PC-Gaming: 20 Millionen PC-Spieler sollen bis 2022 auf Konsolen und Cloud-Gaming umsteigen

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PC-Gaming: 20 Millionen PC-Spieler sollen bis 2022 auf Konsolen und Cloud-Gaming umsteigen (1)
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Laut einem aktuellen Marktforschungsbericht werden viele PC-Spieler in den kommenden Jahren auf Konsolen oder zumindest Cloud-Gaming umsteigen. Gründe werden vor allem in der sich verlangsamenden Entwicklung von Desktop-Prozessoren, der stärkeren Verbreitung von Cloud-Gaming und Exklusiv-Spielen gesehen

Das Marktforschungsunternehmen Jon Peddie Research (JPR) hat einen neuen Bericht zum aktuellen Stand sowie der nahen Zukunft des "TV-Gaming" veröffentlicht. Darunter versteht sich primär der Gaming-Markt rund um Konsolen, doch auch andere Gerätschaften und Dienste - etwa Android-Alternativen und Spiele-Streaming - werden unter die Lupe genommen. Dabei geben die Marktforscher auch ihre Prognose für die kommenden drei Jahre ab und die fällt zugunsten des TV-Gaming aus.

Erwartet wird, dass bis 2022 schätzungsweise 20 Millionen PC-Spieler die Lager wechseln und sich in "irgendeiner Form" den Konsolen zuwenden. Vor allem Cloud-Gaming werde laut der Prognose deutlich erstarken. Dass aktuelle PC-Spieler überhaupt einen Wechsel der primären Spieleplattform in Betracht ziehen, habe drei wesentlich Gründe.

Zunächst bezieht sich Jon Peddie Research im Bericht auf aktuelle und kommende Verlangsamung hinsichtlich neuer Fertigungsprozesse bei Desktop-Prozessoren. Neue Technologieknoten und damit schnellere Hardware werden länger auf sich warten lassen. Zeitgleich nehme die Leistungsfähigkeit von Smart-TVs zu. Das ermöglicht wiederum eine stärkere Verbreitung von Cloud-Gaming-Diensten, da dafür keine zusätzliche Hardware mehr benötigt werden. Auch spielt die Exklusivität von Spielen eine Rolle. Hier beziehen sich die Marktforscher jedoch auf klassische Konsolen. Man beobachte zunehmend größere Anstrengungen in diesem Bereich und mehr Spiele werden künftig exklusiv den Sony- und Microsoft-Plattformen vorbehalten sein.

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Als wechselwillig betrachtet JPR vor allem PC-Spieler aus dem Einstiegs- bis Mainstream-PC-Bereich. Enthusiasten sollen am ehesten dem eigenen Rechner treu bleiben. Wie gut oder schlecht die kommenden Spiele-Plattformen zum Start abschneiden, wird sich zeigen müssen. Neuer Konsolen-Nachschub soll erst im kommenden Jahr in den Handel kommen. Sony erteilte zuletzt einem PS5-Start innerhalb der nächsten 12 Monate eine Absage und auch Microsoft peilt den Verkaufsstart einer neuen Xbox erst für kommendes Jahr an. Einzig Googles Cloud-Gaming-Dienst Stadia soll noch in diesem Jahr verfügbar sein.

Quelle: JPR via guru3D.com

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    • Kommentare (188)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Mahoy Volt-Modder(in)
        Dann lasse ich das "arschig" unbekannterweise mal im Raum stehen.
      • Von Mahoy Volt-Modder(in)
        Dann lasse ich das "arschig" unbekannterweise mal im Raum stehen.
      • Von Cook2211 Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Mahoy
        Da wäre jetzt die Frage, wie dein Kumpel das handhabt. Ohne eigene Not den Entwicklern zu schaden wäre jedenfalls ziemlich arschig
        Bei ihm ist es purer Geiz: warum für etwas zahlen, das man umsonst haben kann.
      • Von Mahoy Volt-Modder(in)
        Zitat von Cook2211
        Das mag es sicherlich geben. Noch schlimmer finde ich Leute die so sind, wie ein Kumpel von mir: Der hat Geld und spielt trotzdem Raubkopien.
        Kommt darauf an. Ich kaufe grundsätzlich die Titel, die ich spielen möchte, spiele dann aber punktuell trotzdem "Raubkopien" aus technischen Gründen. Da wäre jetzt die Frage, wie dein Kumpel das handhabt. Ohne eigene Not den Entwicklern zu schaden wäre jedenfalls ziemlich arschig.

        "Not" natürlich in Anführungsstrichen. Wer sich aktuelle Spiele nicht leisten kann, könnte natürlich auch verzichten oder warten, bis sie in den Abverkauf gehen. Aber da halte ich es für einigermaßen verzeihlich, da so oder so kein Kauf stattgefunden hätte, also auch kein Verlust entsteht.
      • Von Cook2211 Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Mahoy
        Was mir gerade noch einfällt ... Gerade dort, wo wenig Geld vorhanden ist, sollte man auch unbequeme Aspekte in Betracht ziehen: So mancher, der sich zwischen Mittelklasse-PC für 600 Euro und Konsole für 400 Euro entscheiden muss, spekuliert eventuell darauf, für den PC leichter Raubmordkopien saugen zu können und nach vier bis fünf aktuellen Vollpreistiteln in der Wohlfühlzone zu sein. Irgendwer muss den ganzen Kram ja downloaden, von dem entsprechende Portale geradezu überfließen.
        Das mag es sicherlich geben. Noch schlimmer finde ich Leute die so sind, wie ein Kumpel von mir: Der hat Geld und spielt trotzdem Raubkopien.
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von azkar
        Immer wieder les ich hier dass sich die armen Smartphone-etablierten Kinder keinen PC leisten können. Ich sage wer sich jedes Jahr ein iPhone für 800,-€ leistet kann sich auch einen PC leisten der knapp 4 Jahre seinen Dienst tut. Und in meinem Umfeld (tiefstes Niederbayern) bekomm ich alle Nase lang mit dass ab ca. 16 Jahren doch der Wunsch nach einem PC im Raum steht weil langsam die Kohle vorhanden ist.
        Tja die haben halt andere Prioritäten.
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