Kurioses aus China: iPhones mit Android, Galaxy-S5-Fälschungen und Innovationen
Die Märkte einiger asiatischer Länder sind für ihre Produktfälschungen aller Art berüchtigt. Vor allem auch populäre Smartphone-Modelle namhafter Hersteller werden nachgebaut und feilgeboten. Dass es zwischen iPhones mit Android-Betriebssystem und Galaxy-S5-Fälschungen auch immer mal sinnvolle Innovationen zu sehen gibt, zeigt ein aktueller Reisebericht aus der High-Tech-Metropole Shenzen.
Johannes Knapp vom Technik-Blog newgadgets.de war anlässlich eines Messebesuchs kürzlich unter anderem in Shenzen in China unterwegs und hat im Rahmen dessen einige Eindrücke vom Handel mit gefälschten Smartphones sammeln können. Während in den Geschäften an den Hauptstraßen der für ihre Elektronikindustrie bekannten Millionenstadt auch die Originale veräußert werden, gibt es in den Seitenstraßen eine Vielzahl an Lokalitäten, die sich auf den Vertrieb nachgebauter Geräte spezialisiert haben. Hier gibt es je nach Modell für umgerechnet 35 bis 40 Euro täuschend echt aussehende Imitate aktueller Smartphone-Flaggschiffe, die jedoch bei der Hardware zumeist deutlich abgespeckt sind.
Hinsichtlich der Auswahl gibt es unter anderem Nachbauten des iPhone 5s zu sehen, die nicht auf iOS, sondern auf Android setzen, oder auch ein vermeintliches Galaxy S5, das mit Aufklebern für das Aufbringen des Samsung-Logos daherkommt, was Probleme bei der Zollabfertigung verhindern soll. Auch beim Zubehör wird mit solchen Spitzfindigkeiten getrickst, weswegen man durchaus schon mal etwas von "Sawsnug" erwerben kann. In eine andere Kerbe schlagen manche Geräte kleiner chinesischer Hersteller und stehen damit im Kontrast zu den Fälschungen: So gibt es beispielsweise auch ein Tablet zu bestaunen, das neben einem integrierten Akku noch zusätzlich über zwei weitere Stromspender verfügt, die sich im laufenden Betrieb austauschen lassen. Neben der Flut an gefälschten Produkten findet sich in den berüchtigten Hinterhöfen also auch immer mal die eine oder andere Innovation.
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Kollege brachte mir auch aus Hong Kong so ein $ 50.- Tab mit, 7" und von Haus aus schon mit Root, zudem mit Set CPU leicht zu übertakten, aber wehe wenn an Steckdose angeschlossen. Die ersten Male gab es eine vom feinsten gewischt, ehe ich mal auf die Idee kam und mir nen Gummihandschuh überzog, danach ging es plötzlich und so fiel der Verdacht schnell mal auf das Netzteil. Interessanterweise lebt das Tab selbst heute nach 2-3 Jahren noch (hat selbst ne übertriebene Änderung der Auflösung mit Pimp my ROM trotz Absturz überlebt
Ich habe mal ein Tablet aus Fernost bestellt, war "nur" etwas über 100 Euro plus Einfuhr.
War bis auf die Auflösung auch recht gut, bis ich regelmäßig einen Schlag vom Netzteil bekam.
Im Vergleich zum Tablet war das Netzteil echt abartig verarbeitet.
ich frag mich, geht's noch??
Es geht hauptsächlich darum (Ausfall-)Risiken zu streuen und das überforderte Foxconn "zu entlasten"(zu Gunsten von Apple).
Außerdem ist Apple mit Pegatron schon lange verpatnert(1. iBook, teilweise iPad Mini, etc.), allerdings werden seit letztem Jahr halt mehr und mehr Aufträge an Pentragon verteilt, die vorher Foxconn bekommen hätte, weil siehe oben.
Übrigens war der Hauptauslöser unter anderem die Probleme mit beschädigt(abgeschleifte Stellen) ausgelieferten iPhones 5.
Ich hab irgendwo rausgelesen dass jetzt apple auf Foxconn verzichten möchte und auf Pegatron wechseln, da foxconn zu teuer sein sollte, zu hohe Löhne)))
ich frag mich, geht's noch??
aber für wie viel geld muss man dann arbeiten damit die Preise für diese nachmachungen so niedrig gehalten werden können?
irgendwann werden die leute dort aufstehen...
Schwachsinn. Bei den Produkten namenhafter Hersteller fließt das Geld einfach nur in Werbung, Forschung oder die Tasche der Vorstandsmitglieder
Zum Thema irgendwann stehen die schon auf... In Fabriken von Foxconn haben sich Mitarbeiter umgebracht um auf die schlechten Umstände hinzuweisen. Die sind aus den Fenstern gesprungen. Was hat foxconn gemacht? Sie haben Auffangnetze vor den Fenstern angebracht.
Ist bei vielen Herstellern in China leider an der Tagesordnung.
nee, ich bin sowieso kein konsolenfan, außer Sega)))
aber für wie viel geld muss man dann arbeiten damit die Preise für diese nachmachungen so niedrig gehalten werden können?
irgendwann werden die leute dort aufstehen...