbst zocken aktiv.
Für die Hardware jedenfalls spielt es keine Rolle welche Software man da vorsetzen tut ,eine halbwegs gute Hardware kann das ja ab. So sehe ich das.
Was die Fertigung angeht ,wird es auf Dauer wohl wirklich nicht mehr so ein weiter so geben. Das wird auch für uns eine Herausforderung sein,das ist sicher.
"Wenn überhaupt, dauert es Monate nach Release bis da halbwegs was kommt. "
Vielleicht war der Begriff Optimieren von mir falsch gewählt, ich meine damit speziell auf Hardware zugeschnittene Software (Engine, Tools, Algorithmen) und Assets
Viele Spiele werden nach einigen Monaten mit stabiler Performance gesegnet.
Die meisten brauchen aber Day150 Patch, nicht nur Day1 Patch um stabil zu laufen.
Da man gerne die Spiele auch zum Release spielen will und nicht erst n halbes Jahr später - das ist ein Problem.
Welches gut aussehende Spiel kam denn in den letzten paar Jahren raus ohne viele Patches? Claire Obscure? Black Myth: Wukong? Viel mehr fällt mir nicht ein.
Der Rest schwebt irgendwo zwischen BL4 (rennt wie Sack Nüsse) und Stalker2@release (bugs, bugs, performance probleme und noch mehr bugs).
DOOM Spiele sind auch gut optimiert, das ist aber eher ne Ausnahme.
Das ist ein Problem und wir würden das Problem gerne mit dicker Hardware totschlagen (soweit möglich).
Aktuell sind die Fortschritte aber sehr gering, Release-Zyklen sind extrem lang geworden, im besten Fall kriegen wir 20% mehr Performance über 2-3 Jahre. Das ist das Problem.
2008 hab ich die zweitschnellste Grafikkarte des Marktes gekauft: eine Radeon 5850. Um 186€.
Was kostet sowas heute? 1000?
Das wär schon vor dem KI Boom so.
RAM?
ich könnte mir schon 2008 für meinen i7 PC 24 GB Triple Channel leisten.
Die Preise pro GB sind in den Folgejahren niemals in dem Ausmaß gesunken wie Fertigungsfortschritte dies vermuteten ließen.
Mittlerweile sinds weit über 1200€. Inflation regelt. Und gerade hier sollte wieder Moore's Law helfen, alle 2 Jahre sollte sich ein massiver Leistungssprung bei der Hardware ergeben. Das wäre dann immer noch teuer, aber wenigstens gäbe es nen sehr deutlichen Sprung. Aktuell ist es nur teuer
Es ist den drei Herstellern aber ziemlich egal, die verdienen sich dumm und dämlich
Das ist leider so, ja.
"Wenn überhaupt, dauert es Monate nach Release bis da halbwegs was kommt. "
Vielleicht war der Begriff Optimieren von mir falsch gewählt, ich meine damit speziell auf Hardware zugeschnittene Software (Engine, Tools, Algorithmen) und Assets
2008 hab ich die zweitschnellste Grafikkarte des Marktes gekauft: eine Radeon 5850. Um 186€.
Was kostet sowas heute? 1000?
Das wär schon vor dem KI Boom so.
RAM?
ich könnte mir schon 2008 für meinen i7 PC 24 GB Triple Channel leisten.
Die Preise pro GB sind in den Folgejahren niemals in dem Ausmaß gesunken wie Fertigungsfortschritte dies vermuteten ließen.
Es ist den drei Herstellern aber ziemlich egal, die verdienen sich dumm und dämlich
Latenz spürt man. Streaming addiert locker 40-70ms je nach dem wie weit der Server steht.
Transistor Count ist höher, aber das ist nicht alles.
Anders gesagt, hat die Hardware ein Problem, wird es die Software lösen.
Abgesehen vom langsamen Leistungszuwachs der Hardware ist bei der Grafik der "Point of diminishing returns" längst erreicht. Dazu kommt aktuell das dritte Problem, nämlich explodierende Hardware Kosten.
Egal wie man es dreht und wendet: ohne die passende Leistungssteigerung bei der Hardware im üblichen Zyklus haben wir ein Problem.
Explodierende Kosten liegen einzig und allein an AI und der Tatsache: der Bedarf an der Leistung und Kapazität wurde massiv unterschätzt.
Nvidia hat den Trend schon längst erkannt und bringt gleichzeitig zwei Lösungen: Erstens den eigenen Streamingdienst, zweitens DLSS/(M)FG
Latenz spürt man. Streaming addiert locker 40-70ms je nach dem wie weit der Server steht.
Das ist unangenehm im Singleplayer und unspielbar im Multiplayer. Wird sich nicht durchsetzen.
Während alle daran arbeiten, die Latenz zu senken, die Framerate zu verbessern usw. schlägt man Streaming vor?