Technologie aus China: Nicht zu hackendes, Quanten-gesichertes Smartphone vorgestellt
Der größte Telekommunikationsanbieter Chinas hat ein Smartphone mit Quantentechnologie herausgebracht, das sicherstellen können soll, dass der Chat auf dem Gerät nahezu "unhackbar" ist. Dafür kommt eine spezielle Quantenverschlüsselung zum Einsatz, die von chinesischen Wissenschaftlern getestet worden ist.
Datenschutz und Überwachung im digitalen Bereich sind Themen, welche die Gemüter immer wieder erhitzen. Dabei schwingt häufig die Angst mit, dass private Kommunikation von Dritten verfolgt werden könnte. Aus China kommt nun ein neues Smartphone, was in diesem Zusammenhang möglicherweise Abhilfe schafft.
Es heißt "Tianyi No 1 2022" und soll mit einem Quanten-gesicherten Verschlüsselungsmodul und einer speziell entwickelten SIM-Karte ausgestattet sein, die Sprachanrufe am Telefon mithilfe des Quantenschlüsselaustauschs verschlüsseln und entschlüsseln kann. Herausgeber des ungewöhnlichen Smartphones sind der größte Telekommunikationsanbieter des Landes, China Telecom, und das Start-up QuantumCTeck, welche 2021 eine Unternehmenskooperation eingegangen sind.
Die Technologie hinter dem "Quantentelefon"
Chinesische Wissenschaftler, von denen einige Teil des Gründungsteams von QuantumCTeck waren, sollen den Quantenschlüsselaustausch mit dem im August 2016 gestarteten, weltweit ersten Quantensatelliten "Micius" getestet haben. Im Gegensatz zur herkömmlichen Kryptografie verwende die Technologie einzelne Photonen in Quantenüberlagerungszuständen, in die der Schlüssel eingebettet ist, um bedingungslose Sicherheit zwischen entfernten Parteien zu gewährleisten.
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Die Quantenüberlagerung ist dabei ein grundlegendes Prinzip der Quantenmechanik, das besagt, dass ähnlich wie Wellen in der klassischen Physik zwei oder mehr beliebige Quantenzustände addiert werden können. Die Kommunikation könne daher nicht gehackt werden, da jeder Versuch, den Schlüssel abzufangen, sofort sowohl dem Absender als auch dem beabsichtigten Empfänger bekannt wäre.
"Wenn ein Benutzer einen Quanten-sicheren Chat startet, wird zufällig ein geheimer Schlüssel generiert, um seine Identität zu überprüfen", erklärt Zhang Rutong, ein Ingenieur bei QuantumCTeck. "Nach der Verifizierung generiert das Quantennetzwerk einen neuen Echtzeitschlüssel, um Sprachdaten zu verschlüsseln", fügte Zhang Rutong hinzu. Ein solcher Schlüssel werde zufällig generiert, sei schwer zu knacken und soll sofort nach dem Anruf verworfen werden. Der Dienst ist dann verfügbar, wenn sowohl Absender als auch Empfänger das Telefon auf Quantenbasis verwenden.
Quelle: via China Daily

dann machen? Eine tatsächliche Quantenverschlüsselung sollte eigentlich der Supergau für jede Art von Überwachung sein.
Das die genannten asymmetrischen (RSA und ECC) sicher sind könnte sich mit Quantencomputern ändern, dann braucht man halt Post-Quantum Algorithmen. Quanten zur Verschlüsselung braucht man dann immer noch nicht.
dann machen? Eine tatsächliche Quantenverschlüsselung sollte eigentlich der Supergau für jede Art von Überwachung sein.
Sobald die breite Masse mit echter Quantenverschlüsselung hantieren darf, haben oben genannte bereits die Möglichkeit diese problemlos auszuhebeln bzw. dafür gesorgt, dass die Hersteller Hintertüren eingebaut haben.
Sollte irgendwann echte Quantenverschlüsselung kommen, frage ich mich ernsthaft was NSA und Co.
dann machen? Eine tatsächliche Quantenverschlüsselung sollte eigentlich der Supergau für jede Art von Überwachung sein.
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"Large Hadron Collider LHC, fast 1000 deutsche Wissenschaftler forschen hier."