Apple: Stellungnahme zur Löschung von Apps mit Erotik-Inhalt
Der Apple-App-Store ist Spielwiese für ein breites Spektrum an kleinen und großen Anwendungen. Von Spielen, Bildbearbeitung, Wettervorhersage bis zu Erotik findet der Nutzer Apps für fast jedes Themengebiet. Apple kontrolliert den Inhalt jedoch genau.
Quelle: Apple
Apple entfernt 5000 Erotik-Apps
Das Iphone hat sich für Apple zu einem Riesenerfolg entwickelt, kommerziell, aber auch werbetechnisch. Das geschah nicht zuletzt wegen des dazugehörigen App-Stores, über den Apple, zusammen mit unzähligen anderen Herstellern, speziell für das Iphone geschriebene Anwendungen anbietet, die die Fähigkeiten des Apple-Handys durchaus erweitern können. Mit diesem App-Store schaffte es Apple neue Nutzungsmöglichkeiten für Mobilgeräte zu erschließen. Allerdings bedarf es eines Zertifizierungsprozesses von Seiten Apples bevor Entwickler Ihre Apps im App-Store veröffentlichen und verkaufen dürfen und das Unternehmen aus Cupertino, Californien, behält es sich vor, bereits verfügbare Apps aus dem Sortiment zu streichen, sollten sich Ungereimtheiten oder rechtliche Probleme damit ergeben.
So geschehen in der letzten Woche, als Apple sich dazu entschloss 5.000 Anwendungen mit erotischen Inhalten aus dem Produktkatalog des App-Stores zu entfernen. Warum man sich zu diesem Schritt entschieden hatte, war zunächst nicht deutlich geworden. Nun hat sich Phil Schiller, seines Zeichens Apple-Manager, in der amerikanischen Presse dazu geäußert. Laut Schiller, habe man bei Apple mit dem Entfernen der Apps auf Beschwerden von Frauen reagiert, die sich von betreffenden Inhalten diskriminiert und angewidert fühlten und auch laute Bedenken von Eltern, die dadurch ihre Kinder gefährdet sahen, hätte man sehr ernst genommen.
Wie bei fast allen Dingen, gibt es aber auch in dieser Angelegenheit eine Schattenseite. Es gibt Jugendschutzmechanismen auf dem Iphone, die den Missbrauch altersbeschränkter Anwendungen von Minderjährigen verhindern können. Diese Tatsache nannte Schiller nicht. Zudem wurde bekannt, dass die Anwendungen von Magazinen wie dem Playboy oder der Sports Illustrated, die durchaus ebenfalls viel nackte Haut zeigen, bei Apples Löschaktion nicht aus dem App-Store entfernt. Dies begründete Schiller damit, dass es sich dabei um allseits bekannte Unternehmen handle, deren Inhalte gesellschaftlich akzeptiert seien und von einem breiten Publikum konsumiert würden. Kleineren Entwicklern dürfte eine derartige Aussage nicht gefallen.
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so far
Unabhängig davon sieht es in Deutschland in vielerlei hinsicht sehr wohl anders aus.
Ebend, dennoch ist es richtig das man für bestimmte Produkte/Medien sich doch an "Grenzen" hält und Frauen nicht diskriminiert werden wie es in einigen Apps durchaus der Fall war.
Eine Zensur ist es generell nicht. Na klar fühlt man sich in seiner Freiheit angegriffen, wenn man mit p0rns aufgewachsen ist, die man ohne Probleme im Internet ansehen konnte und man die Frau aus dem p0rn jetzt nicht mehr auf seinem Iphone nochmal für sich haben kann. Gibt ja sonst nur das Internet und das Iphone.
Das gesellschaftlich akzeptiere erotische Apps erlaubt/geduldet werden liegt an der Tatsache das diese schon seit Jahren in Printmedien veröffentlich werden und die Leute, die diesen Inhalt veröffentlichen sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sind. Einfach zu sagen, "Tja die haben halt mehr Geld." ist einfach nur Oberflächlich.
In Deutschland sieht es doch nicht anders aus.
Unabhängig davon sieht es in Deutschland in vielerlei hinsicht sehr wohl anders aus.