Samsung Galaxy S7 kommt angeblich mit Clearforce-Touch-Technik von Synaptics
Die Force-Touch-Technik, die Apple in der Apple Watch und als "3D Touch" auch in den neuen Smartphones iPhone 6s und iPhone 6s Plus verbaut, dürfte so ähnlich auch bald in anderen Geräten wie dem Samsung Galaxy S7 zu finden sein. Synaptics, die eine Technik namens Clearforce angekündigt haben, nennen Samsung als Partner.
Schon vor Apple hatten die Hersteller Huawei und ZTE eigene Smartphones mit Displays präsentiert, die verschiedene Druckstufen erkennen können. Doch bislang sind das iPhone 6s und das iPhone 6s Plus die einzigen kaufbaren Smartphone mit dieser Funktion, die Apple "3D Touch" nennt.
Der Hersteller Synaptics hat schon längere Zeit an einer eigenen Technik namens "Clearforce" gearbeitet, die über einen speziellen Touchscreen-Controller ebenfalls verschiedene Druckstufen unterscheiden kann. Außerdem soll der Clearpad-3700-Controller in der Lage sein, spezielle Gesten an den Rändern des Bildschirms zu erkennen. Zusätzlich können damit ausgestattete Bildschirme auch einen aktiven oder passiven Stylus unterstützen oder sogar "Berührungen" ohne tatsächlichen Kontakt mit Abständen von bis zu 25 Millimetern erkennen.
Laut Synaptics werden erste Samples bereits von einigen Smartphone-Herstellern getestet, so dass erste Geräte schon Anfang 2016 damit ausgestattet sein sollen. Dieser Zeitrahmen würde sehr gut zum nächsten Smartphone von Samsung passen, dem Galaxy S7. Samsung ist einer der engen Partner von Synaptics und auch der Fingerabdruck-Scanner des Galaxy S6 und des Galaxy S6 Edge stammen aus dieser Zusammenarbeit.
Es dürfte also sehr wahrscheinlich sein, dass Samsung beim kommenden Galaxy S7 die neue Clearforce-Technik verwendet und damit in diesem Bereich mit Apple und seinen iPhones gleichzieht. Bislang ist aber noch nicht einmal klar, ob Smartphone-Nutzer 3D Touch oder ähnliche Techniken wirklich oft nutzen oder ob es sich letztlich nur um ein nettes Gimmick handelt.

Möchte man viele Möglichkeiten bieten, so stößt man gegenüber einem geschlossenen System etwas schneller auf Probleme. Dabei ist es also wenig verwunderlich dass ein offenen System schneller an eine Grenze stoßen kann.
Vergleichbar mit einer Party...
Geladene Gäste können sich besser "verwalten" lassen als diejenigen einer "Free-for-all-Party".
*Persönliche Anmerkung: Ich bin kein Apple-Fan, sondern Android-User. Utopische Preise und das geschlossene System sind nicht mein Ding. Trotzdem erkenne ich die hervorragende Leistung von Apple an.