Retro-Hardware: Bastler zeigt Turbo-Button für moderne Windows-Rechner
Der Bastler Matthew Frost bringt den Turbo-Button zurück auf moderne PCs. Andere Hobby-Bastler können sich ebenfalls dranmachen und ihre Rechner mit einem solchen ausstatten. Die Dateien für die Software gibt es mitsamt Modell für den 3D-Druck und Liste an benötigten Bauteilen kostenlos.
Mittels Turbo-Taste ließen sich die Prozessoren von einstigen Computern per Tastendruck auf Bedarf in ihre jeweilige Bestform bringen. War der Modus deaktiviert, arbeiteten die CPUs mit gedrosseltem Takt, während ein weiterer Tastendruck die ursprüngliche Standard-Frequenz wiederherstellte. Bei modernen Rechnern wird der Wechsel zwischen energiesparendem Arbeiten und Höchstleistung über Software geregelt. Für den Bastler Matthew Frost war das allerdings wenig zufriedenstellend, woraufhin er in den vergangenen Monaten seinen eigenen Turbo-Knopf für seinen modernen Windows-11-PC im Retro-Gehäuse kreierte.
Mittels passenden Einschubs für das Gehäuse, 3D-Drucker, Tastern, Schloss, LED-Display und Einplatinenrechner in Form des ESP32 kann mit dem Gesamtkonstrukt unter anderem zwischen unterschiedlichen Energiesparplänen unter Windows gewechselt werden. Ist der Turbo deaktiviert, werkelt der Rechner via ausbalancierten Energiesparplan. Ein Tastendruck aktiviert eine Animation auf dem LED-Display und schaltet die CPU in den "Turbo". Genauer wird dem Betriebssystem mitgeteilt, in den Energiesparplan für die beste Leistung umzuschalten. Am Ende ist diese Funktionalität lediglich Spielerei. Allerdings hat die von Frost gebaute Einheit allerdings auch einige nützliche Fähigkeiten.
So zeigt das LED standardmäßig den CPU-Takt an. Ein zweiter Knopf in der Front erlaubt den Wechsel der Anzeige zu anderen Hardware-Statistiken. So folgen auf die CPU-Anzeige solche zur GPU-, RAM- und Netzwerkauslastung. Das verbaute Schloss erlaubt indes via digitaler Schaltung das dauerhafte Ein- beziehungsweise Ausschalten der Netzwerkverbindung.
Softwareseitig wird die Funktionalität über ein Powershell-Skript bewerkstelligt, das permanent die unterschiedlichen Zustände abfragt. Zusätzliche Software-Funktionalität bietet ein Tray-Icon, welches unter anderem die Umschaltung der LED-Helligkeit sowie das Aufrufen von Logs als Optionen bietet. Das Projekt von Matthew Frost ist Open-Source und kann zusammen mit der Liste an verwendeten Bauteilen auf Github gefunden werden. Auch ein 3D-Modell der Faceplate steht kostenlos zum Download für den späteren Druck zur Verfügung und kann via Thingiverse abgerufen werden.

Im Eco bleibt es ruhig und das würde ich gern spontan per Knopf entscheiden wollen.
Quasi erst, wenn ich merke, dass es stockt würde ich aus dem Eco-Mode rausgehen.
Aber wie du schon sagst, ein vernünftiger Automatismus wäre klasse.
Ich würde gern per Knopfdruck den Ryzen in den Eco Mode setzen können.
Mir würde es besser gefallen wenn CPUs allgemein nur den benötigten Takt nutzen der auch wirklich Sinn für ein Programm macht Es macht ja kein Sinn wenn die CPU ständig höhere Last fährt als gebraucht wird.
So ein Feature könnte man als ECO-KI in die CPU implentieren.
Zwei Verknüpfungen auf dem Desktop um zwischen Spar-(bei mir 1,6 GHz) und Normalplan zu wechseln sind aber auch uncool.