Aprilscherze der Hardware-Hersteller: Vom Razer Razer über die KI-Grafikkarte in Weiß bis hin zum PC-Gehäuse des vorigen Jahrtausends

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Razer Aprilscherz
Quelle: Razer 

Auch dieses Jahr gibt es am 01.04. wieder einmal weniger ernst gemeinte News der Hardware-Hersteller. Die Highlights dieses Jahres sind bisher Lüfter ohne Blätter, eine Grafikkarte, die von einer KI designt wurde, ein beiges Computer-Gehäuse sowie ein RGB-Rasierer von Razer. Sehen Sie sich dazu im Folgenden mehr an.

Pünktlich zum ersten April haben auch die Hardware-Hersteller ihrer Kreativität freien Lauf lassen können und weniger ernst gemeinte Produkte oder Ankündigungen vorgestellt. Vor diesem Hintergrund haben wir bereits über Be Quiets flügellose Zero Wings AI, die smarten KI-Lüfter, die von der KI FANOS gesteuert werden sollen, berichtet. Ein weiteres Highlight stammt von den Peripherie-Spezialisten von Razer. Namentlich ist man nah genug am englischen Razor, was wiederum dem deutschen Rasierer entspricht. Für eben solch ein Gerät macht man nun auf der Homepage Werbung, RGB-Beleuchtung inklusive.

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Der Razer Razer - nicht als Razor bezeichnet - soll dabei für das beste Gesicht des Gamers sorgen, der dann mit seinem neu gefassten Selbstvertrauen weiterzocken kann. Die nächste nicht ganz ernst gemeinte Kreation stammt aus dem Hause NZXT und nach EVGAs Rückzug aus dem GPU-Markt wäre es schön, wenn sie wahr wäre. NZXT hat ein Bild einer Grafikkarte veröffentlicht, das von einer KI erzeugt zu sein scheint. Während die I/O-Blende noch normal aussieht, ist der PCI-E-Kontakt viel zu weit nach hinten verschoben, um an ein Mainboard angeschlossen werden zu können. Die ganze Grafikkarte ist in Weiß gehalten und scheint auch nur zwei Slots zu belegen, was heute sehr selten geworden ist.

Am schlimmsten ist jedoch Silverstones Aprilscherz. Der Hersteller, der vor allem für Gehäuse und Netzteile bekannt ist, hat ein ganz fürchterliches Gehäuse präsentiert, das an die Creme-beigen Gehäuse aus den 1980er und 1990er Jahren erinnert. An der Vorderseite sind Aussparungen für Diskettenlaufwerke vorgesehen und der Airflow wäre sicherlich ebenfalls suboptimal. Als Highlight wird das Gehäuse auch in einer schwarzen Version gezeigt, die aber die gleichen Kritikpunkte aufweist.

Quelle: NZXT, Razer und Silverstone

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    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Ugh-Tech PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        } Man hat nur einfach so den Kernkompontenverbrauch eines High-End-PCs von geschätzt 60 W 1999 binnen fünf Jahren ver-2,5-facht.
        Ja, und heute verballert eine High-End-Grafikkarte alleine nochmal das Dreifache - und mit 3-4 Slots Bauhöhe baut man das restliche System irgendwie drum herum, wenn überhaupt noch PCIe-Slots übrig (im Sinne von nutzbar) bleiben.
        Vielleicht wäre es an der Zeit, das Board-Design derart zu ändern, dass die Schnittstelle für die GPU auf der Mainboard-Rückseite/-Unterseite zu finden ist - dann wären wieder PCIeSlots auf der Vorderseite nutzbar und die Rückseite kann komplett von einer Kühlkonstruktion bedeckt werden, auf der 120mm-Lüfter der Abwärme (auch von der GPU) aus dem Gehäuse befördern, statt derin zu verteilen.
        Das wäre dann ehrlicherweise nicht mehr ATX sondern GFS (GPU-focussed system). Ist es jetzt oft genug ja auch schon.
      • Von Ugh-Tech PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        } Man hat nur einfach so den Kernkompontenverbrauch eines High-End-PCs von geschätzt 60 W 1999 binnen fünf Jahren ver-2,5-facht.
        Ja, und heute verballert eine High-End-Grafikkarte alleine nochmal das Dreifache - und mit 3-4 Slots Bauhöhe baut man das restliche System irgendwie drum herum, wenn überhaupt noch PCIe-Slots übrig (im Sinne von nutzbar) bleiben.
        Vielleicht wäre es an der Zeit, das Board-Design derart zu ändern, dass die Schnittstelle für die GPU auf der Mainboard-Rückseite/-Unterseite zu finden ist - dann wären wieder PCIeSlots auf der Vorderseite nutzbar und die Rückseite kann komplett von einer Kühlkonstruktion bedeckt werden, auf der 120mm-Lüfter der Abwärme (auch von der GPU) aus dem Gehäuse befördern, statt derin zu verteilen.
        Das wäre dann ehrlicherweise nicht mehr ATX sondern GFS (GPU-focussed system). Ist es jetzt oft genug ja auch schon.
      • Von T-MAXX Volt-Modder(in)
        Eine KI-Grafikkarte halte ich in wenigen Jahren für realistisch, da sich heute schon vieles mit KI realisieren lässt.
        Wenn eine KI-Grafikkarte selbstständig die optimale Grafik aus Spielen herausholt und nicht nur bei aktuellen Spielen, dann macht es durch aus Sinn.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Als PCs zwei gleich große Diskettenlaufwerke hatten, hatten sie auch nur einen (Netzteil-)Lüfter und oft genug nicht einmal eine Festplatte. Nachdem die Daten von der Floppy in den RAM geladen wurden, gab es demnach kaum noch eine Geräuschquelle und die damaligen Gehäuse haben wesentlich besser abgeschirmt. Heute werben Gehäusehersteller damit, wenn das verbaute Blech mal dicker als 0,5 mm ist, damals waren 1,5-2 mm üblich.

        Aber auch bis weit in die 90er rein gab es nicht viel zu hören. Die Festplatten hatten lange Zeit 5.400 U/min oder weniger, die Diskettenlaufwerke wurden nur noch für Installationen genutzt, die CDs lieferten Daten auch @x1 schnell genug nach und ein gutes Laufwerk drehte dann auch nicht höher. Blieb also so leise wie z.B. ein CD-Spieler. Es gab natürlich immer wieder Fälle, in denen die teilweise genutzten 40-50-mm-Lüfter viel zu kräftig/hochdrehend ausgelegt waren, aber allgemein laut wurde es erst um die Jahrtausendwende rum, als AMD auf 60 W TDP hochzog, Intel mit Netburst ein komplettes "heiß aber flott trotz simpel"-Konzept dagegen stellte und ATI sowie 3dfx beschlossen, die Heizleistung von Grafikkarten deutlich über die Watt zu steigern, die AGP bereitstellen konnte. Die von Nvidia aus dieser Steilvorlage gezauberte Kühlungs-Vollkatastrophe ist bis heute berüchtigt für seine Geräuschkulisse, aber es hat damals halt niemand so etwas wie "Kühlerentwicklung" mit eingeplant. Man hat nur einfach so den Kernkompontenverbrauch eines High-End-PCs von geschätzt 60 W 1999 binnen fünf Jahren ver-2,5-facht.
      • Von Kondar Volt-Modder(in)
        Zitat von theGucky
        Najaaa bis auf die Floppy-Laufwerke würden bestimmt viele ein Retro-Gehäuse kaufen wollen...
        wenn Retro dann volle Möhre!
        Nichts ist enspannender als eine Stunde Diskjocky zu spielen nur um rauszufinden das der Patch die Installation zerschossen hat und man wieder von vorne anfangen kann.
        Auch dürften 2,x Sone ~Betriebslautstärke doch heute noch als Silend gelten oder?

        (also das "enspannende" war gemeint wenn man dann wieder am "normalen" PC ist und sich über 0,1-0,2 Sone freut)
      • Von Gast1730761802
        Ich muss sagen, ich würde mir eine Grafikkarte von NZXT durchaus zulegen. Ich mag das Design. Nur schwarz müsste es sein. Und echt.
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