Nokia: Smartphone-Geschäft im zweiten Quartal rückläufig - Windows Phone 7 als Rettung?
Das Nokia massive Probleme auf dem Smartphone-Markt hat, ist spätestens seit dem Android-Erfolg überdeutlich, rückläufige Verkaufszahlen machen dem Handy-Riesen zu schaffen. Die aktuellen Quartalsergebnisse sind ebenfalls nicht berauschend, aber nicht ganz so schlimm wie erwartet.
Der der operative Gewinn im zweiten Quartal 2011 belief sich bei Nokia auf rund 391 Millionen Euro, der größte Posten dieser Rechnung liegt aber nicht bei den Handy/Smartphone-Verkäufen, sondern wurde durch Lizenzzahlungen erwirtschaftet. Das Ergebnis ist grundsätzlich positiv, da Nokia eigentlich mit einer schwarzen Null gerechnet hat. Weitere Unkosten belasten aber die Umsätze des zweiten Quartals, so dass Nokia auf Verluste von rund 368 Millionen Euro kommt. Das letzte erfolgreiche Quartal 2010 erzielte noch Gewinne in Höhe von 104 Millionen Euro.
Im zweiten Quartal 2011 hat Nokia 88,5 Millionen Handys verkauft, im ersten Quartal 2011 waren es noch 108,5 Millionen Einheiten und 2011 wurden teilweise noch 111,1 Geräte verkauft - hier zeichnet sich besonders deutlich der kontinuierlicher Rückgang bei den Verkäufen ab. Würde sich die Entwicklung nur auf den Handy-Markt beziehen, wären sie nicht ganz so kritisch, allerdings verliert Nokia auch bei den Boom-Geräten im Smartphone-Segment stetig Kunden. Verkaufte Nokia im 1. Quartal 2011 noch 24,2 Millionen Smartphones, waren es im 2. Quartal nur noch 16,7 Millionen Geräte. Erst Ende 2011 werden die ersten Geräte mit Windows Phone 7 erwartet, diese neue Ausrichtung soll den Smartphone-Markt bei Nokia stabilisieren.
Quelle: Nokia (Quartalszahlen)
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MeeGo könnte Nokias Rettungsring sein... aber man greift lieber zum Anker, den man von MS zugeworfen bekommt...
Ich bezweifle irgendwie noch, das die Kooperation mit MS der richtige Schritt war. Mit MeeGo hätte man, glaube ich, mehr erreicht!