Commodore 64 Ultimate: Der Retro-Computer kommt zurück - mit einigen Upgrades

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Commodore 64 Ultimate: Der Retro-Computer kommt zurück - mit einigen Upgrades
Quelle: Commodore

Kurz nach der Übernahme von Commodore wurde nun das erste neue Produkt vorgestellt. Der Commodore C64 Ultimate bietet die ursprünglichen Features und ergänzt sie um moderne Anschlüsse und Funktionen.

Das ging schnell: Erst vor zwei Wochen hat der Youtube-Kanal Retro Recipes die Übernahme der Markenrechte von Commodore angekündigt und sich - passend dazu - in Retro Recipes x Commodore umbenannt. Jetzt folgt bereits die erste Produktankündigung: Der Commodore C64 Ultimate soll der erste offizielle C64 seit über 30 Jahren sein und Retro-Charme mit modernen Annehmlichkeiten kombinieren.

Retro trifft Moderne

Die Produktseite preist den Commodore C64 Ultimate als möglichst originalgetreue Neuauflage an, auch wenn sich das eher auf die Fähigkeiten als auf die Technik bezieht. Offenbar sind alle bekannten Retro-Anschlüsse enthalten und voll funktionsfähig. Mindestens 99 Prozent der für den C64 verfügbaren Spiele und Peripheriegeräte sollen problemfrei funktionieren. Realisiert wird das aber nicht durch die originalen Chips, sondern durch einen verbauten FPGA.

Im Inneren kommt moderne Technik zum Einsatz - Herzstück ist ein AMD-FPGA vom Typ Artix 7. Quelle: Commodore Im Inneren kommt moderne Technik zum Einsatz - Herzstück ist ein AMD-FPGA vom Typ Artix 7.

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Dieser stellt gleichzeitig auch moderne Annehmlichkeiten bereit, die die Nutzung des C64 Ultimate deutlich erleichtern dürften. Unter anderem verfügt der Retro-Computer über drei USB-A-Ports und einmal USB-C, HDMI, LAN und WLAN, einen Klinken- und microSD-Anschluss. Ab Werk gibt es zum Gerät 64 GB USB-Speicher mit über 50 vorinstallierten Programmen und Spielen.

Zuletzt zum Thema: Commodore übernommen: Für einen Millionenbetrag und mit Retro-Youtube-CEO

Der Commodore C64 Ultimate kann momentan nur vorbestellt werden. Das Gerät wird in drei Varianten angeboten: In klassischem Beige kostet der Computer knapp 260 Euro, im transparenten LED-Gehäuse 300 Euro und in einer vergoldeten Edition wird er für knapp 430 Euro angeboten. Ausgeliefert werden die Geräte voraussichtlich im Herbst - im Oktober oder November.

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Quelle: Commodore (Produktseite)

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    • Kommentare (42)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Frank-Langweiler Software-Overclocker(in)
        Zitat von DrFreaK666
        Ich weiß dass das gehen sollte. Aber interessant wäre zu wissen, ob es gleich geht.
        Aber wahrscheinlich nicht, da der C128 mehr Tasten hatte, wenn ich mich nicht täusche
        Schließen wir einen Controller an.
      • Von Frank-Langweiler Software-Overclocker(in)
        Zitat von DrFreaK666
        Ich weiß dass das gehen sollte. Aber interessant wäre zu wissen, ob es gleich geht.
        Aber wahrscheinlich nicht, da der C128 mehr Tasten hatte, wenn ich mich nicht täusche
        Schließen wir einen Controller an.
      • Von Alter_Zocker Software-Overclocker(in)
        Zitat von Flowbock
        Gerade 5 1/4 Zoll sind erstaunlich haltbar. Selbst 3 1/2 Zoll funktionieren oft noch heute.
        Und von gespeicherter Software auf Compact-Casette (Magnetband) fang ich da gar nicht erst an. Selbst wenn die damals handelsüblichen Audio-Kasetten und die billigsten BAndlaufwerke der "Datasette" (wo man bei Fremdkasetten u.U. den Tonkopf nachjustieren musste, aber auch dafür gabs am Original-C64 Justiersoftware) nicht an kommerzielle Datensicherung auf Magnetband herankommt, wenn man die KAsetten nicht gerade in der Sonne/ im heißen Auto /am Kachelofen/... liegen lässt, halten die Daten darauf auch sehr lange...
      • Von Flowbock PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Nanchatte
        Ernsthaft? Man hat mehr als 30 Jahre Zeit gehabt um das zu digitalisieren. Moderne Emulatoren können seöbst Sonderformate mit Kopierschutz emulieren. Und wie viele der Datasetten und Disks sind heute realistisch noch lesbar?
        Gerade 5 1/4 Zoll sind erstaunlich haltbar. Selbst 3 1/2 Zoll funktionieren oft noch heute. Habe vor einigen Wochen meine Disketten von Doom1 mit ner USB-Floppy auslesen können. Mein Lemmings auf dem Amiga 500 läuft auch noch fehlerfrei von Diskette.

        Davon ab: Wie oft tauscht du denn aktuelle Hardware oder eben nicht, um Ressourcen zu schonen?

        Das ist ein FPGA unter der Haube, hat sogar 2 Schnittstellen für den originalen SID, wenn man das Glück hat einen besonders gut klingenden zu haben und den verbauen will. Ist kein Vergleich zur Emulation, wobei die Softwarelösungen schon recht gut sind mittlerweile.
      • Von Jacco011 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Alter_Zocker
        Na schaumermal, was am Ende wirklich draus wird und was es dann letzten Endes für den Endkunden zu welchem Preis zu kaufen gibt. Noch sind es ja nix weiter als Ankündigungen und Pläne...
        Steht auch im Artikel, dass man die bereits vorbestellen kann: https://www.commodore.net...
        Commodore 64 Ultimate: BASIC Beige: € 256.79 (ohne MWSt.)
        Commodore 64 Ultimate: Starlight Edition: € 299.59 (ohne MWSt.)
        Commodore 64 Ultimate: Founders Edition: € 427.99 (ohne MWSt.)
        Die einzelne Produkte sind bereits da, wurden kombiniert und nun mit der offiziellen Lizenz versehen. Sehe auch mein Kommentar.
        Zitat von Nanchatte
        Ressourcenverschwendung um aus Nostalgie Asche zu machen. Die Geräte können problemlos emuliert werden, es gibt keinen Grund für solche Produkte.
        Autos mit Verbrennungsmotor sind auch eine Ressourcenverschwendung, jetzt wo wir Elektroautos haben.
        Modelleisenbahnen, sollte man auch direkt verbieten und nur noch am PC simulieren.
        In den Ferien müssen wir seit X Jahren auch nicht mehr, wir können einfach Google Street View und Earth verwenden. Damit gäbe es auch keine Probleme mehr mit dem Massentourismus, alle wären schön in den eigenen vier Wänden zu Hause.
      • Von Nanchatte Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von Alter_Zocker
        Einspruch Euer Ehren, gerade wenn man noch originale Datenträger (C90-Kassetten, Floppys) mit jeder Menge "kunstvoll gecrackter" Spiele hat, ist die Anschlussmöglichkeit alter Peripherie, wie einer Datasette ode reiner 1541 schon eine Sache, die mit reinen Emulatoren schon größeren Aufwand bedeutet...
        Ernsthaft? Man hat mehr als 30 Jahre Zeit gehabt um das zu digitalisieren. Moderne Emulatoren können seöbst Sonderformate mit Kopierschutz emulieren. Und wie viele der Datasetten und Disks sind heute realistisch noch lesbar?
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