C64-Datasette neu erfunden: Technik-Youtuber baut Mikrokassetten-Laufwerk

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C64-Datasette neu erfunden: Technik-Youtuber baut Mikrokassetten-Laufwerk
Quelle: Bitluni

Ein Technik-Youtuber hat die legendäre Commodore-64-Datasette mit Mirkokassetten-Technologie neu erschaffen - inklusive USB-C-Anschluss, Eigenbau-Platine und dem Speicherplatz für ein ganzes MB pro Band.

Die Commodore 1530 Datasette war in den 80ern das Standard-Speichergerät für C64-Spiele. Jetzt hat der Technik-Youtuber Bitluni das ikonische Gerät mittels Mikrokassetten-Technologie von 1993 neu erfunden. Die moderne Variante bietet dabei nicht nur mehr Speicherplatz, sondern auch spannende technische Finessen.

Eigenblau-Platine und USB-C-Anschluss

Für das Projekt entwickelte Bitluni eine eigene Leiterplatte mit 16-Bit-Digital-in-Analog-Wandler, Operationsverstärkern und USB-C-Anschluss. Auch ein 3D-gedrucktes Gehäuse im Stil der Original-Datasette entstand. Knifflig wurde es beim defekten PCB-Stecker, den er durch 34 handverlötete Drähte ersetzte.

Beim Praxistest gelang es so, das 8-KB-Spiel Pac-Man erfolgreich zu speichern und wieder zu laden. Um größere Spiele stabil abzusichern, setzte Bitluni auf 512-Byte-Blöcke und doppelte Speicherung. Mit dieser Methode erreicht das Laufwerk eine effektive Datenrate von 500 bit/s.

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Eine 60-Minuten-Mikrokassette fasst rund 1 MB an Daten - zehnmal so viel wie die originale Datasette ohne Fast Loader. In Zukunft möchte Bitluni das System sogar als USB-C-Massenspeicher nutzen und vielleicht einen kompletten C64-Emulator samt Spielen auf Band packen.

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Quelle: Bitluni auf Youtube

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    • Kommentare (30)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von VulturesRevenge Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Lord-Haelmchen
        Die Datasette 1530 verwendete normale Audio-Kassetten
        Ja, mein Fehler. Da fehlte das Zitat. Hier die Frage auf, was das für kleine Kassetten waren beim Umbau.

        Haha, Akkustik-Koppler.. ich musste mich mit nem Kollegen immer flüsternd unterhalten, weil sonst das Teil durch Sprache durcheinander kam mit seinen 300Baut 😄

        Ich hatte damals so ein cartridge für den Parallelport. Tat das gleiche wie SpeedDos, nur ohne Umbau.

        Nein, nicht alt. Nur besser 😉
      • Von VulturesRevenge Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Lord-Haelmchen
        Die Datasette 1530 verwendete normale Audio-Kassetten
        Ja, mein Fehler. Da fehlte das Zitat. Hier die Frage auf, was das für kleine Kassetten waren beim Umbau.

        Haha, Akkustik-Koppler.. ich musste mich mit nem Kollegen immer flüsternd unterhalten, weil sonst das Teil durch Sprache durcheinander kam mit seinen 300Baut 😄

        Ich hatte damals so ein cartridge für den Parallelport. Tat das gleiche wie SpeedDos, nur ohne Umbau.

        Nein, nicht alt. Nur besser 😉
      • Von Lord-Haelmchen Freizeitschrauber(in)
        Zitat von VulturesRevenge
        Genau so. Dieser Datasetten Turbo mit dem Flimmern und Sound wie ein altertümliches Modem bei der Einwahl 😄 Man konnte am Ton erkennen, ob das Programm geladen wird, ansonsten musste die Justierschraube genutzt werden.
        Diese Mini- Kasetten sehen aus wie aus alten Anrufbeantwortern. Bißchen über Streichholzschachtel groß mein ich.
        Die Datasette 1530 verwendete normale Audio-Kassetten, wie jeder HiFi-Turm oder Walkman in dieser Zeit. Ohne SuperTurbo (für "Schulhof-Arbeitskopien", oder dem vom Magazin "INPUT64" in der Tape-Version verwendeten "SuperTape D2" und diversen Publisher-eigenen FastLoadern waren die Ladezeiten tatsächlich unerträglich. Die Justierschraube war damals auch mein bester Freund, bis zur CeBit 1986, da gab´s dann die erste 1541-Floppy für 598 DM. 3 weitere und ihre Umbauten auf zunächst SpeedDos+ und TurboTrans folgten bis 1989. Wenn Du ein Modem als altertümlich empfindest, dann schau Dir mal nen Akkustik-Koppler an, der "Sound" war ähnlich, bloß, man musste die Telefonnummer des Servers kennen...... Verd.... vermutlich bin ich inzwischen alt.
      • Von VulturesRevenge Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Lord-Haelmchen
        Die Ladezeiten von der Datasette wurden damals schon mit einem kleinen Programm namens "SuperTurbo" um den Faktor 10 beschleunigt. Selbst "große" Programme von 30-40 KB waren damit in erträglicher Zeit geladen.
        Genau so. Dieser Datasetten Turbo mit dem Flimmern und Sound wie ein altertümliches Modem bei der Einwahl 😄 Man konnte am Ton erkennen, ob das Programm geladen wird, ansonsten musste die Justierschraube genutzt werden.
        Diese Mini- Kasetten sehen aus wie aus alten Anrufbeantwortern. Bißchen über Streichholzschachtel groß mein ich.
      • Von Lord-Haelmchen Freizeitschrauber(in)
        Die Ladezeiten von der Datasette wurden damals schon mit einem kleinen Programm namens "SuperTurbo" um den Faktor 10 beschleunigt. Selbst "große" Programme von 30-40 KB waren damit in erträglicher Zeit geladen. Später kam dann die erste 1541-Floppy, die war da gefühlt nicht deutlich schneller. Daher "SpeedDos+" mit Parallel-Kabel nachgerüstet, etwa 10 mal schneller wie die Standard-1541. Und dann kam "TurboTrans"....

        Für die Statistik: noch gut 3 Wochen 54!
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Echo321
        Spiel starten, Hausaufgaben machen und dann anfangen zu spielen ..
        Das Gegenextrem zu heute, wo das Ablenkungsgerät immer vor Ort und sofort einsatzbereit ist. Ich habe auch schon gemerkt, dass ich deutlich mehr Sachen nachgucke, seit ich ein Smartphone habe. Selbst einen modernen Rechner zu starten oder auch nur sich dorthin zu bewegen ist schon eine recht wirksame Hemmung. Heißt nicht, dass ich zurück will, aber ich finde, dass man sich das ruhig mal vor Augen führen kann.

        Immerhin nutze ich inzwischen wieder eine Pin statt dem Fingerabdrucksensor, das hemmt wenigstens etwas dagegen, wegen jedem Mist direkt aufs Handy zu glotzen.
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