Photovoltaik: Anker verkauft Balkonkraftwerk für unter 1.000 Euro
Der chinesische Hersteller von PC- und Smartphone-Zubehör Anker hat ein Balkonkraftwerk vorgestellt. Für weniger als 1.000 Euro ist das Solix RS40 verfügbar.
Durch die hohe Inflation und dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine sind die Strompreise in letzter Zeit stark gestiegen. Um möglichst günstig und umweltfreundlich den Eigenbedarf an Energie zu decken, bieten sich Photovoltaikanlagen an, die Sonnenstrahlen in Strom umwandeln. Statt teure Solarpanele aufs Dach zu schrauben, gibt es seit einiger Zeit kleine Balkonkraftwerke zu kaufen. Nun steigt der PC- und Smartphone-Zubehörhersteller Anker mit der neuen Submarke Solix in den Markt ein. Zum Marktstart gibt es das Solix RS40 für 989 Euro, da derzeit keine Mehrwertsteuer für derartige Kraftwerke zu zahlen ist. Bislang ist Anker etwa für Powerbanks zum Aufladen von Smartphones, Laptops und Co. bekannt.
Anker: Solarmodul lässt sich via Schuko-Stecker betreiben
Für weniger als 1.000 Euro erhalten Kunden zwei Solarpanels, die unter Idealbedingungen 830 Watt Leistung erzeugen können. Zum Anschluss ans Stromnetz genügt ein Schuko-Stecker. Im Paket befindet sich ein Mikro-Wechselrichter, der aus rechtlichen Gründen auf maximal 600 Watt gedrosselt ist und folglich nicht mehr ins Stromnetz einspeisen kann. Mit dem Wechselrichter wird der Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt. Via Smartphone-App kann jeder Besitzer überwachen, wie viel Strom generiert wurde. Zum Betrieb muss jeder Nutzer das Kraftwerk sowohl bei der Bundesnetzagentur als auch dem Stromnetzbetreiber melden, überschüssiger Strom, der von der Photovoltaikanlage generiert wurde, muss ins Stromnetz eingespeist werden. Neben der Anmeldung ist ein Stromzähler vorgeschrieben, der nicht rückwärts läuft und explizit den eingespeisten Strom erkennen kann.
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Bislang schreibt eine VDE-Norm neben einer Schukosteckdose einen Wieland-Stecker vor, bei dem die Kontakte nicht freiliegend sind. Ein Wieland-Stecker muss von einer Elektronikfachkraft installiert werden. Laut der Bundesnetzagentur reicht jedoch eine einfache Schukosteckdose plus einem zertifizierten Wechselrichter zum Betrieb eines Balkonkraftwerks aus. Alternativ zum Solix RS40 gibt es für 1.390 Euro das Solix RS40P, welches bis zu 880 Watt Leistung erzeugen kann und dank der IBC-Technologie einen höheren Wirkungsgrad aufweist, als das günstigere Modell. Beide Modelle sind IP68-wasserdicht und haben einen Windtest der Stufe 8 des TÜV bestanden. Hersteller Anker gibt beim Solix RS40 eine Garantie von 12 Jahren und beim RS40P eine Garantie von 15 Jahren sowie eine Leistungsgarantie von mehr als 80 Prozent der Leistung für 25 Jahre beziehungsweise 30 Jahre beim RS40P.
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Sammlung zum Balkonkraftwerk Anker Solix RS40 (P):
- Unter der neuen Submarke Solix hat das chinesische Unternehmen Anker die beiden neuen Balkonkraftwerke Solix RS40 und RS40P vorgestellt.
- Zum Marktstart gibt es das Solix RS40 für 989 Euro, da derzeit keine Mehrwertsteuer für derartige Kraftwerke zu zahlen ist.
- Unter Idealbedingungen können die beiden enthaltenen Solarpanels eine Leistung von 830 Watt erzeugen. Der enthaltene Wechselrichter ist auf 600 Watt gedrosselt und wandelt Gleichstrom in Wechselstrom um. Via Smartphone-App kann jeder Besitzer überwachen, wie viel Strom generiert wurde.
- Zwar genügt ein Schuko-Stecker zum Betrieb der Photovoltaikanlage auf dem Balkon, doch muss die Anlage der Bundesnetzagentur als auch dem jeweiligen Stromnetzbetreiber gemeldet werden. Zudem ist ein Stromzähler vorgeschrieben, der den eingespeisten Strom erkennen kann.

Kann ich gleich 2 Sets bestellen.
Es reicht ein Schukostecker. Der Wieland Stecker wird von der VDE gerne gefordert da wohl eine gute Verbindung von Wieland zur VDE besteht.
Wechselrichter müssen innerhalb 200ms den Strom von Stecker trennen, normale Haushaltsgeräte dürfen dafür 1 Sekunde brauchen.
Auch der Netzbetreiber darf keinen Wielandstecker fordern.
Viel problematischer als die Dose ist aber die Leitung dahin: Rein technisch sollte für eine auch von Verbrauchern genutzte Leitung deren Absicherung angepasst werden (=> Elektriker); sämtliche Richtlinien und Empfehlungen sehen bislang sogar eine getrennte Leitung und Absicherung vor (=> Elektriker, Vermieter, Wände aufstemmen).
Ich habe mein Balkonkraftwerk eigens zusammengestellt und mit dem Befestigungsmaterial selbst auf dem Dach befestigt.
Bei Batterien von Ali Baba bin ich aber raus. Da kann einiges schieflaufen auch wenn die Qualität ganz gut ist.
Aber mal abwarten. Die bürokratischen Zwänge werden immer lockerer. Realistisch erscheint, dass der Zähler in Zukunft sogar rückwärts laufen kann. Die Folge: Der Strom geht nicht verloren und die Stromrechnung sinkt. Das machte eine teure Batterie z.T. überflüssig.
In Zukunft wird es mit Sicherheit (seriöse) virtuelle Stromspeicher geben. Das heißt, der eigene Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist und kann von einem Anbieter für ca. 5 cent wieder zurückgekauft werden. Wenn es das alles gibt, dann ist die Batterie nur noch etwas für Prepper.
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Nicht wenn man vernünftig plant und günstig einkauft. Gerade mit DIY kann man richtig Geld sparen. Ich habe die aktuellen Preise nicht im Kopf, aber für die hier aufgerufenen ~1000€ konnte man kürzlich problemlos so eine Anlange mit ~1,5kWh Akku bauen.
Bei Ali gibts zb. 12V 200Ah (2,4kWh) LiFePo4 für tlw. unter 400€.
Für einen 1kWh Akku kann man quasi alles zwischen 50€ (DIY mit gebrauchten 18650er) und 1000€ bezahlen. Entsprechend sieht es dann natürlich auch bzgl. Amortisation und Wirtschaftlichkeit aus. Aber eigentlich lohnt ein Akku spätestens immer dann, wenn auch Strom verbraucht wird, wenn keine Sonne scheint. Oder wenn der Eigenverbrauch geringer als die 600 Watt Einspeiseleistung ist.
Und wenn die Leistung der Panel deutlich über der 600 Watt Grenze der Einspeiseleistung liegt sowieso. Gerade dann macht es ja Sinn, parallel den überschüssigen Strom zwischenzuspeichern, um ihn außerhalb der Sonnenstunden einspeisen zu können.
Daher vor dem Kauf den eigenen Verbrauch halbwegs genau analysieren, und dann schauen welches Setting (wie viel kWp Panel-Leistung, ob und wie viel kWh Zwischenspeicher, usw) für einen selbst am sinnvollsten ist.
Eine normale Balkon-Solar ohne Zwischenspeicher ist es sehr oft jedenfalls nicht, zb. wenn der meiste Strom, in dem Moment wo er tagsüber erzeugt und eingespeist wird, nicht auch direkt verbraucht werden kann.
Übrigens: Solar-Einspeisewechselrichter mit Akku-Steuerung, die den aktuellen Verbrauch "analysieren" (zb. mittels "Ampere-Klemme" an einer Phase), und ihre Einspeiseleistung in Echtzeit entsprechend anpassen, gibts ab ungefähr 250-300€.
Wer in Düsseldorf wohnt, der kann sich gerade 410W Solarpanel für 135€/Stück abholen.
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Wären also grob ab ca. 1100-1200€ inkl. Kleinteile für eine "Balkonsolaranlage" mit ~800W Peak, 2,4kWh Speicher, und passendem ("intelligentem") Einspeisewechselrichter.
Und hier gibts ne komplette Balkonsolar (ohne Akku) mit ~750W Peak für ca. 550€ inkl. Versand (oder günstiger bei Abholung):
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Ich habe mein Balkonkraftwerk eigens zusammengestellt und mit dem Befestigungsmaterial selbst auf dem Dach befestigt.
Bei Batterien von Ali Baba bin ich aber raus. Da kann einiges schieflaufen auch wenn die Qualität ganz gut ist.
Aber mal abwarten. Die bürokratischen Zwänge werden immer lockerer. Realistisch erscheint, dass der Zähler in Zukunft sogar rückwärts laufen kann. Die Folge: Der Strom geht nicht verloren und die Stromrechnung sinkt. Das machte eine teure Batterie z.T. überflüssig.
In Zukunft wird es mit Sicherheit (seriöse) virtuelle Stromspeicher geben. Das heißt, der eigene Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist und kann von einem Anbieter für ca. 5 cent wieder zurückgekauft werden. Wenn es das alles gibt, dann ist die Batterie nur noch etwas für Prepper.