Orange Pi Neo: Handheld mit Manjaro Linux betritt das Spielfeld

17
News Sven Bauduin Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Orange Pi Neo
Quelle: Orange Pi

Orange Pi, bekannt für seine Einplatinencomputer im Stile des Raspberry Pi, kooperiert mit Manjaro und veröffentlicht seinen ersten eigenen Handheld-PC auf Basis von AMDs Zen 4 und RDNA 3 und betritt das umkämpfte Spielfeld.

Orange Pi, eine Marke des chinesischen Herstellers Shenzhen Xunlong Software und bekannt für seine Einplatinencomputer im Stile des Raspberry Pi, kooperiert mit Manjaro, einer der populärsten Linux-Distributionen, und veröffentlicht seinen ersten eigenen Handheld-PC auf Basis von AMDs Zen 4 und RDNA 3. Der Orange Pi Neo betritt damit das umkämpfte und aufstrebende Marktsegment und setzt dabei auf leistungsstarke Hardware und bekannte Zutaten. Neben einer Phoenix-APU ist besonders schneller LPDDR5-Speicher sowie ein großer Akku an Bord.

Orange Pi Quelle: Orange Pi Der Orange Pi Neo, der in Kooperation mit Manjaro entstanden ist, wird mit dem neusten Build des Rolling Release ausgeliefert und basiert auf der nachfolgenden Hardware auf Basis von Ryzen 7040U ("Phoenix"):

  • AMD Ryzen 7 7840U
  • 16 bis 32 GB LPDDR5-7500
  • 512 GB bis 2 TB NVMe-SSD mit PCIe 4.0 x4
  • 7-Zoll-LCD mit 1.920 × 1.200 Bildpunkten und 120 Hz
  • 259 × 107 × 19,9 mm und 600 Gramm
  • Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.3
  • Manjaro Linux

Hinzu kommen viele Extras, wie Buttons und Sticks mit Hall-Sensoren sowie aktuelle Konnektivität mit USB4 sowie Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.3.

Orange Pi Quelle: Orange Pi Der Orange Pi Neo soll in den Farben Schwarz und Weiß erscheinen, einen offiziellen Preis hat der Hersteller aber bislang nicht genannt.

Ihre Meinung ist gefragt!

Wie stehen Sie zu diesem Thema? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre fundierte Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Um zu kommentieren, müssen Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie bisher noch keinen Account haben, könnten Sie sich hier unverbindlich registrieren. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die geltenden Forenregeln.

Quelle: Manjaro, Android Pimp, Reddit via VideoCardz

17
    • Kommentare (17)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Zik7 Software-Overclocker(in)
        Auf der Homepage steht immer noch: [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Und wir haben schon Mai.....
      • Von Ghostshield Freizeitschrauber(in)
        Zitat von WheelchairGhost
        Moinsen von der Nordsee

        Wo steht was von 2500 Euro für eine eGPU?
        Und nebenbei das Asus ROG Ally bekommt dieses Jahr noch einen Nachfolger... Das Ally 2....
        Darauf bin ich gespannt.
        Für XG Mobile ist nur eine eGPU aufn Markt, 4090 für 2499€
        Alle anderen sind vom Markt und gebraucht so teuer wie ein 4070 Notebook

        ich sehe es als Fehlschlag wenn nach 1 Jahr schon ein Nachfolger mit evtl. 10-20% mehr Leistung kommt.
        4 Zen5 + 8 Zen 5c
        16 CUs RDNA 3.5
        Das alles in 30W bringt jetzt kaum bis keine mehr Leistung.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von mylka
        natürlich kann man das ändern, aber dann auf eigene gefahr. also du kannst dir damit das system jederzeit zerschießen
        und nachdem man bei so handhelds doch eher nur eine image datei kopiert und nicht wirklich installiert, weil es eben nur für eine hardware funktionieren muss (macht das steamdeck auch so) wird das ganze noch viel schwerer sein

        darum ja meine frage, ob manjaro das hier anders macht.
        Schlussendlich hängt das meiste davon ab, wie diese "Kooperation" zwischen Manjaro und Shenzen Xunlong aussieht. Wird es wirklich ein Extra-Image geben oder wird einfach nur mit Manjaro zusammen an Problemen gearbeitet, die im Zusammenspiel mit dem Handheld und Manjaro, wie es existiert, auftreten?
      • Von mylka Freizeitschrauber(in)
        Zitat von nTc21
        Die Standard-Mesa-Va-Treiber enthalten keine h264- und h265-Encoder, da es aufgrund von Patentrechtsverletzungen in den USA nicht legal ist, diese auszuliefern.Rpmfusion, das nicht in den USA ansässig ist, bietet mesa-va-drivers-freeworld an, das ein Override für das mesa-va-drivers-Paket ist und h264- und h265-Encoder enthält.

        So ist es jedenfalls bei Nobara und so sollte es auch bei Manjaro möglich sein.
        es sind es ENcoder UND DEcoder
        manjaro ist aber nicht aus den USA. in UK gibt es soweit ich informiert bin keine patente auf sowas und deshalb kann ubuntu mit ausliefern (das ist beim kompilieren nur ein schalter, den die mesa entwickler anbieten)
        im gegensatz zu manjaro hat endeavouros die codecs auch dabei, obwohl beide aus EU ländern kommen
        fedora/redhat ist zB ein US unternehmen und muss es rausnehmen, oder man könnte sehr leicht gegen sie vorgehen

        natürlich kann man das ändern, aber dann auf eigene gefahr. also du kannst dir damit das system jederzeit zerschießen
        und nachdem man bei so handhelds doch eher nur eine image datei kopiert und nicht wirklich installiert, weil es eben nur für eine hardware funktionieren muss (macht das steamdeck auch so) wird das ganze noch viel schwerer sein

        darum ja meine frage, ob manjaro das hier anders macht.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Manjaro ist meiner Meinung nach nicht die beste Distribution für Leute, die nicht bereit sind, sich auch mal etwas mit dem System zu befassen. Von daher könnte das etwas am Publikum vorbeigewählt sein. Auf der anderen Seite ist es eine günstige Möglichkeit, ein ziemlich aktuelles System anbieten zu können, das immer noch einen recht hohen Wert auf Stabilität setzt.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 06/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk