AMD 4700S DIY-Kit: AMD macht DIY-Kit für den Desktop mit Konsolen-CPU und GDDR6 offiziell
Die vorangegangenen Gerüchte sollen sich bewahrheiten. AMD hat eine offizielle Produktseite für das AMD 4700S DIY-Kit veröffentlicht, dass das Komplett-Paket auf Basis der aktuellen Konsolen-APUs ohne IGP inklusive technischer Eckdaten zeigt.
Nachdem vor einiger Zeit ein DIY-Kit gesichtet wurde, welches augenscheinlich mit einer Konsolen-APU bestückt ist, macht AMD dieses nun offiziell und veröffentlichte eine Produktseite zum AMD 4700 DIY Desktop Kit. Käufern soll damit ein unkompliziertes und kompaktes Gesamtsystem mit vergleichsweise niedrigem Preis angeboten werden.
Dass AMD die Chips in dem Gesamtpaket allerdings überhaupt auf den Markt bringt, anstatt diese für die Konsolen-Produktion bereitzustellen, dürfte tatsächlich jedoch einen anderen Hintergrund haben. Wie die Gerüchte bereits im Vorfeld nahelegten, kommt das verbaute Herzstück des DIY-Kits, der Ryzen 4700S, ohne aktive IGP daher. Das wird im Zuge der Ankündigung auch nochmal bestätigt. Letztlich dürfte es sich also um Teildefekte APUs handeln, deren GPU nicht die Anforderungen für den Verbau in die eigentlich erdachten Konsolen erfüllt.
Blickt man auf die Spezifikationen der verbleibenden CPU, so verfügt der AMD 4700S-Prozessor über 8 Kerne und 16 Threads bei einem Takt von bis zu 4,0 GHz, womit dieser nochmals 200 MHz schneller arbeitet als die flotteste Konsolen-CPU, die mit 3,8 GHz in der Xbox Series X verbaut ist. Hinsichtlich des Speichers haben Käufer gemäß Datenblatt die Wahl zwischen einer Konfiguration mit 8 GiByte oder 16 GiByte an GDDR6. Zu bedenken ist letzten Endes, dass keine Möglichkeit zum Nachrüsten gegeben ist. Langfristig muss sich also mit der ab Werk verbauten Menge an Speicher begnügt werden, was unter Umständen eher den Griff zu 16-GiByte-Option nahelegt.
Anschlussseitig liefert AMD das DIY-Kit im Mini-ITX-Formfaktor am rückseitigen I/O ab Werk mit 4 USB 2.0-Type-A-Anschlüssen, dreimal USB 3.2 Gen 2 Typ-A mit 10 Gbps, einmal USB 3.2 Gen1 vom Typ-A mit 5 Gbps sowie einen LAN-Anschluss und Standard-Audio-Anschlüssen aus. Optionen für die Erweiterung via Front-Panel gibt ein interner USB 3.2 Gen1-Anschluss her.
Quelle: Twitter (disclosuzen)
AMD 4700S Desktop-Kit (6)
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Eine zwingend benötigte "kompatible" Grafikkarte kann via des einzigen PCI-Express-x16-Slots verbaut werden. AMD schränkt die Auswahl zumindest laut Datenblatt allerdings stark ein. Wer das DIY-Kit nutzen möchte, benötige auf Seiten der AMD-Grafikkarten eine Radeon-GPU der 500-Reihe ab der Radeon 550 ohne RX-Zusatz. Bei den Nvidia-Optionen sieht es minimal besser aus. Auch hier reicht die Auswahl lediglich bis zur Mittelklasse. Genannt wird die Pascal-GPU Geforce GTX 1060. Alternativ ist die Hardware auch mit der GTX 1050 Ti und Non-Ti, Geforce GT 1030, 730 sowie 710 kompatibel. Die Stromversorgung sollte indes minimal über ein 250 Watt-Netzteil erfolgen, empfohlen werden jedoch 300 Watt. Abhängig von der verbauten Grafikkarte steigen die Anforderungen logischerweise.
Wie es preislich um das AMD 4700S DIY-Kit bestellt ist, bleibt vorerst noch unklar, da AMD diesbezüglich noch keine Angabe gemacht hat. In diesem Punkt bleibt vorerst Abwarten angesagt.

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Sie spielt selten mal was ... Sie fummelt da nicht dran rum, Sie will einfach nur einen kleinen ... haben.
Dass Apple den einen Chip so breit gefächert einsetzt ist lediglich dem Umstand geschuldet, dass es zwischen dem A14 und dem M1 halt kein passenderes Apple-SoC für die iPad Pros gibt und oberhalb des M1 auch kein billigeres, flexibleres oder leistungsfähigeres Multi-Chip-Design für iMac, Mac Mini und Mac Book Pro. Bei Apples Preisen kann man sich diese Ineffektivität erlauben. Zumal eben dieses Preisniveau den deutlichen Fertigungsvorsprung gegenüber allen Mitbewerbern ermöglich und man die Chips selbst zum Herstellungspreis bezieht. Aber als einzelner Chip auf dem freien Markt zu dem Aufwand angemessen Preisen, also so wie Kaby Lake G angeboten wurde, wäre der M1 schwer verkäuflich.
...ein M1 lässt sich noch weniger skalieren und auf dessen Basis hat Apple vier Produkte herausgebracht. Wenn auf dessen Basis auch andere Hersteller Produkte bauen könnten, hätten wir sicherlich zwei, drei dutzend Geräte mit ihm.
Darum ging es mir --- KabyLake-G wurde kaum verwendet, es gab kein typisches 'Hersteller bringen alle ihre 0815-Geräte heraus'...
...dafür ist Skalierbarkeit nicht von Relevanz, sondern Qualitäten sind entscheidend.
Hardwareseitig ist der Druck zweifellos da, aber der kommt ebenso gleichermaßen aus der ARM-Ecke ganz allgemein, was schlicht daran liegt das jeder ein Stück vom großen Kuchen abhaben will und Apple hat mit seinen hochpreisigen Produkten so viele Jahre lang Geld gescheffelt, dass die es sich nun halt auch leisten können, die Entwicklung selbst in die Hand zu nehmen ... und damit absehbar ihre Marge bei der Hardware mittelfristig noch weiter steigern werden.