Solarmodul für die Terrasse: Discounter Netto bietet Balkonkraftwerk an
Beim Discounter Netto ist mit dem Juskys Balkonkraftwerk für kurze Zeit eine Option im Angebot, wie Sie selbstständig Strom aus erneuerbaren Energien produzieren können.
Der Online-Shop des Discounters Netto hat mit dem Juskys Balkonkraftwerk ein interessantes Angebot in petto: Das kompakte Solarkraftwerk für Balkon oder Terrasse verspricht eine einfach gelingende und "selbstständige Produktion von regenerativem Strom aus Sonnen-Energie". Diese soll sich dank Mikro-Wechselrichter direkt ins Hausnetz einspeisen lassen.
Beim angebotenen Juskys-Modell handelt es sich um ein Balkonkraftwerk mit zwei Solarmodulen, die eine Leistung von 410 Watt pro Modul aufweisen. Auf technischer Seite ist ein einzelnes Modul mit insgesamt 120 monokristallinen PERC-Zellen ausgestattet, wodurch die Stromerzeugung auch bei suboptimalen Lichtverhältnissen gewährleistet sein soll. Der Modulwirkungsgrad unter standardisierten Testbedingungen (STC) beläuft sich indes auf 21,3 Prozent. Den maximalen Systemspannungsbereich beziffert Juskys auf 1.500 Volt DC, während die STC-Nennspannung bei 34,89 Volt (Leerlaufspannung: 41,9 Volt) liegen soll.
Durch das Einsatzgebiet auf der Terrasse oder dem Balkon verfügt das Juskys-Kraftwerk über eine IP65-Zertifizierung und soll entsprechend gegen Staubeintritt und Strahlwasser aus beliebigem Winkel geschützt sein. Der reibungslose Betrieb soll zudem innerhalb des Temperaturbereichs zwischen -25 und 60 Grad Celsius möglich sein.
Als zusätzliches Feature stattet Juskys das Balkonkraftwerk mit einem WLAN-Modul aus, durch das Nutzer via der für iOS und Android verfügbaren App volle Kontrolle über das Gerät erhalten. Die Installation selbst erfolgt per einfachem Plug&Play-Prinzip: Das Anschließen an die Steckdose reiche hierfür aus. Als Angebotspreis bietet der Discounter Netto das Juskys-Modell in seinem Online-Shop für 699,99 Euro und damit etwa 100 Euro günstiger als der Hersteller an - die Lieferzeit beträgt allerdings etwa 40 Werktage.



Hier wird immer ausgelassen , das auch die Gebäude Versicherung ( Brandschutz usw....... ) das mitmachen muss , und die Verlangen eine natürlich eine Montage vom Fachman samt Rechnung .
Bei allen Anlage die ich in Betrieb genommen habe musste der Anlagenbetreiber bei der Versicherung nie irgendwas vorlegen, egal ob MiniPV oder Einspeiseanlage.
Ohne Frage gibt es gerade bei den MiniPV/Balkonanlage zuviel Theater von den Netzbetreibern (Wieland Dose etc.), vieles stimmt einfach nicht und die machen ihre eigene "Gesetze" und verschrecken den Bürger (Stromdiebstahl, Brandgefahr uvm.)
Zurzeit wird im Entwurf zur VDE V 0126-95 u.a. an die Verwendung einer Schukostecker gearbeitet. Schau an, aber natürlich nicht ohne entsprechende Hürden.
Bin gespannt ob sie die Eingaben berücksichtigen, mehr kann man ja leider nicht machen aber die sind schon sehr durchgeknallt und ein Ende der Bürokratie sieht eigentlich anders aus.
Jedenfalls ist die VDE auf den Trichter gekommen vielleicht doch mal die EU Richtlinie zu berücksichtigen und spricht auf einmal von 800VA Einspeiseleistung.
Das ist schon ein toller Verein.
Thema Energiewende, wen es interessiert:
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Viele Grüße,
stolpi
Es wird nur immer wieder gefordert, dass sich endlich was ändern muss, denn die alten Vorschriften sind de facto ein Betriebsverbot: Man braucht eine spezielle Anschlussdose und diese muss getrennt abgesichert sein. Das heißt eine legale, sichere Inbetriebnahme ist ohne fachgerechte Installation durch einen Elektriker ohnehin komplett unmöglich, was das ohnehin schon mäßige Preis-Leistungsverhältnis der Teile in den "da kann man auch 30 Jahre lang Strom kaufen"-Bereich verschiebt. Zusätzlich braucht man in den meisten Fällen aber auch noch eine Erlaubnis vom Vermieter zur Änderung des Stromnetzes und die Bereitschaft (nebst weiterem Elektrikerlohn), einmal quer durch die Wohnung die Wände aufzustemmen, um eine getrennte Leitung vom Sicherungskasten zum Balkon zu ziehen.
Die Praxis sieht freilich ganz anders aus und orientiert sich eher an dem, was der Rest der Welt praktiziert, was in Deutschland aber eigentlich verboten und somit zumindest versicherungstechnisch ein großes Risiko ist: Einfach Schukostecker rein, fertig. Das zu legalisieren wird immer wieder gefordert, aber wie gesagt – meinem Wissen nach ist da außer den Forderungen noch nichts geschehen. Wenn Discounter jetzt zu einer deutlich schnelleren Verbreitung beitragen, könnte da aber vielleicht der Handlungsdruck steigen.
Wer eine Balkon Solaranlage sinnvoll und gefährdungsfrei betreiben will , so das sich der Kauf und Montage Preis innerhalb der Lebensdauer ( am besten der Garantiedauer ) dieser armortisiert kann es auch lassen !
Hier wird immer ausgelassen , das auch die Gebäude Versicherung ( Brandschutz usw....... ) das mitmachen muss , und die Verlangen eine natürlich eine Montage vom Fachman samt Rechnung .
https://www.verbraucherze...
Gruß, Fly
Ich finde das Balkonkraftwerk eigentlich eine super Sache. Denn im Sommer könnte man dadurch viel Strom einsparen und vielleicht eine Klimaanlage betreiben, wenn es wieder einmal 40° draußen ist.
Es wird nur immer wieder gefordert, dass sich endlich was ändern muss, denn die alten Vorschriften sind de facto ein Betriebsverbot: Man braucht eine spezielle Anschlussdose und diese muss getrennt abgesichert sein. Das heißt eine legale, sichere Inbetriebnahme ist ohne fachgerechte Installation durch einen Elektriker ohnehin komplett unmöglich, was das ohnehin schon mäßige Preis-Leistungsverhältnis der Teile in den "da kann man auch 30 Jahre lang Strom kaufen"-Bereich verschiebt. Zusätzlich braucht man in den meisten Fällen aber auch noch eine Erlaubnis vom Vermieter zur Änderung des Stromnetzes und die Bereitschaft (nebst weiterem Elektrikerlohn), einmal quer durch die Wohnung die Wände aufzustemmen, um eine getrennte Leitung vom Sicherungskasten zum Balkon zu ziehen.
Die Praxis sieht freilich ganz anders aus und orientiert sich eher an dem, was der Rest der Welt praktiziert, was in Deutschland aber eigentlich verboten und somit zumindest versicherungstechnisch ein großes Risiko ist: Einfach Schukostecker rein, fertig. Das zu legalisieren wird immer wieder gefordert, aber wie gesagt – meinem Wissen nach ist da außer den Forderungen noch nichts geschehen. Wenn Discounter jetzt zu einer deutlich schnelleren Verbreitung beitragen, könnte da aber vielleicht der Handlungsdruck steigen.
Du musst trotz Klimaanlage einen extrem niedrigen Stromverbrauch im Jahr haben, wenn das dein einziges Gerät ist, welches deinen Stromzähler im Sommer rotieren lässt!