iPhone 4 gegen Samsung Nexus S: Apple kommentiert Browser-Niederlage gegen Android
Die Firma Blaze Software hat einen Browser-Test mit iOS und Android durchgeführt. Das überraschende Resultat: In 84 Prozent der Fälle war Android beim Seitenaufbau schneller. Nun hat sich auch Apple zu Wort gemeldet und angemerkt, dass die Tests unter falschen Voraussetzungen durchgeführt wurden.
Die Zeitdauer beim Webseitenaufbau ist für Smartphones ist ein guter Benchmark, um deren Leistungsfähigkeit zu bestimmen. Die Firma Blaze Software hat in diesem Kontext die Ladezeit eines Android- und eines Apple-Smartphones bei 45.000 Webseiten getestet. Das überraschende Resultat: Das Android-Gerät (Samsung Nexus S) im Test hat die aufgerufenen Webseiten in 84 Prozent der Fälle schneller aufgebaut, ein iPhone 4 war nur bei 16 Prozent der Seiten schneller als das ANdroid-Handy.
Apple hat allerdings Kritik am Testverfahren angemeldet. So soll der Test nicht auf dem Safari-Browser des iPhone 4 durchgeführt worden sein, sondern mit dem Entwickler-Tool UIWebView. Dies wird zur Einbindungen von Webinhalten in Apps verwendet, nutzt aber nicht alle Optimierungen des Safari-Browsers. Der Blaze-CTO Guy Podjarny hat sich mittlerweile zu den Vorwürfen geäußert und eingeräumt, dass man eben die zur Verfügung stehende Technik genutzt hat. Dies wirft allerdings die interessante Frage auf, ob Entwickler von alternativen Browsern für das iPhone 4 generell benachteiligt sind, da im einzig verfügbaren Browser-Tool (UIWebView) für externe Entwickler die Optimierungen von Safari fehlen.
This test leveraged the embedded browser which is the only available option for iPhone applications. Blaze was under the assumption that Apple would apply the same updates to their embedded browser as they would their regular browser. If this is not the case and according to Apple's response, it's certainly possible the embedded browser might produce different results. If Apple decides to apply their optimizations across their embedded browser as well, then we would be more than willing to create a new report with the new performance results.
Quelle: Cnet

B2T
Aber das ist ja auch so gesehen nichts neues, schon das Galaxy S bzw. generell Android 2.2 lud Webseiten schneller als das iPhone 4.
MfG
Was zählt ist letztendlich auch die Größe und Variation der Zielgruppe, die man als Entwickler erreicht, um Geld zu verdienen. Bei Spielen und so 'nem Gedöns ist man vielleicht noch bei Android gut dran, bei anderen sehe ich iOS vorn. Während des Studiums hatten wir bspw. nebenbei 'ne kostenpflichtige App aus dem Bereich 'Kochen' mit Communityanbindung etc. gecodet - Zielgruppe "Hausfrau" eben. ich glaube kaum, dass wir da bei Android mehr Verkäufe hätten verbuchen können. Der "Mainstream" bzw. die Variation der iPhone-Nutzer ist eben bei der Vermarktung der Apps einfach ein Vorteil.
Ein wunderwerk der Technik, oder? Hexerei ... verbrennt es!
Den Preis für das Einreichen der App und die Anzahl der Zeilen des Codes als Vorteile der jeweiligen Entwicklungsumgebung zu nennen, ist doch Quark. Der günstigere Preis bei Android rächt sich dann nachher in der Form des Mehraufwands, wenn du als Entwickler deine Android-App auf gefühlte 500 Geräte, die alle eine verschiedene Auflösung hat und auch insgesamt einfach leistungstechnisch sehr unterschiedlich sind, anpassen musst.